Beiträge von angegarciamv

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    Handfütterung ist auch mein erster Gedanke

    Ich würde einfach schauen, was sie selbst anbietet: schnüffelt sie, trägt sie Sachen rum, liebt sie Spielzeug, buddelt sie gerne? Je nachdem, was sie liebt, steht das dann eben nicht zur freien Verfügung für sie, sondern das gibt es nur mit Dir zusammen.

    Und ja, auch solch ein kleiner Hund kann einen Menschen verletzen, nicht so sehr mit dem Gebiss, aber mit den Pfoten in den Augen zum Beispiel.

    Ja, das Handfüttern werde ich auf jeden Fall einführen. Ich finde auch dass es klappen könnte wenn sie ihre normale Futter so kriegt.

    Früher hat sie gerne gehabt dass ich ihr Spielzeug werfe und sie "jagt" es und schüttelt und brachte es mir dann. Mittlerweile ist es so dass wenn ich es werfe holt sie es für sich, spielt aber weiter alleine und bringt es mir nicht. Und wenn ich es ihr wieder weg nehme, geht sie weg und spielt nicht mehr und lässt es liegen wenn ich es werfe.

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    Hast du keine kompetente Hundeschule oder einen Trainer im Umfeld, der sich die Situation angucken kann?

    Allerdings sollte es keine Situationen geben, wo der Hund nach dem Kind schnappt. Du solltest immer dazwischen gehen, wenn Gefahr für Hund oder Kind droht und sie natürlich NIEMALS alleine lassen, wenn sie so ist (egal wie klein sie ist)

    Ich werde mir nach Hundeschulen umgucken. Ja, das ist mit mittlerweile klar. Wir haben immer der Hund vor dem Kind geschützt aber anders rum, haben wir immer nur "Nein" gerufen. Ich kann es schwer in Worte erklären... sie hat nie aggressiv nach ihr geschnappt... es war mehr so "beim vorbeigehen" kurz schnappen und weiter. Aber ich werde jetzt gucken dass wir das auch strenger angehen

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    Als erstes also hat sie gelernt auf ihren Namen zu hören, dass sie einen Platz hat, auf dem sie sich aufhalten kann/darf/soll, wenn wir im Haus sind und dass ICH IHR erlaube, wenn sie mal aufs Sofa darf oder so und sie sich das nicht einfach so zu nehmen hat. Vielleicht könnt ihr so ähnlich mal beginnen?

    Das Problem was ich dabei sehe ist dass es kein "neuer" Hund ist... sie hat ihr ganzes Leben hier gelebt und es gab keine Grenzen für sie... ich bin gespannt ob sie jetzt auf einmal Grenzen akzeptiert...

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    woran hapert es denn an der erziehung am meisten?

    Ich weiß nicht genau wie ich mit ihr anfangen soll... sie durfte immer alles und war immer dabei. Jetzt müssen einige Grenzen her. Etwas was mich aktuell zB stört ist das sie wie verrückt bellt wenn es klingelt. Früher war es egal also haben wir es ignoriert. Aber jetzt weckt sie das Kind damit. Wenn es ein "neuer" Hund wäre, würde ich sagen: Neues Zuhause, neue Regeln. Aber neue Regeln einzusetzen wo früher keine waren scheint mir schwierig zu sein, besonders weil sie mich ignoriert und so tut als ob es mich gar nicht gäbe!

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    Hast du es auch schonmal mit käse oder Fleischwurst oder Leberwurst als leckerlie versucht?
    Da steht eigentlich jeder hund drauf. Und koche einfach mal Hähnchenherzen und schneide sie zurecht - das müsste auch als leckerlie gehen. Einfach mal alles ausprobieren.

    Bis auf die Hänchenherzen (die habe ich nicht ausprobiert und weiß nicht ob ich es schaffe die zuzubereiten- bin selber vegetarier- ;)) mag sie alles nicht. Sie isst nur ihr Hundefutter, den Rest ignoriert sie komplett.

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    Ich finde es auf jeden Fall super, dass du dir so viele Gedanken über die Erziehung deiner Yorkie-Dame machst! Ich denke auch, dass kleine wie große Hunde Erziehung brauchen :smile:

    Vielen Dank!! Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren mit dem Clicker und ihr das Essen nur so zu geben!

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    Die Kleine lebt jetzt schon eine ganze Zeit bei den Schwiegereltern?
    Kann sie dort nicht bleiben?
    Ich vermittle nun viele Hunde und achte immer sehr darauf, wie die Hunde auf neue Besitzer zugehen. Nach meiner Ansicht sollte ein Hund mit entscheiden, wo er leben möchte.
    Wenn ich das so lese, glaube ich, sie wäre dort besser aufgehoben.

