Beiträge von Nebula

    Züchter im Verein (also mit Papiere) müssen vorher auch erst mal einen Sachkundenachweis machen und können danach auch fortbildende Seminare besuchen, die vom Verein angeboten werden. Das heißt sie haben deutlich mehr Zugang zu dem nötigen Wissen, wie man Hündin und Welpen richtig versorgt und aufzieht.

    Es werden eben gewisse Mindestanforderungen an die Zuchttiere und den Züchter und auch die Zuchtstätte gestellt. Außerhalb eines seriösen Vereins gibt es keine kontrollierende Instanz, das heißt man muss sich auf das Wort der Leute verlassen. Da kann man eben Glück haben oder auch nicht.

    Ich hab zB. 2 Halbgeschwister hier sitzen (einer kam als Welpe, der andere aus 2. Hand von privat), selber Vater aber von 2 Müttern und 2 Züchtern. Ohne die Papiere wüsste ich von der Verwandschaft gar nicht. Würde ich die beiden Welpen haben lassen könnte ich reinrassige KHC-Welpen verkaufen, der Rüde hat sogar die offizielle Zulassung, lässt sich also prima vermarkten... Und es würde keinem auffallen, wenn ich papierlos züchte.

    Man kann eben alles machen, so ohne Papiere. Deshalb sind diese Hunde sicher nicht weniger liebenswert aber ich möchte die Mühe der Züchter gerne belohnen also kaufte ich dort meine Hunde.

    Mein Onkel züchtet Deutsche Riesen. Die Böcke haben teilweise mehr Gewicht als ein großer Sheltie.

    Wenn ich also das nächste mal einen Kleinhund sehe, kann ich sagen "Der ist kleiner als ein Kaninchen!!!!" :hust:

    Ein betrunkener Jugendlicher zeigte mal auf meinen Collie (oberer Rassestandard) und meinte seine Katze sei ja größer.

    Was der wohl für nen Tiger zu Hause hat xD

    das sehe/höre ich auch immer wieder. Hab im Bekanntenkreis eine, da hat der Mann einen Labbimix und sie einen Terriermix. Kurz nachdem ihr Hund einzog beschloss sie, dass sie doch kein Hundemensch sei, weshalb sie wirklich gar nie mit denen raus geht und es am Rest der Familie hängen bleibt. Und dann sagt sie: "Der nächste Hund wird ein Chiwawa, der geht dann aufs Katzenklo"

    Und ich denk mir nur: warum tut man sowas? :dead:

    Casanova und ich waren gestern und heute auf der Doppel-CACIB Poznan (Polen), er erreichte Samstag V1 (Championklasse) + CAC + Res. CACIB und heute V1 (wieder Championklasse) + CAC. Damit hat er nun alle Bedingungen für den PL-Champion erfüllt =)
    (trotz kaputter Zähne - er hat sich kurz vor der Ausstellung oben beide I1 vorne zertrümmert und sie mussten raus :verzweifelt: war aber für beide Richter ok!)


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    Wenn man es gewöhnt ist, fast immer ohne Leine spazieren zu gehen, ist es wohl wieder was anderes. Aber die Hunde passen sich da ja meist doch sehr gut an. Dann wird halt 3 Wochen mehr geschnüffelt als sonstwas.Mein Hund geht ja hauptsächlich an der Leine, weil ich mich nicht traue, ihn in Straßennähe abzuleinen und wir hier Großstadt haben.
    Es stimmt schon, dass er auch gerne flitzt, aber er ist genauso gern am Schnüffeln. Und im Freilauf flitzt er auch nicht nonstop, zwischendurch wird viel markiert und geschnüffelt. Und auch normal schnell gegangen.

    Klar, wenn ein Garten vorhanden ist und die Hunde lieber im Garten sind als an der Leine, würde ich das auch so machen. Meinem Hund wäre im Garten nach 2-3 Tagen wohl stinkefad und er würde spazierengehen wollen, auch an kurzer Leine.

    Livi ist in der BuS-Zeit bei uns 3,5 Monate an der Flexi, da sie ein Jagdschwein ist. Casanova nicht, daher darf er illegal frei laufen.
    Sie trottet nur gelangweilt hinter uns her, die ganze Zeit über. Sie schnüffelt nicht mal.

    Kaum ist die Zeit rum lebt sie ihren 20m Radius wieder aus, schnüffelt, markiert (die kleine Rüdin ;) ) und kaspert rum.

    Also ja, die gewöhnen sich da schon dran, klar. Viele Hunde kennens nicht anders und wenns nicht anders geht (Straße, Unverträglichkeit, Jagdtrieb) ists halt so. Aber ihr (und auch Casanova) bringen Leinenspaziergänge, grade an kurzer Leine (unter 5m), gar nix. Denn spannendes zu gucken gibts hier in der Pampa nicht und das ständige Stehenbleiben bei 2 Hunden geht ihnen auch auf den Keks, da wird schon mal gejammert. Kann sein, dass grade kleinere Hunde das besser wegstecken, da 3m für den ja deutlich mehr Schritte sind als bei einem größeren Hund. Der kann sich bei 2m mit Nase am Boden wohl grade so umdrehen ohne zu ziehen.

    Ist vielleicht auch Einstellungssache. Aber nicht für alle ist ein Leinenspaziergang toll. Manchmal kostet das auch mehr Nerven als es bringt. Ich würde meinen Freund mit den beiden rausschicken, würden wir uns trennen hätte ich wohl auch ein Problem.