Beiträge von KleinerHund11

    Wir haben beiden Hunden zeitweise bzw. durchgängig Gabapentin gegeben und damit positive Erfahrungen gemacht:

    -> das kleine Schwarze hat hochdosiert Gabapentin bekommen für Schmerzen in der HWS, die nach einem Hundeangriff auftraten - aber ursächlich ihre Spondylosen. Nebenwirkungen ist in den Fall schlecht zu sagen, aber ich würde sagen eher keine. Wirkung ist sehr schnell eingetreten (aufgrund der hohen Dosis?) In den letzten Monaten bekam sie es auch wieder gegen die Schmerzen durch Spondylosen und weil wir uns eine Stimmungsaufhellung gewünscht haben. Letzteres ist nicht eingetreten (vermutlich war die Dosis noch zu niedrig dafür). Aber auch da wieder keine Nebenwirkungen zu merken. Beginn der Wirkung erst nach ein paar Tagen.

    -> Willi bekam so ab dem 6. Lebensjahr immer wieder Gabapentin bei Spondylose-Schüben, v.a. da sie viele andere Schmerzmittel vom Magen her nicht gut vertragen hat. Die letzten 4 oder 5 Jahre hat sie es durchgängig (3 Jahre auch zusätzlich zu Librela) bekommen. Jeweils zu Beginn bzw. bei einer Dosiserhöhung hat man bei ihr so einen eirigen Gang gehabt. Die Leberwerte waren im letzten halben Jahr leicht erhöht. Ob das durch verschiedene Medikamente bedingt war oder der Mastzelltumor da auch mit reingespielt hat - das wissen wir nicht.

    Insgesamt würde ich aber auf jeden Fall wieder auf Gaba zurückgreifen, wenn das hilfreich sein könnte.

    Ich finde bzw. fand das auch sehr schwierig, Schmerzen zu erkennen. Vor allem auch beim Hund, der einfach oft gehechelt hat (v.a. Stress aber auch schnell Wärme - die aber wiederum auch gestresst hat). Und dazu hatten wir auch hin und wieder mit Sodbrennen zu tun. Daher war ich, vor allem in den letzten Monaten, immer zügig dabei mit Schmerzmitteln zu testen, ob es dadurch besser wird. Dieses Vorgehen wurde auch immer von den Tierärzten befürwortet.

    Als die Hunde jünger waren, hat uns eigentlich nur Hitze aufgehalten - bei Regen sind wir eigentlich erst recht gerne draußen gewesen, weil da viel weniger los war.

    In den letzten Monaten haben wir dann faktisch die Woche / Tage danach geplant und es so aufgeteilt, dass wir bei Regen zu Hause geblieben sind und die Schönwetterperioden dafür genutzt haben, rauszugehen. Sofern andere Termine/Arbeit dies so zugelassen haben. Zu Hause hieß dann auch mal drei Tage am Stück nur zwischendurch eine Runde durch den GArten und vielleicht 1-2x zum Pinkeln auf die Straße. Beide waren aber auch schon von vorher gewohnt, dass es mal reine Pausentage gibt, an denen gar nichts gestaltet wird.

    genau mein Thema - nichts habe ich so gut dokumentiert wie schlafende Senioren :smiling_face_with_sunglasses:

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    Ja, am ehesten verbindet man das Senior-Sein mit dem "körperlichen Verfall". Das ist hier zum Großteil auch so. Aber trotzdem total unterschiedlich.

    Ich würde zum Beispiel bei Willi sagen, dass ich sie als Seniorin wahrgenommen habe so ab 13, obwohl sie schon seit sie 11 ist regelmäßig Librela bekommt und im Grunde auch schon länger andere Schmerzmittel (und wir sind aktuell auf der Suche nach noch einem zusätzlichen...). Richtig alt ist sie aber letztes Jahr mit 13,5 geworden mit dem Vestibularsyndrom, dem direkt anschließenden Abszeß durch Mastzelltumor. Und jetzt mit über 14 wird sie tüddeliger und nimmt sich auch mal mehr Zeit draußen zum Schnüffeln. Aber eigentlich will sie weiter fröhlich durchs Leben springen und kann eigentlich nur 100%.

