Beiträge von Nebula

    Hm ich kann mir das wirklich nur schwer vorstellen mit einer einzigen Hündin.

    Bevor du denn überhaupt weißt, was sie zuverlässig vererbt, ist sie doch schon fast wieder aus dem Zuchtalter raus. Welche Ziepeleien sie im Alter hat erfährst du erst später. Machst du dann 5 Jahre Pause und machst mit einer neuen Hündin weiter geht das doch von vorne los :tropf:

    Anders wenn man wirklich eine Linie fährt. Dann kann man ggf. Mängel (gesundheitlich, wesenstechnisch, aber auch optisch) erst erkennen und möglichst entgegenwirken.

    Ich kenne eine Züchterin, die sich auf kleine KHCs spezialisiert hat. Sie kennt ihre Hündinnen so gut, dass sie diesen Typ erhält, selbst wenn sie übergroße Rüden nimmt. Sie weiß halt welche Linien das große sehr wahrscheinlich vererben und welche eher nicht - und so verpaart sie. Ein Beispiel von vielen.

    Wie soll man das mit einer Hündin schaffen?

    Ich will dem natürlich nicht die Existenzberechtigung rauben, aber die ersten Würfe sind doch meistens ein bisschen Lotto spielen. Wenns dabei bleibt, ja, was ist das denn für ein Ziel? :ka:

    Naja aber was "bringt" ein Züchter, der im Laufe seines Züchterlebens ganze 5 Würfe schafft, nur weil mehr als 2 Hunde nicht drin sind und er deswegen immer wieder lange Zuchtpause machen muss und seine Linie abbricht? Dann kann ers auch gleich bleiben lassen...oder nicht? :ka: Weil das hat ja auch nix mit Zuchtziel verfolgen zu tun, weil er seine Linie kaum gut genug kennen kann. Was bezweckt er denn dann damit? Paar nette Familienhunde erzeugt? Herzlichen Glückwunsch.

    So lange nicht jeder Althund irgendwie verscherbelt wird kann ich drüber wegsehen. Aber ich kenne eben auch ehemalige Zuchthunde (2 Würfe, abgegeben mit 5), die damit das Paradies gefunden haben und von vorn bis hinten verwöhnt werden. Um jedem Preis behalten muss es meiner Meinung nach nämlich auch nicht sein, nur weil es moralisch besser wäre.

    Wenn es gesittet abläuft finde ich es ok. Wenn es den Eindruck von "taugt nix, muss weg, wer hat noch nicht wer will nochmal?" erweckt dann ist es unterste Kanone. Aber ein Senior findet es evtl. wirklich nicht so toll mit Welpengewusel, den vielen Besuchern oder den Halbstarken, die bleiben. Kommt natürlich auch immer auf den Platz drauf an.

    Dann muss man sich eben entscheiden, ob man aufhören will oder dem Hund ein passenderes Heim sucht. Und ich finde es besser vorher schon zu schauen, wenn der Hund noch kein Senior ist, als dann plötzlich dazustehen und für einen 10 Jährigen was neues finden zu müssen. Meistens gehen solche Hunde zu Familienmitgliedern und guten Freunden, die sind also nicht "aus der Welt" und selbstverständlich wird Kontakt gehalten. Das ist für mich in Ordnung. Aber ich hab auch kein Problem mit Zuchtmiete, man kann eben nicht alles behalten, das würde zu Lasten der Hunde gehen - und dann muss ein Kompromiss her. Oder man lässt das Züchten bleiben. Gibt ja nicht wenige, die Wurf A-D machen und dann aufhören.

    Ehrlich gesagt sind mir die Gründe für die Anschaffung völlig egal.

    Ich sehe das Problem im Zeitraum. Ist ja nun nicht so, als hätten sich da über Jahre ein paar Senioren angesammelt, die man natürlich nicht wieder abgeben will. Sondern es kommen sehr schnell sehr viele und unterschiedliche Tiere zusammen, jetzt in diesem Fall. Mich macht das schon stutzig, nicht, weil ich denke den Tieren gehts nicht gut (davon gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus) aber wenn das ganze so schnell geht besteht Gefahr den Wendepunkt - ab wann geht es wirklich nicht mehr - nicht zu erkennen.
    In der Haltung vieler Tiere an sich sehe ich also nicht das Hauptproblem sondern wirklich in den vielen Neuanschaffungen. Das KANN süchtig machen, definitiv. Deshalb ist es wichtig die Kurve noch zu kriegen.

    Das darf auf keinen Fall verpasst werden, sonst leidet nicht mal "nur" ein Meerschweinchen sondern echt ganz viele Tiere auf einmal. Das ist schon eine riesen Verantwortung.
    Wann dieser Punkt da ist kann kein Außenstehender sagen, aber mir wärs recht wenn es nicht so weit kommen würde, ehrlich gesagt.

    Sorry aber ich bleib dabei. Ich finde das für so viele Katzen zu eng.

    Meine Eltern haben auf 120m² + großen, gesicherten Balkon 3 Wohnungskatzen. Das geht grade so.

    Wenn ich dann noch mit 2 Hunden zu Besuch komme ist das wirklich eng, aber das ist Gott sei Dank ja nie lange.

    Und die Katzen sind auch nicht mehr die Jüngsten, die sind auch schon 8/9 Jahre alt.

    Ich würde absehen da noch mehr dazuzuholen. Sie haben Gesellschaft, bisher ist der Platz ok, die Gruppe funktioniert - ich würde das ehrlich nicht aufs Spiel setzen.

    Aber das ist eben meine Meinung und meine Kritik. Was man damit anstellt darf jeder selbst entscheiden.

    Nicht alle Katzen wollen ein eigenes Revier haben und haben überhaupt bock auf raus gehen.

    darum gehts doch gar nicht. Sondern darum, bewusst den Lebensraum der einzelnen Katze weiter einzuschränken, mit jedem Neuzugang. Und das nicht, weil man eine Rasse erhalten möchte (oder irgendeinen anderen Grund hat) sondern einfach weil man will.

    Katzen leben draußen nicht so eng. Deshalb finde ich es nicht fair, so viele (+ Hunde) auf einen Haufen zu quetschen. Ist jedenfalls nicht im Sinne der Katze - denn die haben gerne viel Platz.