    Aua! Das tut sehr weh, deine Worte... ich habe dieses Hund von Hand gefüttert seit ihre 3 Lebenstag und seitdem (7 Jahre) immer bei mir gehabt. Ja, es hat sich viel verändert in den letzten 2.5 Jahren und es ist nicht immer einfach gewesen für uns alle. Aber sie deswegen komplett wegzugeben ohne es wenigstens zu versuchen, scheint mir eine sehr radikale Entscheidung. Ich würde es machen wenn ich alles versucht hätte und trotzdem merke es geht ihr nicht gut bei uns. Aber ich hoffe dass so wie wir alle unseren Platz in diese Familie finden mussten, muss sie das jetzt auch und ich will ihr nur dabei helfen.

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    Das musst du deinem Hund natürlich erst vermitteln, dass du dazu besser in der Lage bist als er. Die ganze Zeit musste Brisa ja führen, weil du es nicht gemacht hast.

    Danke Dir Camillo09.
    Ja, das ist mir mittlerweile klar. Nur weiss ich nicht wie ich die Beziehung zu ihr ändern soll, bzw. wo ich anfangen soll. Sie kommt am 01.06 wieder zu uns. Ich hatte früher mal versucht mit dem Clicker zu arbeiten, aber sie lässt sich auf Leckerli überhaupt nicht ein und auch auf spielen/ball nicht. Sie ignoriert mich einfach komplett.

    Ja, Du hast Recht... ich muss auch an meinen eigenen Bild von Ihr arbeiten. Weil sie eine Handaufzucht war, habe ich sie immer über-vorsichtig behandelt und bringe mich gar nicht selber dazu "strenger" mit ihr zu sein :(

    Danke für deine Antwort YorkieFan!

    Hallo Zusammen!
    Ich habe eine 7 Jahre alte, winzige (1.3 kg) Yorkshireterrier Hündin. Sie ist eine Handaufzucht, da ihre Mutter nach ihre Geburt gestorben ist und ich, trotz ausgesprochener Wunsch der Besitzer, es nicht übers Herz gebracht habe sie einzuschläfern.
    Da sie so klein ist, habe ich sie einfach immer überall hin mitgenommen (inklusive nach Deutschland als ich vor 5 Jahre aus Kolumbien hierher gezogen bin). Auch zu Arbeit, ins Kino, ins Restaurant, auf Reisen, war sie immer dabei.
    Vor 2.5 Jahre kam meine Tochter zur Welt und obwohl ich immer versucht habe mir viel Zeit für den Hund zu nehmen, schien es nie genug zu sein (klar, vorher hatte sie 100% meiner Zeit). Ich habe mir echt Mühe gegeben, aber langsam wendete sie sich immer mehr zu meinen Mann, was im Prinzip auch in Ordnung war. Doch ab den Punkt wo das Kind mobil wurde, ist Brisa auch agressiver/ängstlicher geworden.

    Wir haben vieles versucht um Brisa zu schützen und zu beruhigen... sie hat manchmal längere Zeiträume bei meine Schwiegereltern verbracht (sie liebt es dort, sie haben einen großen Garten), wir haben meine Tochter mittlerweile beigebracht welche Orte vom Haus sie nicht Betreten darf, damit der Hund auch ihre eigene Zonen hat wo sie sich zurückziehen kann. Das Kind ist recht lieb zum Hund, allerdings auch laut und schnell wie jedes Kind und das erschreckt Brisa oft. Da sie so klein ist (Brisa) haben wir immer mehr Angst um den Hund gehabt als um das Kind.

    Aktuell ist es so, das ich wieder Brisa permanent zu uns holen möchte. Wir haben sie nie richtig erzogen... da sie so klein war, erschien uns das irgendwie nie nötig, aber jetzt müssen wir eine neue Basis schaffen für das Leben miteinander und ich denke dass ich mit ihr auch eine neue Beziehung aufbauen muss, unter den aktuellen Umständen, aber sie hört auf keinen Kommando, Bellt wie verrückt wenn es klingel (und das Kind zB schlafen will) und schnappt auch mal nach meine Tochter (sie kann ihr nicht weh tun, aber es ist trotzdem nicht richtig).

    Das ist mein erster kleiner Hund. Ich habe Erfahrung in Hundetraining beim Kolumbianischen Roten Kreuz, allerdings mit Labrador und Schäferhunde und habe keine Ahnung wo ich mit so einen mini-Hund anfangen soll. Dazu kommt das unsere Beziehung ziemlich gelitten hat in den letzten Jahren und ich auch nicht weiß wie ich es wieder-aufbauen soll...
    Sie reagiert gar nicht mehr auf spielen mit mir und Lekkerli will sie von mir auch nicht mehr. Sie tut wirklich so als ob sie äußerst beleidigt ist.

    Vielen Dank fürs lesen. Ich musste das alles loswerden und würde mich freuen wenn einer Tips hat wo ich anfangen soll. Ähnliche Erfahrungen oder Weiterführende Lektüre sind auch sehr willkommen!

    Liebe Grüsse

    Angelica