Beiträge von hank2013

    Ich danke Euch allen für die tröstenden Wort vor allem Dir Chris. Eine mögliche Leishmaniose Erkrankung ist von keinem der vielen TA auch nur erwähnt worden und das, obwohl HANK tatsächlich aus Andalusien stammt und dort (lt. Wiki) bis zu 40% der Hunde inviziert sein sollen. Auch wenn eine Gewisseheit nicht möglich ist und sie auch HANK nicht mehr lebendig machen würde, ist der Hinweis für seine Schwester Cinta vielleicht sehr wichtig - danke!

    Es fällt mir, nachdem unser HANK am vergangenen Sonntag gestorben ist, schwer, über ihn zu schreiben. Aber da wir, dank der widersrpüchlichen und ratlosen Aussagen mehrerer beteiligter Tierärzte uns immer noch kein RFeim machen können, was am Ende seinen Tod verursacht hat, nutze ich dieses Forum, um die Geschichte unseres HANKS kurz zu schildern und die Intelligenz des Forumschwarms zu nutzen.

    Bis zu seinem 5. Geburtstag war HANK, ein 32 kg schwerer, schwarzer Labrador-Mix, den wir als Welpen aus einem spanischen Tierheim bekommen haben, kerngesund. (übrigens seine Schwester, die bei meiner Tochter lebt, ist ebenfalls ein kerngesundes Tier).
    Nach einer Durchfallerkrankung vor einem Jahr, die über zwei Wochen mit einem Medikamentenmix behandelt wiurde, kam es zu einem Darmverschluss, der erfolgreich operativ behandelt wurde. Er erholte sich auch ausgezeichnet, in der Folgezeit (nach wenigen Wochen) stellten sich aber immer wieder neue Symptome ein. Erst entzündete sich seine Prostata (Antibiotikabehandlung), dann lahmte er (ohne konkrete Gelenkzuordnung - wurde erfolgreich druch Heilpraktiker mit Softlaser behandelt). Parallel trübte sich eine Pupille ein (was nach einigen Wochen wieder veschwand). Auch hatte ich ab Herbst den Eindruck, dass er schlechter sieht (Test beim Fangen von Leckerlies), er begann (um die Schnauze herum) zu ergrauen. Trotz aller Vitalität und Lebensfreude zeigte er seit Anfang dieses Jahres manchmal auch seltsame Vehaltensweisen, wollte in bestimmte Gebäüde nicht hinein gehen). Anfang März stellten wir fest, dass er offensichtlich komplett taub war (praktisch über Nacht und ohne äußere Einflüsse). Auf Anraten des Tierarztes verabreichten wir ihm ein Medikament, das bei Alterstaubheit veranrecicht wird. Auch verusche über Ohrreinigung, Besserung herbei zu führen, schlugen fehlt. Da wir nciht den Eindruck hatte, dass seine Taubheit ihn in seiner Lebensfreude einschränkte, hatte wir uns mit dieser Einschränkung schon fast abgefunden.

    Ich stellte allerdings auch fest, dass sein Sehvermögen eingeschränt war (andere Hunde erkannte er sehr viel spräter als früher, ein weit geworfener Stock ließ ihn ratlos stehen bleiben) und beim Schnüffeln nach Leckerlis hatte ich auch den Eindruck, dass er sie erst fand, wenn er bereits mit der Nase drauf gestoßen war). Der Tierarzt beruhigte uns mit der Anmerkung, dass der Hörverlust Grund für diese Orientierungsschwierigkeiten sein könnte.

    Vor ca 3 Wochen begann er unregelmäßig durch die Nase zu schniefen. Ursprünglich dachten wir, er sei erkältet. Nach ein paar Tage stellten wir ihn bei unserem Tierarzt vor, der einen kleinen Fremdkörper in der NAse vermutete und uns zum Abwarten riet.

