Beiträge von Nebula

    Bei Hütehunden gibt es nur ein paar Rassen mit angeborenen Halb- oder Stummelruten. Wenn ichs noch richtig im Kopf hab, sind das überwiegend Rassen die Rinder getrieben haben. Da wurde ja auch kupiert damit die Rinder die Rute nicht erwischen (und schwer verletzen) konnten... Aber das hat ja auch nichts mit hoch/tief getragenen (oder Ringel-)Ruten zu tun.

    Mir fällt da kein guter Grund für ein :ka:

    Kann bei ein paar Rassen schon zutreffen. Beim Labbi soll die ja zB. recht dick und gut behaart sein, das hat sicher den Sinn, sie kälte-unempfindlicher zu machen, was ja im Wasser schon vorteilhaft ist.

    Oder bei den Rassen die man früher kupiert hat. Da solls auch gerne Probleme mit empfindlichen Ruten geben, das gehört natürlich verbessert wenn die sich die ständig aufschlagen. Das heilt ja auch echt schlecht.

    Aber auch beim Collie gibt es hochgetragene (Ringel-)Ruten als Fehler. Ich konnte da allerdings noch keinen Nachteil für den Hund erkennen. Ich denke das ist eher ein Problem des Menschen als des Hundes.

    Wobei man Ringelruten natürlich nicht unnötig fördern sollte, da sie ja durchaus Probleme machen können.

    Meine können mit Kleinhunden bis ca. 5kg spielen. Sie spielen aber allgemein nicht so körperbetont und grob, deshalb geht das egt ganz gut. Jedenfalls haben die Zwerge selten Angst vor ihnen (nachdem man sich ein bisschen kennenlernen konnte) und gequietscht hat bisher auch noch keiner. Aber es ist und bleibt ein Risiko, das ich wirklich nur eingehe, wenn der andere Besitzer darum bittet sie miteinander rennen zu lassen.

    Angst wegen Hetzen hab ich nicht. Casanova hat eh kaum Jagdtrieb und würde wenns quietscht sofort erschrocken Abstand nehmen. Livi steigert sich manchmal bei solchen Rennspielen ins Maßregeln rein, das ist nicht super dramatisch (andere erkennen das oft gar nicht) aber ich rufe rufe sie dann ab.

    Ich hatte leider auch nicht das Glück mit Hunden aufzuwachsen. Casanova ist der erste Hund mit dem ich zusammenlebe, mein erster eigener und war der erste Welpe.

    Die Rasse hab ich mir bewusst ausgesucht, auch wenn es ursprünglich ein Sheltie werden sollte hat mich mein Freund zu was größerem überredet. Ich kannte große Hunde überhaupt nicht, die wenigen Hunde in meiner Familie waren alles Kleine. Deswegen hatte ich einen Heiden Respekt davor aber letztendlich bin ich sehr froh drum.

    Ich hab sehr lange warten müssen mir den Traum vom Hund erfüllen zu können. Ich glaube es waren dann 8 Jahre.

    Und Casanova ist jeden Tag Warterei wert gewesen =) Er ist GENAU das, was ich mir so sehr gewünscht habe und für mich der ideale KHC und der beste Begleiter den ich mir hätte vorstellen können. Er hat mir in der kurzen Zeit die wir erst miteinander hatten sehr viel beigebracht und mich mit jedem Tag in meiner Rassewahl bestärkt. Deshalb wird der nächste Hund wieder ein KHC oder vllt sogar ein ganzes Rudel davon :D

    Es sind für mich einfach die tollsten Hunde, etwas, das ich erhalten und vllt sogar verbessern möchte. Deshalb sind wir letztendlich auch ins Zuchtgeschehen eingestiegen.

    Gnaaa Livi ist so ne Sau. Sie hat sich hingesetzt zum pinkeln und dann ist Nova an ihr vorbeigerauscht. Anstatt a) aufzuhören zu pinkeln und ihm nachzurennen oder b) fertig zu pinkeln und ihm DANN nachzurennen hat sie sich für c) während dem pinkeln losrennen entschieden :dead:

    Dieser Hund hat sich beide Hinterbeine und die Rute vollgepinkelt! :lepra:

    Ohne Worte.

    Casanova war damals ein ähnlicher Welpe. Er hat tagsüber einfach so gut wie gar nicht geschlafen, in einem leeren Zimmer trotzdem immer irgendwas gefunden was man ins Maul nehmen konnte (und sei es nur die Sockelleiste gewesen...), egal ob wir 5min oder 30min draußen die Welt erkundet haben, im Wald waren oder in der Stadt - er hat danach einfach nicht länger als 15min geschlafen. Ich war den ganzen Tag zu Hause und hab deshalb nix gebacken gekriegt, da ich ihn wirklich permanent im Auge behalten musste, damit er nichts anstellt. Duschen? Kochen? Musste alles warten bis mein Freund zu Hause war, das ging gar nicht. Nicht, weil er nicht alleinebleiben konnte sondern weil er sonst den Türrahmen zernagt hat :headbash:

    Auch hier half weder festhalten (Panik) noch ins Körbchensetzen und kraulen(wurde sofort wieder aufgestanden) noch mit ihm in ein reizarmes Zimmer zu gehen. Letztendlich bin ich mit ihm zusammen in die Dusche und er saß jammernd vor mir und kam einfach nicht runter :ka:

    Bei uns half tatsächlich auch erst die Box. Und ich wollte sie anfangs auf keinen Fall :tropf: Aber ich wusste nicht weiter und ich hatte so, wie es in dem Moment lief, echt kein gutes Gefühl.
    Jedenfalls hat es bei ihm das erste mal viel länger gedauert, bis er geschlafen hat. Wir waren vorher 30min auf der Wiese, Box wurde positiv vorher verknüpft und dann gings nach dem Spaziergang dort rein. Eine Stunde hats gedauert :shocked: Dann schlief er. Das nächste mal dann 15min. Dann 5min. Dann sofort.

    Letztendlich war es aber GENAU das richtige. Obwohl ich echt große Zweifel hatte. Den Welpen so lange jammern zu lassen ist nicht einfach und beim ersten Welpen ist man ja sowieso unsicher.
    Dadurch hat er aber den "An-/Ausschaltknopf" gelernt. Er kann heute super gut entspannen und ist ne total coole Socke, wen er grade nicht "dran" ist. Sein Bruder war als Welpe ganz ähnlich und wurde ohne Box aufgezogen. Der hat damit heute immer noch Probleme - der wird nicht doof oder so, aber wenn Besuch da ist legt er sich nicht einmal hin, auch nach Stunden nicht.

    Es gibt einfach solche und solche. Lass dich nicht zu sehr verunsichern. Wenn du merkst es tut ihm gut, bleib dabei. Lass die Box zu wenn er offen nicht entspannen kann und lass ihn raus bevor er quengelt. Das wird schon :streichel:

    ich sage ja nicht, dass das von der Frau irgendwie richtig oder toll war. Es war eindeutig ihr Fehler, das unterschätzt zu haben.

    ABER... ich verstehe nicht, wie er sie mit so einem Problem alleine lassen kann. Sie war überordert und nur am heulen, hat Hilfe gesucht und er zieht nicht mit, weil er mit all dem nix zu tun haben will. Was verlangt wurde, war nun wirklich nicht die Welt.

    Es heißt doch "sowie in guten wie in schlechten Zeiten" - macht man das heute so, dass Fehler des anderem einen einfach nix angehen? :???:

    Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Mein Freund hat sich schon öfter in die Sch****e geritten obwohl ich ihn gewarnt habe, deswegen dreh ich mich doch nicht um und sag "dein Problem"...


    Aber das scheint eine Grundsatzdiskussion zu sein... ich jedenfalls kann den Mann absolut nicht verstehen.

    Sorry aber den Mann fand ich schrecklich. Wenn einem was am harmonischen Familienleben liegt, dann zieht man mit, egal ob man das ursprünglich nicht wollte. Es ist der Traum seiner Frau gewesen und er hätte es allein ihr zu Liebe wenigstens tun können.

    Ich bin auch nicht dafür, jeden Hund auf Teufel komm raus behalten zu wollen. Manches geht einfach nicht und dann muss man das akzeptieren. Aber wenn man es nicht mal richtig versucht (und damit meine ich den Mann) dann hab ich da kein Verständnis für. Sie sind doch eine Familie, sich da so auszuklinken geht für mich GAR NICHT.