Beiträge von Nebula

    Wir hatten das Thema bis letztes Jahr auch noch. Vor allem bei Pferdekot aber auch Katzen- oder Menschenkot wurde von beiden (!) Hunden gefressen. Sie haben regelrecht danach gesucht. Es war echt schlimm :dead:

    Nachdem wir ein paar mal das Futter umgestellt haben und es nichts brachte, haben wir beiden Hunden Moor liquid ins Futter getan. Bei Casanova hat das sehr gut geholfen, bei Livi leider nicht.

    Dann gabs nur noch einen Maulkorb im Dunkel an oder eben Schleppleine. Und wenns ganz übel war, dann beides.
    Wir hatten diesen Mauli:
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    Und damit ließ sich das schlimmste verhindern. Man verschafft sich Zeit um einzugreifen, träumen geht halt nicht! Schon gar nicht mit zwei Hunden.
    Und klar ist das eklig aber ich wasche lieber den Maulkorb oder meine Klamotten als mich vor meinem eigenen Hund zu ekeln, zumal beide im Bett schlafen.

    Jedenfalls haben wirs so über Monate Training in den Griff gekriegt. Anzeigen, umorientieren belohnt, ignorieren belohnt, die Versuchung mit Moorliquid minimiert und Erfolgserlebnisse mit Mauli verhindert.

    ...und Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel rapide im Gegensatz zu Fetten, da sie schneller aufgeschlüsselt werden können (zumindest von uns Menschen). Um den wieder ins Gleichgewicht zu bringen muss die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren, was sie belastet. Ich glaube ich hab das auch mal gelernt, dass bei dauerhaft hohem Blutzucker die Empfindlichkeit des Körper auf Insulin beeindrtächtigt wird und dadurch kann dieser nicht mehr runtergereglt werden, da ja der Gegenspieler fehlt - so entsteht Diabetes.

    Deshalb meine Frage. Vllt bringe ich da aber auch was durcheinander, ist schon ne Weile her.

    Mal eine Frage.

    Beim Menschen belastet eine sehr kohlenhydratlastige Ernährung die Bauchspeicheldrüse. Da ich engen Kontakt zu jmd mit Diabetes habe weiß ich, wie schwierig das für uns Menschen sein kann.

    Wie ist das beim Hund? Wenn ich überwiegend Kohlenhydrate füttere, ist das nicht eine enorme Belastung? Immerhin sind Hunde ja trotz aller Anpassung immer noch schlechter an sie angepasst als wir.

    ich stopf bei Bleibübungen immer Kekse rein und wenn der Hund aufsteht gibts keine mehr :pfeif:

    Nach ein paar mal wird überlegt was man denn falsch gemacht hat :???: Und vllt landet der Popo wieder ganz von selbst auf dem Boden :applaus:

    Und immer auflösen wenn er aufstehen darf, klar. Ggf. wieder zurück in Position bringen und dann erst auflösen.

    Ist hier genau so. Das Pubertier kann echt ne Nervkröte sein, wir hatten das ja auch schon bei einem anderen DF Treffen, dass wir abbrechen mussten. Das ging leider erst nach 2h und er war so verknallt in einen kastrieren Rüden, dass er völlig durchgedreht ist und sich in all der Zeit nicht zusammenreißen konnte.

    Aber das ist ja Gott sei Dank nicht die Regel :gott: Und falls es wieder so kommt dann leidet eben meine Schulter und nicht der andere Hund bzw. wir verkrümeln uns dann :tropf:

    Casanova lernt ja unheimlich schnell die Grundlagen, braucht dann aber etwas Anlauf wenns schwieriger wird. Aber grundsätzlich ist es einfach ihm was beizubringen. Er verlernt auch nicht allzu schnell, das ist schon toll :D Allerdings langweilen ihn zu viele Wiederholungen.

    Livi ist da etwas anders. Sie macht beim Lernen 2 Schritte vor und dann wieder einen zurück :headbash: Grade noch 3x richtig gemacht (und du denkst dir "yay, die hat den Ansatz verstanden!") versteht sie beim 4. mal nur Bahnhof. Für mich eine richtige Geduldsprobe :tropf: Und dann vergisst sie bis morgen auch wieder alles...

    Dafür ist sie super leicht zu motivieren.

    Ha, siehste, unserer "Familie" (sind wir das überhaupt zu zweit?) war ein größerer Hund lieber. Großer Hund muss ja nicht gleichzeitig schwer sein, wir sind hier bei 62/57cm und 25/20kg.
    Ich finde die robuster als die Kleinen, grade Zwerghunde finde ich wirklich nicht einfach in der Haltung dank anderer rücksichtsloser Leute. Aber sie haben natürlich schon Vorteile, das stimmt.

    Mir war wichtig einen Hund mit hoher Reizschwelle und eher mit Rückwärtstendenz anstatt nach vorne zu gehen zu finden. Sie sollen lauffreudig sein und am Fahrrad mithalten können, aber auch mal zurückstecken können. Gerne WTP und nicht zu eigenständig, soll Spaß auf dem HuPla haben, sich ggf. für Sport eignen, aber ohne nicht gleich durchdrehen. Aufpassen erwünscht, zu Hackfleisch verarbeiten aber lieber nicht. Gerne auch ein bisschen reserviert, muss nicht jedermanns bester Freund sein. Er sollte gute Vorraussetzungen für Verträglichkeit mit Artgenossen mitbringen, da wir uns gerne mit anderen HH treffen. Nicht zu starker Jagdtrieb, da keine Erfahrung damit. Sollte nicht zu schwer sein, ich sollte ihn halten können. Bevorzugt kurzhaarig oder mit leichter Befederung, auf keinen Fall eine Plüschkugel oder was lockiges. Keine Kurznase!
    Möglichst gesund, lange Lebensdauer....

    Ich denke, unsere Wahl ist da ganz passend. Dafür sehe ich bei meiner Rasse über die Bellfreudigkeit hinweg und komme gut mit dem sensiblen Wesen zurecht und kann mit der Reizempfindlichkeit umgehen, das passt zu mir und meinem Erziehungsstil. Andere fänden genau das vllt schrecklich - dafür würde ich mir nie freiwillig einen Terrier ins Haus holen :pfeif: