Beiträge von Nebula

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ging es da um Mantel ab 11 Jahren. Reden wir noch mal drüber, wenn deine so alt sind?

    So weit ich weiß gibts einige Chis, die im Winter einen Mantel brauchen, auch jüngere. Ist ja nichts schlimmes dabei, aber warum so garstig? :???:

    Siehste, um Temperatur muss ich mir NIE einen Kopf machen. Auch nicht um andere Hunde. Die sind vom Wesen her generell so vorsichtig, dass ich bei kleinen Hunden keine Bedenken hab und körperlich doch robust genug, um mal einen Rempler von einem echten Riesen zu verkraften :D Und auch in ernsten Situationen sind sie nicht völlig wehrlos und im Zweifel auch schnell genug das Weite zu suchen.

    Dafür haben meine keine Pferdeäpfel (oder anderen Tierkot) zu fressen und ich achte bei jeder Medikamentengabe auf, dass das für sie auch verträglich ist bzw. kann die Liste der kritischen Wirkstoffe zum Teil sogar schon auf und ab beten. Das sind die besonderes Bedürfnisse meiner Rasse ;)

    Einem Beardie-Halter wird wohl vorher auch klar sein, dass das Fell Pflege benötigt. Wenn man das tut ist für mich erst mal nichts auszusetzen, auch wenn ich mir niemals freiwillig so einen pflegeaufwändigen Hund holen würde xD

    Ich hab auch ein bisschen das Gefühl, dass der ein oder andere einfach die Rasse (oder kleine Hunde generell) aus welchen Gründen auch immer nicht "mag" und deshalb Dinge etwas überdramatisiert, grade in der Hinsicht "was wäre wenn"...

    Mir wären Hunde unter 5kg ehrlich gesagt zu anstrengend. Sie frieren schnell, sie überhitzen schnell bei heißen Asphalt, sie werden von anderen nicht für voll genommen, andere HH sind oft auch nicht grade die Rücksichtsvollsten und ich stelle es mir ungemein schwer vor so einen Zwerg vernünftig zu sozialisieren oder ihn mit in Hundegruppen zu nehmen (und ich bin gerne in solchen Gruppen unterwegs), weil einfach per se alle anderen erst mal größer sind und ggf. sogar so groß sind, dass es lebensgefährlich werden kann. Das passiert mir mit meinen nicht, mit über 20kg ist eine 50kg Dogge zwar immer noch riesig, aber die latscht nicht versehentlich drauf. Gesundheitliche Dispositionen sehe ich bei fast jeder Rasse, da finde ich ehrlich gesagt die Dinge beim Chihuahua noch "relativ" harmlos, wenn ich so mit anderen Dingen vergleiche, mit denen vor allem Gebrauchshunde (also große Hunde) zu kämpfen haben... Und wie man sieht werden auch Maßnahmen ergriffen, was ich sehr lobenswert finde.

    Ich sehe aber auch die Vorteile von eher kleineren Hunden, grade wenn man in der Stadt wohnt.

    Wenn dann jemand sagt er kann den speziellen Bedürfnissen dieser Hunde gerecht werden und ihnen ein lebenswertes Umfeld schaffen UND die Vorteile der geringen Größe überwiegen für diese Person, dann ist das für mich ok. Ich denke in den richtigen Händen führen die ein sehr gutes Leben. Leider muss ich gestehen, dass ich sie nicht immer in den richtigen Händen sehe, das sind dann die Klischees, die jeder kennt und keiner mag: nervöse, zitternde Nervenbündel, um sich schnappend und kläffend, weil sie keiner vernünftig sozialisiert oder erzogen hat - weil ist ja nicht nötig, kann man ja einfach kurz hochheben und tut ja auch nicht weh wenn sie mal beißen. Wir haben selber so einen in der Nachbarschaft, Chihuahua-Yorki-Mix, schätzungsweise 2,5kg. Zur Begrüßung kommt er einfach generell erst mal kläffend angeschossen und beißt meinen in die Beine. Die Besitzerin findet das auch noch lustig, ich finde sie kann von Glück reden, dass meine das so cool hinnehmen, immer und immer wieder. Egt tut mir der kleine Kerl einfach nur leid, der hat extrem Stress bei Hundebegegnungen und sie denkt er spielt mit denen :flucht: Aber da kann ich mit den Mund fusslig reden. Das sind meiner Meinung nach dann aber Haltungsfehler, die bei jedem Hund passieren können. Gibt auch genügend andere Klischees vom aggressiven Schäferhund oder Soka, dem alles liebenden Labradozer, usw. Stress haben die vermutlich alle.

