hallo,
ich hab ja auch 2 junge Hunde (15 & 18 Monate nun alt, die Hündin damals mit 8 Monaten bekommen, da war der erste 5 Monate alt) und es funktioniert - weil es beide sehr leichtführige und unkomplizierte Hunde sind UND weil ich das ganze nicht alleine wuppen muss! Mein Freund hat die Hauptverantwortung für die Hündin. Außerdem sind beide gut sozialisiert und haben keine Päckchen zu tragen.
Ist ne ganz schöne Achterbahfahrt. Kaum ist der eine endlich über eine Phase weg, kommt der andere
Aber wir wollten es so, deshalb will ich nicht meckern. Aber das schlimmste kam beim Rüde erst jetzt mit 14 Monaten, bei der Hündin wars ihr 10. Monat als sie läufig wurde! Der Rüde war vor lauter Hormonen nur im Wahn, anstrengend ist das und die Hündin war einfach in ihrer Welt und hat überhaupt nicht zugehört, immer mit dem Blick "was? meinst du mich?". Im Alter von deinen beiden waren das maximal 2 wilde Kinder, die man ab und an mal bremsen musste aber sonst waren die brav ^^
Ich würde nur mal überlegen, ob es vor allem der ängstlichen Hündin fair gegenüber ist, einen weiteren anzuschaffen. Sie braucht sicher viel Zeit und Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen etc. kannst du das denn bieten, wenn du noch 2 andere Wirbelwinde hast, um die du dich kümmern musst? Und kannst du 3 Hunde managen, falls die doch mal kleine Hirngespinste kriegen und auf Ideen kommen, an die du im Traum nicht gedacht hast? Ich finds schon schwer mit einem an der Leine auf den zweiten einzuwirken (man ist ja total langsam dadurch, erst mal anleinen, mit dem Hund bewegt man sich ja nicht so fix wie ohne, etc. ), 3 machen das ganze nun wirklich nicht einfacher, wenn die nicht gut verlässlich sind.
Nur mal als Denkanstoß. Ich bereue unsere Entscheidung nicht, im Gegenteil, aber ohne die entsprechenden Rahmenbedingungen würde ich das keinem empfehlen. Und ich fühle mich übrigens nicht als besserer HH deshalb, ich hab einfach Glück mit meinen beiden.