Beiträge von Lagurus

    Ich hab heute beim Fressnapf von AniOne die BlinkiBox gekauf und finde sie echt gut, sie ist recht klein, deutlich kleiner als das Orbiloc und es lässt sich gut für kleine Hunde vorne am geschirr befestigen, sodass der Boden ausgeleuchtet wird. Das Orbiloc wackelt da bei dünnen Geschirren zu sehr hin und her und ich hab bedenken, dass es den Hund irre macht. Aber das von AniOne sitzt richtig fest. Es wird mit USB aufegladen, aber da ich es erst seit heute habe, weiß ich nicht, wie lange es hält. Am Rücken finde ich solche LEDs ja immer deutlich schlechter sichtbar, als vorne an der Brust. Aber vielleicht kombiniere ich es noch mit einer zweitem am Rücken.

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    Ich hatte mal am Anfang einmal einen Trainer hier, der über Korrekturen arbeitet. Ich wusste das vorher nicht, stand so nicht auf seiner Website, war nur der bestbewerteste Trainer im Umkreis. Damals hab ich gedacht, wenn er nun schon mal hier ist und du ihn bezahlst, dann kannste es ja mal ausprobieren. Sein Weg war eben Pöbeln im Ansatz mit zischen und schubsen und zurückdrängen zu unterbrechen. Erfolg gab es gar keinen, Luigi ist verrückt ausgerastet und der Hund aus der Nachbarschaft, der in dem Moment gerade vorbei ging, ist heute noch für Luigi ein rotes Tuch und bei dem rastet er besonders aus. Er wollte beim nächsten Training dann die Wasserflasche mitbringen, es gab natürlich kein weiteres Training. Ich habe nier wieder über Korrektur gearbeitet und fand es im Nachhinein auch hochgradig unfair dem absolut überfordertem Hund gegenüber.

    Wur auf den Hund wegen Pöbelei gab es hier auch nie. Ich hab da einfach unendlich viel Verständnis für, weil wir die Hunde in eine Welt zwängen die für sie schwierig ist. Es ist aus Hubdesicht nicht normal kommentarlos und desinteressiert an einem Fremdhund vorbei zu gehen. Fremdhund werden im Gehirn immer in dem Bereich zuerst verarbeitet, der für Gefahren zuständig ist.

    Was mich aber am die Grenzen meiner Frustrationstoleranz bringt ist mangelnde Leinenführigkeit, da muss ich sehr sehr viel Impulskontrolle aufbringen, damit ich da nicht unfair werde.

    Ach ja, Zeigen und Benennen, also bzw. das Benennen will ich vielleicht auch irgendwann noch einführen, aber das macht erst Sinn, wenn wir ein paar Hunde haben, bei dessen Anblick Luigis Erregungslevel nicht stark ansteigt. Ansonsten verknüpft man mit dem Benennen nur die starke Erregung und hat nichts gewonnen.

    Pelle weiß auch genau, was Training ist und was nicht. Aber für mich waren die sichereren Settings mit einem berechenbaren Gegenüber und einem nicht ganz so krawalligen Pelle sehr gut um bestimmte Strategien einzuüben und auch Neues auszuprobieren. Außerdem finde ich die Stadien seiner Kontaktaufnahmen nach wie vor sehr spannend.

    Tatsächlich haben die Jungs bei gestellten Übungssituation auch die Backen gehalten. Einmal haben wir uns mit jemandem aus dem Forum getroffen, deren Hund ein Pöbelproblem hatte. Wir damals ja auch noch, also gedacht, cool, kann man zusammen üben.

    Weder ihr Hund, der nur minimal gebrummelt hat, noch unsere haben gepöbelt. Es war sozusagen total witzlos xD

    Ich trainiere nur so. Pelle soll nicht in die Situation kommen auszulösen, wo ich ja nur noch die Möglichkeit eines Abbruchs habe, der stark ausfallen muss, weil ich Pelle in seiner Erregungslage gar nicht erreiche, wenn er so weit ist. Es geht doch dann darum die Sequenzen vorher zu nutzen und Alternativen zum stetigen Reinsteigern zu finden. Wenn Pelle im Training auslöst, habe ich einen Fehler gemacht, so sehe ich das jedenfalls.

