Nur 4-5h am Stück allein bleiben sehe ich auch noch ein, aber insgesamt über den Tag verteilt würde ich das wohl nur im Homeoffice oder arbeitslos hinbekommen.
Diesen Satz bzw. den markierten Teil empfinde ich langsam schon als Teil eines Bullshitbingos. Sorry. ![]()
Nein, niemand muss arbeitslos sein um einen Hund halten zu können oder einen aus dem TS, vom Züchter oder sonst woher zu bekommen. Aber es gibt ja schon noch Möglichkeiten außerhalb von Vollzeitarbeit und arbeitslos zu sein.
Zum Beispiel:
- Home Office (wie du bereits genannt hast)
- Teilzeitarbeit (haben viele irgendwie nicht aufm Schirm oder schließen es grundsätzlich aus, warum auch immer - mal abgesehen von der finanziellen Frage, ob es möglich ist)
- Lebenspartner/ WG Partner/ Familie hat andere Arbeitszeiten, sodass Hund nicht so lang allein wäre
- Man kann den Hund mit auf Arbeit nehmen
- Hundesitter, Hundetagesstätte oder Gassiservice in Anspruch nehmen
Gibt sicherlich noch weitere Modelle. Aber das musste gerade mal raus. Mich regt das nämlich immer total auf, wenn Leute meinen, man dürfe ja keinen Hund haben wenn man arbeiten geht.
Wenn man auf Biegen und Brechen einen wollen würde, würde man sowieso irgendwo einen bekommen (meist auf nicht seriöse Weise, wo es dem Verkäufer halt wurscht ist wie es dem Hund geht). Und auch so: Natürlich gibts Hunde, die kein Problem damit haben 8-10 Stunden täglich allein zu sein. Aber das muss eben auch jeder für sich entscheiden, ob er das so für okay und richtig hält.
Ich persönlich - wie das jetzt auch zu erwarten ist
- kann das nicht mit mir vereinbaren, einen Hund den ganzen Tag allein zu lassen. Ich habe auch noch andere Verpflichtungen und auch Wünsche neben der Arbeit ohne Hund. Ich muss einkaufen, ich möchte mich mal mit Freunden treffen, muss zu Arztterminen usw. Und das kommt dann ja noch obendrauf an Alleinbleib-Zeit.
Ergo habe ich für mich entschieden, dass ich - solange ich allein lebe - nur noch TZ arbeite. Und seitdem ich meinen Partner habe, hab ich auch mal wieder VZ gearbeitet für ein paar Jahre, wechsle jetzt aber aktuell wieder zu TZ, weil ich merke, dass ich einfach mehr Energie und auch Freude am Leben habe mit weniger Arbeit und mehr Freizeit (auch für den Hund). Und dass das Geld tatsächlich auch so ausreicht. Bei mir heißt nämlich mehr Arbeit immer auch gleich, dass ich mehr Geld ausgebe, weil ich damit den Stress durch die Arbeit kompensieren will. Ergo "mir was gönnen will". ![]()
Und kleines Sorry, falls es sehr passiv aggressiv rüberkommt: Ich hab mich natürlich gerade sehr an der einen Aussage aufgehangen, wollte dich damit aber keinesfalls persönlich angehen. Mir war es einfach ein Anliegen, das mal auszusprechen an der Stelle. Es lesen ja schließlich auch Andere hier mit.