Beiträge von Srinele

    Nichts spricht gegen ein bisschen einschränken und langsam machen. Praktiziere ich ja auch so. Aber den kompletten Alltag an den Hund anpassen und alles um ihn rum neu aufbauen?Irgendwer hatte geschrieben es dauert 1-2 Jahre bis der Hund sich richtig eingewöhnt hat.
    Ich schrieb ja, das man einen Hund FAIR in den Alltag integrieren sollte. Dazu zählt natürlich auch, auf das Wesen des Hundes einzugehen. Das man einen Hund der Angst vor Kindern hat nicht gleich mit ins Kinderzimmer packt ist doch wohl selbstverständlich. Genauso wie es selbstverständlich , das ein Hund der gerade eingezogen ist nicht 24 Std. belagert und gekuschelt wird.
    Aber was bitte hat ein Hund davon, wenn ich ihm zwei? Drei? Monate am normalen Alltag vorbeiführe. Früher oder später kommen doch immer mal Reibungspunkte. Ich finde es nun mal sinnvoller, einen Hund von Anfang an an meinen/unseren Alltag zu gewöhnen und ihn sich genauso an die “Hausregeln“ halten zu lassen wie alle anderen.
    Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei und meinen eigentlich dasselbe. ;)
    Mir hängt nur im Kopf :“ Kinder ferngehalten, Box anschaffen, vorerst keinen Besuch (das Wort “Gören“ fiel im Zusammenhang) ,Urlaub nehmen (am besten Job kündigen), dem Hund zeigen das man die Kinder im Griff hat (guter Witz) “ usw. Da wird teilweise von einem riesigen Training gesprochen, damit das arme Hundi sich bloss nicht belästigt fühlt.
    DAS stösst mir in solchen Threads immer gewaltig auf.

    denke wir haben da wirklich aneinander vorbei geredet. Zumindest meine ich aboslut nicht, dsws der Hund völlig isoliert vom normalen Alltag der dreh- und Angelpunkt der Familie sein muss. Aber ein bisschen Rücksicht in der ersten Zeit kann man finde ich schon walten lassen.

    Wo auch immer jemals jemand gefordert hat "alles" vom Hund fern zu halten.

    Irgendwie können wohl hier einige nur in Extremen denken :D

    Aber selbst WENN man es so überspitzt darstellt. Ja, dann hat sich der Hund immerhin akklimatisiert und muss sich an forderndere Dinge gewöhnen. Genau, dann hat er zumindest einigermaßen sein eigenes Gleichgewicht gefunden, bevor er ran an den Speck muss. Also DOCH, MEINER Meinung nach macht es einen RIESEN Unterschied.

    Immerhin weiß der Hund dann, dass er wohl dort hin gehört, er hat einen Überblick der neuen Menschen bekommen, er hat sich an die Gerüche und die Umgebung draußen gewöhnt. Je nach Exemplar kommen da noch viele weitere Dinge dazu, womöglich Leine / Halsband, Tierarztbesuche, Leben im Haus, Leben in einer Stadt o.ä.