    Da Hank auch keine Verhaltesänderungen (außer den oben beschriebenen) an den Tag legte und alle Vitalfunktionen okay waren, machten wir uns immer noch keine größeren Sorgen. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings erkennbar am Mittwoch voriger Woche. Er wirkte schlapp und unmotiviert. Donnerstag Tierarztbesich; da Fressen usw. völlig normal war, riet er zum abwarten. Da sich am Samstag eine deutliche weitre Verschlechterung des Zustandes (extreme Trägheit) einstellte, gingen wir abermals zum Tierarzt und verabredeten eine Blutbilduntersuchung am Montag.

    Dann überschlugen sich die Ereignisse. Am Nachmittag des vergangen Samstags bin ich mit HANK noch eine Gassi-Runde gegangen (er hatte am morgen normal gefressen und Stuhlgang war auch okay). Er wirkte allerdings sehr müde. Gegen 19 Uhr stellten wir fest, dass er extrem hechelte. Im angebotenen Abenddinner stocherte er nur noch sehr lustlos herum und nahm einige Bissen. Der allabendliche Kurz-Gassi-Gang wurde dann aber zum Albtraum.
    Hank Hinterläufe klappten auf dem Treppenabsatz zusammen. Ich schnappte ihn sofort und trug in die Treppen hinrunter. Ich musste ihn Eingangsflur noch einmal kurz absetzten, um Jacke für Eilfahrt in die Tierklinik zu schnappen. dort konnte er sich noch mit verschränkten Beinen aufrrecht halten. Ins Auto getragen kollabierte er vollends. Kein hechelnder Atmem mehr, keine Ansprache mehr möglich, ich musste ihn praktisch auf meinen Schoss zerren, während meine Lebensgefährtin mit Affenzahn in die Tierklinik brauste.
    Auf meinem Schoss noch ein atemloser Seufzer und ein Blick in meine Augen (den ich heute als Abschied deute). Ich hatte die Befürchtung, dass er auf meinem Schoss sterben würde. In der Klinik begann dann noch eine intensivmedizinische Behandlung. Er atmete unregelmäßig, ich hielt ihm die Atemmaske, der Puls stabiliserte sich, er hatte zwar die Augen geöffnet, schien aber in einem komatösen Zustand zu sein. Nach der Anfangsversorgung, bei der wir noch dabei waren, wurde er dann in einen Spezialbehandlungsraum gebracht Ich wusste - zumal die Ursachen dieses Kollapses im Unklaren blieben - dass er es nicht schaffen würde. Aber da die Hoffnung zuletzt sirbt, stimmten wir einer weiteren intensivmedizinischen Behandlung zu und verließen gegen 23.00 Ihr wieder die Klinik. Um Halb Eins Anruf der Klinik, dass er mittlerweile auch einen Herzstillstand gehabt habe und die Röntgenaufnahme eine kapitales Lungenödem aufwies. So mussten wir die schwere (wahrscheinlich sogar zu späte) Entscheidung treffen, dass HANK erlöst wird.

    Auch als wir Hank (oder das, was von ihm übrig war) am kommenden Tag aus der Kinik abholten, konnten uns die Tierärzte keine auch nur halbwegs stimmigen Diagnosen benennen. Ob das Lungenödem schon länger existierte (und ggf. die Ursache für das Schniefen war) oder als Folge des Kreislaufkollabierens auftrat, konnte man uns auch nicht beantworten. Eine Vergößerung oder Veränderung des Herzens gab es jedenfalls nicht.
    Ob der dann doch ziemlich dramatische Tod am Ende eines z.B. Gehinrtumors stehen könnte und ob überhaupt ein solcher für die neurologischen Symtome in Frage kommt, konnte uns auch nur mittels schwacher Konjunktive beantwortet werden. Sowohl die drei konsultierten Teierärzte als auch in der Tierklinik sagte man uns, dass solche Symtome und ein solcher Tod bei einem solch vergleichsweise jungen Hund ihnen bisher nicht vorgekommen sei.

    Jetzt haben wir HANK in die (vorläufige) Obhut der Tierbestattung Rosengarten gegeben (die übrigens einen sehr professionellen und empathischen Eindruck bei uns hinterlassen hat).

    Wir bleiben trauernd und ratlos zurück.