    Letztendlich hätte ich sicher nix dagegen, wenn der Standard größere Exemplare zu Gunsten der Gesundheit akzeptieren würde, akuten Änderungsbedarf sehe ich aber tatsächlich nicht... Ich hab grade Chis wirklich als robuster erlebt als sie aussehen. :ka:

    Wirds denn ein Rüde oder eine Hündin?

    Casanova, SH 62cm, 60cm Rückenlänge, brauch schon minimum 50cm Breite (dann kann er sich grade so umdrehen), 80 Tiefe und über 62cm Höhe, das sind ca die Maße unserer kleinsten Box. Dann passt er rein. Bequem ist es allerdings noch nicht :tropf:

    Für Livi ist das aber völlig legitim von der Größe her (57cm SH, 55cm Rücken).

    Da es ja offiziell unterm VDH nicht erlaubt ist eine künstliche Befruchtung zu machen, ohne, dass beide Partner bereits auf natürlichem Weg für Nachwuchs gesorgt haben, wird vermutlich kaum eine aussagekräftige Statistik da sein |) Aber man munkelt, dass vor allem Englische Bulldoggen einen natürlichen Deckakt auf Grund ihrer Anatomie teilweise nicht mehr schaffen.

    Ich habe vorhin was über Zucht mit dem Merle-Gen gelesen. Wie seht ihr das? Ist auch eine überlegte Zucht von heterozygot-Merle (Mm) mit Merle-freiem Tier Qualzucht, da auch bei den dabei entstehenden heterozygoten Merle-Tieren schon (jedenfalls laut Wikipedia) zu 2,7% Taubheit auf einem Ohr auftritt? ("Von den mischerbigen Tieren sind 2,7 % einseitig, 0,9 % vollständig taub.")
    Die Züchterin, von der ich gern nächsten Sommer einen Welpen hätte, züchtet mit Merle-Trägern. Alle getestet. Auch auf andere potentielle Erbkrankheiten testet sie ihre Zuchttiere, und macht eigentlich einen vernünftigen Eindruck; sie selbst gibt sich das Image einer Tierschützerin. Aber das gibt mir nun doch zu denken.
    Ich selbst möchte übrigens ohnehin kein Merle-farbenes Tier, auch unabhängig davon, ob es nun selbst bei Mischerbigkeit schon unter Qualzucht fallen würde, oder noch nicht.

    Die Studie, auf die sich Wikipedia bezieht, ist eine Studie von ich glaube es waren 42 Dackeln, die auch noch sehr eng verwandt waren.
    Dazu wurden auch bei nicht-merles Hörschädigungen festgestellt.

    Ich bin irgendwo nochmal über eine Studie gestolpert, die keine Unterschiede feststellen konnte, ich muss sie mal suchen...

    Ansonsten kann ich von meinen Erfahrungen her sagen, dass ich keine Unterschiede feststellen kann. Ich hab zwar keine merle-Hunde, hab aber im Bekanntenkreis einige und kenne noch mehr Besitzer solcher Hunde. Ich hab von noch keinem Fall gehört, der irgendwie Schwerhörigkeit oder gar Taubheit diagnostiziert hätte. Für mich (heterozygot) völlig normale Hunde :ka: Ich sehe Farbzucht zwar durchaus kritisch, aber unnötige Einschränkungen bei der Zucht auch.

    Das ist soweit ich weiß eine Rheumapaste, die wird etwas fester an der Luft und beschwert die Ohrspitzen, wenn man sie dort einschmiert. Muss man halt regelmäßig erneuern, da die Creme nach ein paar Tagen weg ist, lässt sich dafür aber auch völlig schmerzfrei entfernen.