ich denke, was hier ein wenig sauer aufstößt ist, dass immer wieder mal jmd kommt (gerade im Welpen-Austausch schon mehrfach erlebt) und sagt, er habe sein Welpen ohne dies und das erzogen, alles völlig problemlos, und jeder, der irgendwie ein Problem hat, hat das entweder selbst gemacht oder überdramatisiert. Manche Leute sind aber auch einfach verzweifelt, da kann so eine Antwort schon fast beleidigend sein.
Ich für meinen Teil habe mich unheimlich viel belesen, da ich schon seit Jahren den Traum Hund hatte, ihn mir aber nie erfüllen konnte. Ich war auf dies und jenes vorbereitet, bin zuversichtlich an die Sache rangegangen, aber klein Casanova hat mir da einfach mal einen Strich durch die Rechnung gemacht
Die typischen Sachen wie Stubenreinheit, Beißhemmung etc. war nicht sein Problem, er hat mich einfach mit Sachen überrumpelt, mit denen ich so nicht gerechnet hatte und mir in dem ganz jungen Alter auch einfach mal die Mittelkralle gezeigt, so hart sich das anhört. Ich war dann total verunsichert, versteht er nicht, was ich von ihm will? Oder verarscht er mich gerade? Ich hatte keine Erfahrungen mit denen ich hätte vergleichen können - er meldet sich, wenn er raus muss, irgendwann hat er das getan wenn ihm langweilig war, nur, um rauszukommen, dabei musste er gar nicht. Ich hab das von einem WELPEN einfach nicht erwartet, weshalb ich mich dann schon etwas hilflos gefühlt hab.
Und wenn dann einer kam, ich würde da auf gut Deutsch ein riesen Geschiss drum machen, ja, dann war das nich hilfreich sondern verletzend, denn ich wusste echt nicht weiter.
Heute kenne ich meinen Pappenheimer, weiß ihn einzuschätzen und laufe seiner Manipulation nicht mehr einfach so ins offene Messer. Es hat sich viel getan und den nächsten Welpen (irgendwann) werde ich wahrscheinlich etwas cooler angehen können.