Beiträge von Nebula

    Casanova hat eine steile Schulter.

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    und hier eine Hündin mit besserer Schulter

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    Sieht man den Unterschied?

    Ich kenne 5 DSH, 2 ALs, 2 HZ und einen langhaarigen. Unauffällig ist davon keiner im Sinne von "der schlendert einfach vor sich hin" und "der meistert seinen Alltag soweit unproblematisch". Kann natürlich auch an der Vorgeschichte liegen, die ich allerdings nicht näher kenne, denn die Halter gehen mehrere Meter (20?30?) aufs Feld wenn wir kommen oder drehen um. Also keiner davon ist ein Hund, dem man halt mal beim Gassi begegnet (Kontakt muss ja nicht sein, aber aneinander vorbeilaufen). Man sieht sie egt nur von weitem (soll ja recht sein, ist keine Kritik!).

    Dann gabs eine Geschichte als Casanova noch Welpe war. Wir sind an einen See gefahren, haben das Auto geparkt und unsere Sachen rausgeholt. 12 Wochen altes Welpi auf der Rückbank festgeschnallt. DSH Rüde lief frei herum, gehörte wohl zu irgendwelchen Leuten dort.
    Tja, der hatte Casanova wohl bemerkt, denn er streckte interessiert die Nase in die offene Tür (die wegen der Hitze offen war) und schnupperte mal. Welpe sackte langsam auf den Rücken und ließ sich in voller Demutshaltung abschnüffeln, kein übertriebenes Einschleimen, kein freches Knabbern, nix. Also keine Provokation. Trotzdem machte er sich steif, brummte tief und wollte direkt nach vorne, mein Freund hielt ihn aber am Halsband fest. Bis auf Sabber nix passiert, Casanova quietschte trotzdem vor Schreck (und er hat bis dahin und seit dem nie wieder gequietscht) und hat dann auch gezittert und hatte große Angst vor dem Schäfer. Dabei ist er egt echt nicht so zimperlich gewesen als Welpe, der konnte schon ne Ansage verkraften. Aber das war was anderes.

    :ka:
    Ich muss sagen, ich bin wirklich vorsichtig geworden. Ich meide Kontakt nicht indem ich umdrehe wenn ich von weitem einen DSH sehe aber wenn einer ankommt hab ich das schon ganz genau im Auge und lasse weniger laufen als bei so manch anderen Rassen. Sobald ich da Spannungen sehe unterbreche ich egt schon, weil ich bei einem fremden DSH nicht einschätzen kann wie weit er für meine Sensibelchen angemessen reagiert, da ich sie je nach Temperament als recht "explosiv" kennengelernt habe. Zumindest wenn ich den Besitzer nicht kenne. Wenn ich eine Person vor ihrem Hund kennenlerne und sie generell als kompetent empfinde hab ich kein Problem damit =) Aber es sind für mich eine die unentspanntesten Zufallsbegenungen so im Alltag.

    Kommt wohl immer auf das "wie" an.

    Casanova liebt Zerrspiele - allgemein sind Beutespiele seine Lieblingsspiele. Dabei ist er 0 ressourcengeil, er überlässt sowohl mir als auch anderen Hunden Spielzeug ohne Murren. Und natürlich lasse ich ihn auch mal gewinnen, sonst machts doch kein Spaß :flucht: Und was macht er dann? Drückt es mir wieder in die Hand, damits weiter geht. Also wenn das nicht Kooperation ist weiß ich auch nicht.

    Er hat damit sehr gut gelernt, dass es viel besser ist mir Dinge zu bringen und dass nix dabei ist es auch mal herzugeben. Ganz am Anfang als Welpe ist er damit weggelaufen. Das Spiel war dann vorbei, hinterhergelaufen bin ich nicht, also wurds schnell langweilig :ka: Er hat so prima Aus und auch tauschen gelernt. Ich finde, wenn man fair damit umgeht stärkt das das Vertrauen zu einander, wenn man natürlich ständig im Kopf hat man müsse daraus einen Wettkampf machen machts weder Spaß noch bringt das irgendwas. Der falsche Hund steigt evtl. sogar drauf ein und mal ehrlich, wenn man wegen sowas schon konkurrieren muss wie sieht das dann erst bei den wichtigen Dingen des Lebens aus :tropf:

    Er spielt auch mit Livi diese Zerr-Renn-Beutespiele und das dürfen sie auch. Livi dreht ab und zu mal zu hoch, dann verordne ich Pause. Aber sonst initiieren sie das gegenseitig und haben Spaß, also wieso nicht.

    Das wundert mich. Viszlas gibt es in Berlin in Hülle und Fülle. Und alle superfreundlich und sehr an Artgenossen interessiert. Auch Deutsch Kurzhaar, Drahthaar und Münsterländer sehe ich hin und wieder. Auch das sind alles nette Hunde.Da frage ich mich schon manchmal, wie es kommt, dass Jagdhunde gerade in der Stadt viel seltener (mir eigentlich noch nie) negativ auffallen als Hunde des Schäfer- und Hütehundtyps, obwohl sie da nach landläufiger Ansicht viel schlechter hinpassen.

    Hmm Hütis sind recht reizempfindlich und der Grad zwischen Genie und Wahnsinn manchmal sehr schmal - das heißt in den falschen Händen neigen die zur Überdrehtheit und Frusterei. Meistens sind die dann sehr laut. Also klar fallen die auf :D Das wäre jetzt meine spontane Erklärung. Wenn man mit dem Hundetyp gut kann sind die super easy, das muss aber jeder für sch selbst herausfinden ob das wirklich passt.