Beiträge von Larsson

    Hallo Leute, meine Freundin und ich wir waren WE zu unserer Einführungsstunde und es lief alles sehr positiv. Ja es ist eine gaaaaanz andere Idee und ich bin im grunde nur neugierig ob es funktioniert. Unsere Hunde waren dabei und werden auch in der Zukunft dabei sein, weil ich mein Hund nicht eine Stunde im Auto lasse. Der erste Eindruck war sehr gut und positive und negativer Erfahrungen gibt es ja überall. Ich bin immer auf der Suche nach Neuem und hab mich deswegen entschieden, mit meiner Freundin, weiter zu machen. Bin wirklich gespannt wie weit wir kommen und ob ich Euch positiveres berichten kann, im Moment kann ich aber noch nicht viel mehr sagen außer das ich es grundsätzlich erst mal gut finde das er sagt wir arbeiten ohne Befehle = Kommando und der Hund wird nicht immer nur gezwungen etwas zu tun. Wie gesagt ich halt Euch auf dem Laufenden..........bis dahin

    Arbeiten ohne Kommando


    Hunde, die eine gute Bindung zum Halter haben, bieten da tatsächlich viel an. Z.B. wenn ich nicht will, dass mein Hund ständig voraus rennt, dann bleibe ich stehen, mehr nicht. Natürlich läuft der Hund weiter, irgendwann aber merkt er, das Halter nicht folgt. Er bleibt stehen, bzw. kommt sofort zurück. Ich bleibe konsequent einfach stehen, der Hund wird bleiben, sich sogar irgendwann wohl zu mir setzen. Dann gehe ich kommentarlos weiter, Hund läuft los, ist er an mir vorbei, bleibe ich einfach wieder stehen. Das gleiche Spiel beginnt. Wenn ich das konsequent durchziehe, wird er irgendwann von sich aus bleiben. Ob ein Ulv P. das so macht, weiss ich nicht.

    Genau das ist aber durch allgemeine Kurse nicht möglich, denn es gibt nicht "den Hund". Die Rassen kommunizieren unterschiedlich, manche sind zu einer Kommunikation nur eingeschränkt fähig, wieder andere sind minimalistisch in ihren Äußerungen.
    So völlig unabhängig von solchen Feinheiten finde ich den praktischen Teil schon deshalb sehr schwierig, weil die meisten HH den mit einem jungen Hund ablegen. So manches Problem taucht aber erst nach dem 7. Monat, nach einem Jahr, nach drei Jahren auf. Mit einem Jahr war meine Hündin z.B. noch absolut gar nicht am Jagen interessiert. Die hätte ich zu dem Zeitpunkt von einer Horde rennender Kaninchen abrufen können. 3 Monate später entdeckte sie ihren Jagdtrieb.

    Ich schrieb: Ich wünsche mir, dass der Halter in der Lage ist SEINEN Hund zu lesen, das wäre schon ein riesengrosser Fortschritt.

    Ich würde mir wünschen, dass der Halter in der Lage ist, seinen Hund auch lesen zu können. Dann würde es vielleicht nicht so viele "Tut nix"e geben. Und dass freilaufende Hund abrufbar sind.
    Und das Halter einfach ein bisschen darauf achtet, dass sein Hund keine anderen Spaziergänger, Radfahrer, Jogger belästigt. Eine Prüfung ändert daran wohl eher nix. Dafür braucht es einfach gesunden Menschenverstand und gegenseitige Rücksichtnahme.

    Meiner liegt eigentlich nur im Bett, wenn ich nicht drin liege. Er schläft nachts lieber in seiner Kudde. Da kannste den einladen wie du willst, nö. Nur morgens haben wir ein Kuschelritual. Er sitzt vor dem Bett nd schnaubt. Dann lade ich ihn ein. Er springt hinein und lässt sich grunzend auf den Rücken fallen, damit ich Bauch kraulen kann. Dann stehen wir auf.

    Tauschgeschäfte müssen sich aber auf jeden Fall lohnen. Du kannst nicht den super coolen Stinkekackehaufen gegen ein Stück Trockenfutter tauschen. Da muss schon etwas besseres her, das kann ja nach einer Weile wieder minderwertiger werden, aber für den Anfang muss sowas wie Fleischwurst, Wiener, Käse, Pansen (gern auch frisch) oder ähnliches her. Manche Hunde sind auch totale Balljunkie und wenn man dann nur in dieser Situation den Ball wirft, dann ist das auch sowas wie ein Jackpot.
    (Ganz alternativ wenn gar nichts hilft, kann man dem Hund dann auch den Kackehaufen überlassen, nachdem man selbst es abgesegnet hat. Dann kommt man zumindest dahin, dass der Hund vorher "fragt".)

    Wie gesagt, ich hatte es mal gemacht, ganz zu Beginn. Vergiss es. Mein Hund macht nur Tauschgeschäfte, wenn er Bock drauf hat, in jeder Hinsicht. Da kannste ihm die beste Leberwurst vor die Nase halten, ist ihm egal. Und bis auf die Scheissefresserei und die Leinenführigkeit, die etwas zu wünschen übrig lässt, bin ich mit klaren Regeln viel weiter gekommen als mit Tauschgeschäften. Es mag Hunde geben, die für Futter alles machen, oder für den Ball, oder oder. Aber bei meinem liegt es in der Natur der Dinge, da sagt der andere Hund auch nicht:"Lass das und du kriegst ein lecker Schnitzel."
    Übrigens kann Scheisse fressen auch territorial bedingt sein. Ich glaube bei meinem liegt es aber einfach daran, dass er über Monate gehungert hat.

    @Larsson das war eben auch meine Befürchtung...dass seine Geschichte aus ihm nicht rauszubekommen ist und gar nichts zu verändern ist. Ich könnte auch damit leben wenn ich mir sicher sein könnte dass die Haufen die er frisst von gesunden Hunden stammen, aber da snoopy schonmal krank war deshalb...schon ne blöde situation.Deinem Hund schmecken vielleicht zum Glück nur die guten Haufen :D Wir versuchen es einfach weiter mit dem Training. Bevor er zu uns kam wurde quasi nichts mit ihm gemacht, da denk ich ist noch einiges rauszuholen.
    Jedes mal wenn ich die bemitleidenden Blicke auf meinen Hund auf der Hundewiese sehe und die Frage ob "der Arme wirklich angeleint sein muss"..ja muss er weil er sonst auf die suche geht nach der scheisse die die nicht wegräumen.

    wie trainierst du das? Ich hab mal ein Tauschgeschäft aufgebaut. Er tauscht aber nur, wenn er Bock drauf hat. So kommt es durchaus vor, dass er einen gefrorenen Haufen aufnimmt, ihn mir vor die Füsse spuckt und dann was haben will. Ohne das ich etwas sage. Der Saubeutel. Ich denke einfach, so ganz werde ich es aus ihm nicht mehr rausbekommen.

    ich habe heute auf FB den Erfahrungsbericht einer HH gelesen, die versucht hat, seine Methoden anzuwenden, angeleitet über E-Mails und Skype und die irgendwann abgebrochen hat weil sie nur noch verzweifelt war, obschon sie sehr konsequent bemüht waren, sich an die Anweisungen zu halten. Gassigänge waren mehr ein Gassistehen, weil der Hund einfach nicht runter kam und das Geforderte nicht leisten konnte....es gab keine Alternative
    (für mich ein NoGo, wenn Hund oder Halter nicht die Voraussetzungen mitbringen, muss ich eben anders an ein Training rangehen)
    Und ich hab mich mal länger mit einem HT unterhalten, der sagte, dass er länger bei U.P. war und auch seinen Hund dort nach der Methode ausgebildet hat. Der Hund hörte super, aber mir kam er mehr vor wie ein Roboter, nicht mehr wie ein Lebewesen mit eigenem Willen.
    Die Informationen zum Training erklärten dann einiges am Verhalten des Hundes, die Hunde werden extrem gehemmt, der Aufbau -in meinen Augen- sehr konsequent und hart, keine Freiheiten für den Hund.
    Ich bin kein Wattebauschler, aber das hätt ich nicht durchgezogen und einen solchen Roboterhund wollte ich nicht

    Also ich habe es mir auch angeschaut, aber nicht bis zum Ende. Er sagt, dass er nichts sagt. Ich hatte das Gefühl, bei ihm ist jeder Hund Autist, der nicht nach seiner Methode erzogen wurde. Da ich seine Methode nicht kenne und auch seine Jünger einen Maulkorb zu haben scheinen, denn sie wollen sich austauschen, aber bitte nur unter PN.
    Ich habe meinen Hund auch begrenzt, 4 Wochen lang, auf jeder grossen Runde, die gehen meist 2 Std, für 10-15 min., in denen durfte er nix, nur neben mir laufen und mich gegebenfalls noch dabei anschauen. Und ich bin froh, es gemacht zu haben. Es hat unsere Beziehung von Grund auf verändert und zwar positiv.

    Wenn du bereits barfst, dann kannst du doch super eine Ausschlussdiät machen. Besser zumindest als mit Dose oder Trockenfutter. Da würde ich nicht über anderes Futter nachdenken.