Beiträge von Nebula

    Ehrlich, meine Hunde sind kontaktfreudig, freundlich und sozial.
    Die checken das, wenn der andere signalisiert, dass sie sich verp*ssen sollen, denn dann gehen sie nicht ran. Und wenn doch sind sie selber schuld ^^ Wenn sie sich nicht grün sind wird kurz geschnuppert und gut. Mag man sich wird geflitzt.

    Ich möchte aber entscheiden mit wem sie das tun. Nicht andere.

    Ich bin echt entspannt wenn ein Hund angerannt kommt. Ich hab da keine Angst, kenn ja meine zwei. Die sind weder besonders klein noch streitlustig noch provokant. Außerdem im Zweifel auch flink.
    Aber es nervt halt einfach. Wenn ich einer Frau begegne mit Junghund, ich selber 3 mittelgroße/große Hunde an der kurzen Leine (denn 3 Hunde auf einen zurennen lassen finde ich unhöflich) und die lässt ihn mit den Worten "der ist lieb, der will immer nur spielen!" 5min um uns rumwuseln, joa, dann ist das jetzt kein Drama aber gut finden muss ich das nicht, oder? :p

    Ich reg mich wegen sowas nicht auf sondern bleib stehen und warte bis die es selbst checken und ihren Hund da wegholen.

    Bitte erklärt mir dieses Drama Hundebegegnung für Doofis.

    Der eigene Hund will zum anderen hin. Halter will nicht, Fremdhund doch. Fremdhundhalter ist irgendwo im Nirvana verschollen. Solange es geht, orientiere ich meinen Hund auf mich, aber BEVOR ich meine Felle davon schwimmen sehe, gebe ich doch ein Freigabekommando, wenn die Hunde miteinander klar kommen (maßregeln sehe ich nicht als Problem) und reg mich nicht exta auf.
    Üben kann man auch an anderen Gelegenheiten.

    Wenn Fremdhund ekelig wird, hat man eh Mittel und Wege.

    Oder versteh ich da was falsch?

    Du bist zu naiv.
    Nicht jeder Hund lässt sich einfach so umorientieren. Bei meinem ging das in der Pubertät zeitweise nicht mal in 100m Entfernung.
    Kleinschritttig haben wir seinen Radius verkleinert. Und ja, wenn ich von meinem Hund die Königsdiziplin verlange, und zwar den Abruf während er zu einem Hund hinbrettert, er ihn befolgt und ich ihn dann nicht loben KANN, weil der andere HH das nicht so eng sieht, dann nervt das. Und ich red nicht davon, dass meiner schon 5 Schritte vorm andern steht sondern der Fremdhund richtig Gas gibt meinen einzuholen.

    Bevor er den Unterschied Freigabe = ok, keine Freigabe = nicht ok lernen kann, muss er erst mal dem Reiz widerstehen können. Ist dann halt kontraproduktiv, wenn sich der Reiz auch noch aufdrängt.

    Naja, manchmal ist es aber auch einfach blöd. Hab grade zB. nen Senior Pflegling da, da ist es einfach nicht cool seinen 8 Monate alten Wusel um ihn herum rennen zu lassen, vor allem, da ich den Hund noch gar nicht voll einschätzen kann ob er dafür nicht zu ängstlich ist oder gar aggressiv reagiert.

    Mit meinem Jungspund arbeite ich seit 1,5J. daran, dass er nicht Hunde am Horizont begrüßt. Das bringt natürlich viel, wenn die dann selber schon von weitem angelaufen kommen. Und ja, wenn ma ständig Kontakt zulässt und es mal nicht geht entsteht Frust, der sich zur Leinenaggro entwickeln kann.

    Wenn man vorher fragt ist man auf der sicheren Seite (sofern man sich nicht kennt) und gehört für mich zum allgemeinen Höflichkeitskodex dazu.

    Ich trainiere mit meinen das ordentliche Vorbeigehen und dass man nicht zu jedem Hund Kontakt haben muss (Frustproblem). Wenn ich meinen dann abrufe und der andere rennt ihm nach und klebt ihm am Hintern (oder schneidet am besten noch den Weg ab) dann versaut das mein Training, wenn der Hund dann einfach trotzdem Kontakt aufnimmt.

    Puh Livi hats heute voll erwischt - wir waren Gassi bei den Feldern und da stand eine Gruppe mit Hunden direkt hinter ein paar Bäumen, so dass ich sie nicht gesehen hab (und mitten aufm Acker auch nicht gerechnet hab :tropf: )
    Livi flitzt Vollspeed hin (und das macht sie sonst echt nie... :roll: ) und wird von dem einen Hund dermaßen heftig vermöbelt, dass sie nachher nur noch voller Dreck war und reiß aus genommen hat :fear: Zum Glück in unsere Richtung, denn so schnell kam ich nicht hinterher.

    Ich hab mich selbstverständlich entschuldigt... Aber der Besitzer meinte er müsse sich für seinen Hund entschuldigen. Seh ich zwar nicht so aber nun gut...
    So richtiges Mitleid hab ich nicht mit ihr. Selber schuld, wenn man nicht hört.

    Ich kenne auch einen Rüden der vergewaltigt regelrecht und wenn die Auserwählte ihn beißt und verletzt jault er kurz auf aber macht weiter :flucht:

    Naja, wir haben ja schon mal gesagt, dass er sich wohl schlecht selbst regulieren/selbst beherrschen kann, das wird der Sexualtrieb nicht plötzlich eine Ausnahme sein.. Was genau schief läuft wissen wir aus der Ferne eben auch nicht.