Beiträge von Lagurus

    Ich glaub, ich hatte es hier schon mal gezeigt, da hatten wir das Kratzbrett gerade angefangen aufzubauen

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    Looking Ich habe bei uns als Kooperationssignal, dass sie mir die Pfote in die Hand gibt. Sobald sie sie weg zieht, höre ich auf. Wir haben ganz kleinschrittig angefangen, weil meine Hündin schon angefangen hat zu Zittern, wenn sie die Krallenzange gesehen hat. Erst mal nur Pfötchen geben, dann Pfötchen geben, wenn die Krallenzange in Entfernung auf dem Boden liegt, dann Krallenzange immer näher neben mich gelegt, dann Pfötchen geben, wenn die Krallenzange in der Hand liegt. Dann Pfote festhalten während Krallenzange in der Hand ist, Kralle mit Krallenzange umschließen,als nächstes Druck aufbauen, irgendwann mal Minischeibchen abschneiden. Das hat mehrere Monate bei uns gedauert, immer mit Beachtung, dass man nur einen Schritt weiter geht, wenn der Hund keine Konfliktsignale, wie Kopf abwenden, zügeln, etc zeigt. Sonst kommt es eben schnell dazu, dass man es noch schlimmer macht, wenn man zu schnell vor geht.

    Hinten war bei uns weniger ein Problem, habe ich aber auch erst wieder gemacht, nachdem die grundsätzliche Einstellung und Erwartungshaltung sich der Krallenzange gegenüber geändert hat.

    Als Übergang habe ich auch ein Kratzbrett benutzt. Nutzt die Krallen zwar nicht gleichmäßig ab, aber besser als nix und für sie war das ein lustiger Trick, an dem sie Spaß hatte.

    Die allermeisten Hunde finden Krallenschneiden vorne schlimmer als hinten.

    Du kannst auch Krallenzange nehmen, ich hatte nur den Dremel bevorzugt, weil man da weniger schnell den Hund verletzt und besser die Krallen von allen Seiten abrunden kann. Aber das geht auch mit Krallenzange. Eine Feile ist Affenarbeit, das würde ich mir sparen.

    Wenn das Kralleninnere sich optisch nicht verändert beim schneiden,dann hast du noch Spielraum.

    Der Unterschied zwischen Kralle 1 und 2 auf dem Bild ist, dass du bei Kralle 1 innerhakb des weißen Bereichs einen dunklen Punkt hast. Den hast du bei Kralle 2 nicht, da ist einfach nur ein weißer Punkt ohne innerer dunkler Punkt.

    Und wenn du wirklich nur scheibchenweise schneidest, dann verletzt du den Hund auch nicht irre stark. Es ist keine Tragödie mal das Leben leicht zu treffen.

    1x die Woche, wenn man möchte, dass sich das Leben zurück zieht. Wenn man auf dem aktuellen Stand bleiben will, dann würde ich alle 2-3 Wochen kürzen.

    Da muss man schon selbst ran, wenn man die Krallen dauerhaft auf gute Länge gekürzt haben will.

    Woher weiß ich denn beim schwarzen Hund, der absolut kein Schmerzempfinden hat (bzw zeigt), wann ich aufhören muss?

    Wenn es blutet xD

    Spaß bei Seite, das innere der Kralle verändert sich farblich, wenn man näher kommt, es wird ein heller Kreis mit dunklem inneren Punkt sichtbar, dann ist man schon recht nah am Leben. Wichtig ist, von allen Seiten, vorallem von oben was von der Kralle wegzunehmen, nachdem man das Leben in etwas erreicht hat. Nur so zieht es sich auch zurück. Hat man das Ziel, dass es sich zurück ziehen soll, würde ich mindestens 1x pro Woche kürzen idealerweise mit Dremel.

    Und bitte niemals auf den Abstandhalter eine Krallenschere verlassen.

    Edit: hier sieht man es noch mal ganz gut, da wo die 1 steht ist man schon nah am Leben, da wo die 2 steht könnte man noch weiter kürzen https://i0.wp.com/hundelogie.com…pg?w=1000&ssl=1