Beiträge von Nebula

    Gell? Son Hund aus dem Katalog ist schon eine feine Sache :)

    ehrlich? Wenn ein Züchter nur Hunde in die Welt setzt, für die er auch Abnehmer hat, ist das negativ zu bewerten?

    Wenn es Wartelisten gibt heißt das nur, dass es mehr Interessenten als Welpen gibt.
    Und das spricht dafür, dass er nicht wie blöd Hunde in die Welt setzt.

    Also manchmal frag ich mich echt, in welcher Welt manche leben.

    Wurde ja schon vieles genannt.

    2-tägiges Neuzüchterseminar muss bei uns auch noch besucht werden und die Prüfung anschließend geschrieben werden. Oft ist das Seminar auch nicht grade um die Ecke und es kommen Hotelkosten dazu.

    Die Zuchtstätte muss mit allem was dazu gehört abgenommen werden + Anfahrt des Beauftragten, Zwingerschutz muss beantragt werden.

    Die Hündin muss allen (Mindest-)Untersuchungen unterzogen werden, oft machen die Züchter auch noch einiges mehr auf freiwilliger Basis (Gentests usw). Mit den Ausstellungsgebühren + Anfahrtskosten und der Körung kommt man da schnell auf 1000€. Bei Leistungsnachweisen steckt noch eine Menge Arbeit und ggf. Prüfungsgebühr drin.

    Und dann weiß du noch nicht mal ob die Hündin sich überhaupt decken lässt (alles schon erlebt im Bekanntenkreis).

    Deckzeitbestimmung, Ultraschall...

    Dann natürlich die Decktaxe, Anfahrt zum Rüden und ggf. Unterbringung, Urlaub muss evtl. genommen werden usw.

    Ist der Wurf dann mal da müssen die Stammbäume für jeden Welpen bezahlt werden, der Zuchtwart und seine Anfahrt müssen bezahlt werden, bei uns wird noch eine umfangreiche Augenuntersuchung mit 6 Wochen gemacht (beim Spezialisten natürlich), Impfen, Chippen, Futter.

    Und was der Züchter am Schluss verdient hat fließt im Endeffekt in den nächsten Wurf :ka: Und fällt der Wurf mal kleiner aus hat er gar nix verdient. Das Risiko trägt er dann eben.

    Viel mehr als Erstattung der Unkosten würde ich nicht bezahlen wollen. Denn sobald es sich finanziell richtig rentiert steigen mehr auf den Zug auf.

    Genauso wie beim Verbandszüchter halt auch ;) Da würde ich lange auch nicht jeden Preis bezahlen. Aber das ist meine persönliche Ansicht.

    Und ne, ich denke, NICHT jeder kann sich 1500+ Euro zurücklegen für den Hund, ich stell' mir da z.B. die Oma vor, ihr lebenlang gearbeitet aber trotzdem ne Minirente.

    Dann kann man immer noch aus dem TS einen Hund holen. Die sind nicht teuer, 200-400€,und trotzdem aus seriöser Quelle.
    Aber wenn es denn unbedingt ein Welpe und Rassehund sein muss, dann sollte man auch den Preis seriöser Zucht bezahlen.

    Meine Meinung.

    Nova hat gestern Pizza geklaut :fluchen:

    Mein Freund hat einen Teller mit Pizzastücken auf den Wohnzimmertisch gestellt.
    Soweit so gut, war ja nicht unbeaufsichtigt und Livi klaut nur, wenn man sie alleine lässt, Nova egt gar nicht.

    Wir kamen dann vom Gassi zurück, Hunde durften sich natürlich frei bewegen während wir Jacke, Schuhe usw. noch ausziehen.

    Danach komme ich ins Wohnzimmer, Nova irgendwas am kauen. hä? :???:

    Kaut er da genüsslich auf einem Stück Pizza :shocked: :motzen:

    Erst hat er vor 2 Wochen 9 Tage das Futter verweigert, weil es dem Herrn Gourmet nicht mehr gut genug war und jetzt kann er plötzlich nicht mehr an einem Stück Pizza vorbei gehen :ugly:

    Klar, mein Freund hätte es wegstellen sollen. Das kam aber ziemlich unerwartet :tropf:

    Bitte jetzt nicht streiten oder hauen. Ich frage lediglich aus Interesse. Ist bei Hunden keine künstliche Befruchtung möglich? Samenbanken gibt es doch, hab ich eine Info auf einer Messe gesehen. Wenn der passende oder Wunschrüde sehr weit weg oder sogar im weiter entfernten Ausland lebt muss bei einer seltenen Rasse ein Züchter mit seiner Hündin zum Weltenbummler werden.

    Es ist unter Auflage möglich. Beide Elterntiere müssen bereits auf natürlichem Weg Nachwuchs bekommen haben.

    Das ganze trifft aber sehr häufig auf Ablehnung, viele finden diese "Zwangsbesamungen" unenthisch.

    @Nebula

    Ich möchte nur anmerken das dass Ergebniss der Rassezucht mit Papieren ist doch auch ein kranker Welpe. Unterschied hier ist doch nur das man weiß das man mit Kranken Eltern züchtet.

    ich sprach von vermeidbaren Erbkrankheiten. Einige Dinge kann man per Gentest zB. ausschließen. Degenerative Myelopathie zB. Ein Hund, der das von beiden Eltern teilen geerbt hat, hat ein höheres Risiko zu erkranken. Testet man beide Eltern und verpaart so, dass maximal Träger entstehen, passiert das nicht. Dinge, die man eben wirklich ganz einfach vermeiden kann.