Isometrische Übungen müssen aber auch zwingend in Ruhe aufgebaut werden. Und sie helfen auch nicht den gesamten Stresspegel zu reduzieren, sondern eher kurzfristig Erregung zu senken.
Generell würde ich wohl das Gassi gehen extrem stark reduzieren. Also vorallem die Strecke. Lieber auf eine ruhige Wiese für 20 Minuten stellen, anstatt groß Strecke zu laufen und noch mehr Reize auf den Hund einprasseln zu lassen.
Drinnen mache ich auch in Stresszeiten Dinge mit meinen Hunden, aber nur Sachen, wo ich keine großen Anforderungen an sie habe, wo sie einfach nur sich selbst beschäftigen können und eigene Bedürfnisse erfüllen können. Papier zerfetzen mit Leckerlies drin, Schleckmatten, Futterball..., was er eben gerne macht. Nicht zu schwer um Frust zu vermeiden, dem Hund aber positive Emotionen empfinden lassen.
Und wie du schon sagst, Strukturen und Routine.
Warst du nicht diejenige, die in einer WG wohnt, wo der Hund auch noch Stress mit einem anderen Hund dort hat? Dann noch das Bahn fahren, das ist alles schon irre viel Stress... Aber es wird seine Zeit dauern, wenn es so viel Veränderungen gab, bis es sich bei ihr wieder reguliert und euer neue Alltag für sie zur Routine wird.