    Ja ich finde die von persica geschilderte Situation eine optimale Trainingssituation. Man sollte eben immer in dem Bereich trainieren, wo die Hunde eben nicht ausrasten. Wenn die Hunde ausflippen, war es keine gute Trainingssituation.

    Wenn ich mit meiner Trainerin trainiere, habe ich nicht das Gefühl, dass Luigi merkt, dass es eine Trainingssituation ist. Für ihn ist das ein ganz normaler Spaziergang, das wird auch genau so arrangiert. Natürlich ist es zu Hause dann immer etwas schwieriger, aber zu Hause hat der Hund einfach immer schon eine gewisse Lerngeschichte hinter sich, die er nicht so einfach abschütteln und vergessen kann.

    Ich lass mich hier auch mal nieder. Als Luigi eingezogen ist, sagte man mir er würde bei Hundebegegnungen gerne mal auf kleinen Zampano machen. Ich dachte mir, damit kann ich umgehen, da weiß ich, was zu tun ist. Nun letztendlich brachte er viel schwerwiegendere Baustellen mit, bei denen ich nicht wusste was zu tun ist, wo Hundebegegnungen eigentlich das für mich eher kleiner Problem waren. Seine Ausraster waren wirklich heftig, er hat sich teilweise an der Leine überschlagen und lag auf dem Rücken. Hätte er nicht nur 5 kg, wäre ich diejenige gewesen, die auf dem Rücken gelegen hätte. Und er kreischt in richtig hohen Tönen, sodass die Leute aus ihren Häusern rausgekommen sind um zu sehen, welches Kind dort gerade ermordet wird. Komischerweise hat mich das nie so extrem belastet. Weil er eben nur 5 kg hat, es macht für mich einen riesen Unterschied, wie groß der Hund ist. Bei einem großen Hund wäre der Leidensdruck so viel größer für mich. Und was auch noch ein enormer Vorteil ist, ich kann ihn einfach unter den Arm klemmen und am anderen Hund vorbei tragen, wenn der Weg zu eng ist. Auf dem Arm fühlt er sich auch so sicher, dass er dort nicht ausrastet.

    Wir haben sehr sehr viel mit Click For Blick gearbeitet. Wobei ich da am Anfang auch nicht ganz sauber gearbeitet habe, erst mit Trainer Unterstützung ist mir klar geworden, worauf es bei Click For Blick ankommt. Mit Ablenkung brauche ich da nicht zu kommen und nie im Leben würde ich diesem hoch unsicheren Hund einen Anschiss wegen Pöbeln geben. Auch mich angucken und vorbei gehen ist bei ihm eine denkbar schlechte Methode, das würde er eh nicht machen, weil er die Gefahr im Auge behalten können muss.

    Wir haben außerhalb der Hundebegegnungen noch geübt, dass wir auf Kommando die Richtung wechseln. Sodass wir auch mal umdrehen oder seitlich ausweichen können, wenn er sich bei einem entgegenkommenden schon festgestarrt hat. Klappt das nicht, gebe ich die Ankündigung für das hoch heben. Allein die Ankündigung lässt schon Anspannung bei ihm anfallen. Wir müssen oft immer noch stehen blieben und andere Hunde passieren lassen, selber an anderen Hunden vorbei gehen klappt nur bei großem Abstand und netten desinteressierten Fremdhunden. Aber dafür sind seine Ausraster wirklich eher selten geworden, weil er entweder das Click For Blick gut annimmt, wenn ich genug Abstand herstellen kann und der andere Hund nicht selber total aggro ist, oder in schwierigen Situation, wo ich weiß, er kann das nicht, nehme ich ihn hoch. Ich bin immer ganz stolz auf den kleinen Kerl, man sieht nachwievor wie ihn Fremdhunde stressen (wenn auch nicht mehr so krass wie früher), aber er gibt sich solche Mühe unsere erlernten Strategien anzuwenden :smiling_face_with_hearts: