Beiträge von Srinele

    Ja, dann beschreibe mal Dein Umdenken und hacke nicht einfach auf vielen Usern nur herum.

    Zu schreiben, man tut das nicht, man macht das, schreibt aber nicht wie, das ist so was von daneben.

    Du hast wohl meinen Post nur zur Hälfte gelesen. Ich habe geschrieben: Barriereklickern + Alternativverhalten. Wenn die TS Interesse zeigt, werde ich auch gerne weiter ausholen oder sie gibt es in Google ein und schaut mal was man tun kann. Zudem habe ich dazu geraten sich einen Trainer zu suchen.

    Oh Mann, hier strotzt das Forum schon wieder vor vergammelten Uralt-Weisheiten und trügerischem Halbwissen......

    Ich habe ja nun zwei Hunde hier sitzen. Mit dem einen Hund kann ich genau so umgehen, wie hier vielerorts vorgeschlagen wird. Von Schubsen, Gemecker, Geschimpfe über Groß machen und was weiß ich.
    Und mein anderer Hund...jo, der schon mit 12 Wochen sehr deutlich klar gemacht hat, was er von so einem Umgang hält. Sie hat es zum einen nicht geduldet, dass man dauernd körperlich wird, dafür hat sie auch ihre Zähne eingesetzt. Es wäre kein Problem gewesen meine körperliche Überlegenheit gegen das 3kg-Bündelchen durchzusetzen. Doch sie hat auch schlicht und einfach gezeigt, dass sie dann KEINEN BOCK auf mich hat. Sie hat mir deutlich gemacht, dass sie mir SO nicht vertraut und, dass sie dann eben lieber Alleine ist, als mit uns. Statt mich also körperlich dem Hund gegenüber durchzusetzen und ihn dauernd zu unterbuttern, bis er mich mitm Arsch nicht mehr anguckt, habe ich mich mal ganz ernsthaft gefragt, was es noch für Wege gibt und ob das nicht vielleicht absolut unangebracht ist dauernd die Grenzen des Lebewesens zu übertreten.

    WIESO meint man hier, dass ein Hund das gefälligst zu dulden hat dauernd körperlich mit ihm zu werden?

    Milla wurde ganz anders erzogen, als Bäri. Sie ist ein hervorragender Alltagsbegleiter geworden. Sie hat Frustrationstoleranz und Impulskontrolle gelernt - mit durchdachtem sauberen Training und eben nicht mit unnötigem Geschubse und dem dämlichen Machtgehabe. Sie hört perfekt, sie ist respektvoll und sie lässt sich heute, durch Vertrauen erarbeitet, auch ALLES von mir gefallen. Sie ist ein Pudel, sie bekommt die Ohren gezupft (was keinesfalls angenehm ist), sie bekommt die Krallen geschnitten, sie wird geduscht, geschoren und gekämmt. Sie bekommt die Zähne geputzt und mit nichts haben wir Schwierigkeiten. Es ist ausgemachter Unsinn, dass man sich durch positives Training einen Hund heran zieht, der sich nichts gefallen lässt oder, der tut was er will.

    Die vielfältigen Sprüche von wegen "führe den Machtkampf jetzt aus, sonst musst du es machen, wenn der Hund 30kg hat" sind absoluter Quatsch. Man braucht GAR KEINEN Machtkampf!!!!!

    Liebe TS - ich denke du hast eben genau solch einen Hund, der einen anderen Umgang braucht, um dir zu vertrauen, um dich als faire Bezugsperson wahrzunehmen. Schau dich mal bei den Trainerseiten um, die Themis gepostet hat.

    Nicht aufs Sofa gehen kann man hervorragend mit Barriereklickern beibringen, ggf. noch ein Alternativverhalten. Der Hund wird nicht länger brauchen dafür und hat schon wichtige Grundprinzipien für weitere Alltagsbereiche gelernt.

    Ich kann nur dafür plädieren, dass hier ein Umdenken stattfindet.

    oh es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man ausschließlich nach “Bauchgefühl“ vor sich hin tüddelt, mit ner schlechten Hundeschule an der Seite, oder ob man sich ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt hat.
    Ist ja okay, wenn man da kein bock zu hat. Kenne genug Leute denen das zu blöd ist. Aber dennoch liegt es dann am Halter, nicht an der Methode, dass der Hund schlecht erzogen ist.

    Und solange man sich nicht ernsthaft mit was auseinandergesetzt hat, ja, solange sollte man sich dringend ein Urteil sparen, denn das endet meistens nur peinlich. Wofür dieser Thread hier ein tolles Beispiel ist.

    Achja und wenn man explizit nachfragt, sollte man auch mit antworten rechnen

    hier bin ich mal wieder echt sprachlos, wie sich Leute ein Urteil bilden, wenn sie noch nicht mal wissen WORUM es geht (auf den letzten Seiten gut nachzulesen). Sich dann wundern, dass man es beim eigenen Hund nicht geklappt hat, wo man ja nicht mal weiß worum es geht. Achja, dann ist die Methode schuld, nicht die eigene Unkenntnis :D

    Bin gespannt auf die kommende Folge. Bin gespannt, ob irgendwas an gscheitem Training kommt!

    also wenn man einen Nichthaarer alle 3 Monate kurz schneidet dann ist das kaum Aufwand. Ich lasse meinen Pudel so lange wachsen bis das Kämmen überhand nehmen würde, dann kommt die matte ab.
    Baden tu ich nicht, ausser zur schur.

    Bad- und Fönaufwand 45min, scheraufwand 45min.

    Wenn DAS schon zu viel Aufwand wird, dann würde ich von der Hundehaltung abraten. Da können VIEEL aufwändigere Dinge kommen....

    - Hund muss Alleinebleiben lernen. Wenn es nicht klappt muss viel gemanaged werden
    - Hund bekommt Durchfall --> alle Stunde raus zum Lösen
    - Hund entwickelt Alltagsprobleme --> regelmäßige Trainerstunden
    - Hund braucht Auslastung oder Spieldates. --> regelmäßige Beschäftigungskurse
    - Krankheit, Physiotherapie falls nötig
    - Inkontinenz im Alter --> putzen, putzen, putzen

    Etc..... da KANN so einiges kommen. Ein Hund nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Eine riesen Menge. Das ist so. Bei MIR fällt da die Schur alle paar Monate nicht ins Gewicht. Wenn du damit schon haderst. Wirklich... dann lass es sein!

    Hallo, mein Papillon (4 kg) ist bzgl. der Haarpflege tatsächlich sehr unkompliziert :)
    Bzgl. des Jagdtriebes: Hat er nicht, aber selbst wenn, was auf jeden Fall ein Vorteil bei den Kleinen ist: sie bleiben am liebsten auf dem Weg, da schon eine etwas höhere Wiese ein deutliches Hindernis darstellt ;). Meine muss man geradezu nötigen, vom Weg runter zu kommen, wenn z.B. ein Auto vorbei will. Insofern kämen sie in Punkto Jagen eh nicht weit, würden direkt im Unterholz hängen bleiben :D
    Belastbar sind sie auch, meine laufen als Reitbegleithunde problemlos 20 km in allen Gangarten mit.

    WENN ein Hund Jagdtrieb mitbringt, dann verlässt er für zu jagende Objekte gerne auch mal den Weg, um in Brombeerstacheln oder durch Buschwerk zu rasen... Auch wenn der Hund niemals jemals sonst auch nur auf die feuchte Wiese o.ä. wollen würde :-P