    Das kleine Schwarze dagegen, das ist gefühlt schon Seniorin seit sie 7 oder 8 ist und noch gar nicht hier gewohnt hat. Sie war schon immer langsam und gemütlich und hat viel geschlafen. Daran hat sich kaum was geändert. Sie hat zwar Muskeln verloren, bekommt Librela und ist vermutlich ein bisschen dement, aber läuft nach wie vor hier quickfidel in ihrer seit je her energiesparenden Weise durchs Leben obwohl sie im Februar 16 wird.

    HIer sind die Lieblingswörter raus, Frühstück und Stick. Stick ist die abendliche Möhre, auf die Willi total heiß ist.

    In der letzten Wohnung war das allerliebste Wort Eichhörnchen. Da wurde alles stehen und liegengelassen und zur Terrassentür gerannt. Wir hatten sehr viele Eichhörnchen da und wir haben sie zusammen beobachtet (und es gab Kekse für ruhiges Beobachten bzw. Abwenden). Wenn wir nur für uns über Eichhörnchen sprechen wollten, waren es dann immer die Tiere mit dem Puschelschwanz oder so ähnlich.

    hm, nein - das haben wir zum Glück noch nie zu hören bekommen. Hier ist das Feedback wirklich immer sehr positiv. Also in die Richtung, dass beide noch je nach Tagesform 30-60 Minuten laufen (oder rumstehen zum Schnüffeln....) und dass das total toll ist. Ich werde einzig hin und wieder gefragt, ob wir gerade ein Vestibularsyndrom hinter uns haben wegen der schiefen Köpfe.

    Ich glaube, wenn ich das bei jedem Spaziergang zu hören bekommen würde, würde ich noch mehr versuchen zu Randzeiten rauszugehen, um niemanden treffen zu müssen. Die Leute haben manchmal auch echt kein Gespür. Tut mir leid, dass du ständig mit solchen Aussagen konfrontiert wirst :crying_face:

    Hat das mal jemand gemacht? Von unbefristet auf bewusst befristet

    Ja, im Grunde gleich mehrmals. Wenn man einen Job irgendwo neu anfängt, bekommt man ja in den meisten Fällen erstmal einen auf 2 Jahre befristeten Vertrag - bei mir war es immer so. Und ich habe meine Jobs (inzwischen 4) immer gekündigt, ohne eine neue Anstellung zu haben oder zu wissen was kommt. Und ich habe nichts davon bereut und bestimmt durch die verschiedenen Jobs viel mehr gelernt als es in einem immer gleichen Job gewesen wäre.

    Klar, falls du einen Hauskauf oder sonst irgendetwas planst, für das eine Finanzierung nötig ist, dann würde ich es nicht machen. Aber sonst? Gerade wenn du recht sicher wieder zum jetzigen AG zurückkannst. Könntest du, falls du dich in dem neuen Job nicht wohlfühlst, auch früher wieder zurückgehen?

    Ich dachte auch immer, auf dem Land ist es günstiger....wir wohnen hier im Außenbereich eines Dorfes. Und bezahlen seit diesem Jahr 90 EUR für den ersten Hund und 185 EUR für den zweiten....selbst Berlin war da nicht viel teurer.

    Paar Meter weiter fängt der Nachbarort an, da wären es 60 / 90.

    Ja, definitiv weniger endgültig. Aber - ach, ich weiß einfach nicht mehr so richtig, was ich denken soll. Ich will einfach keine Minute zu lange warten...aber eigentlich hat sie ein unendliches Leben gefühlt. Obwohl ich ja niemals gedacht hätte, dass sie überhaupt so alt werden würde. Sie ist vom Kopf her einfach noch so lebendig.

    Wir haben den Abszess gerade das erste Mal zu Hause versorgt, ich bin so froh, dass ich da Hilfe habe und sie es sehr gut mit sich machen lässt. Erstes Ziel ist jetzt also, dass der Abszess irgendwann aufhört nachzulaufen - und das heiße Wochenende zu überstehen.

    Vielen Dank für die Einordnung!