Die Familie meines Freundes hatte eine Katze. Etwa 20 Jahre wurde sie alt und durfte Zeit ihres Lebens die 7ha große Plantage ihr eigen nennen.
Die Katze musste nachts draußen schlafen und beim Tierarzt war auch nie einer mit ihr. Die Wehwehchen, die sie hatte, musste sie stets alleine ausheilen. Das hat nie jemand für nötig gesehen. Das Geld wäre da gewesen, aber es war einfach immer eine Draußenkatze. Zum Schluss hatte sie eine sehr große Verletzung im Gesicht, die einfach nicht besser wurde, als sie aufgehört hat sich zu putzen, bin ich mit ihr zum Tierarzt und dort wurde sie eingeschläfert. Die Verletzung war wohl ein Tumor, daher konnte da auch nichts heilen.
Ja, der Katze hätte man durchaus das ein oder andere Mal bessere medizinische Versorgung zukommen lassen können. Dennoch bin ich der festen Meinung, dass diese Katze das BESTE Leben hatte von allen Katzen, die ich kenne. Nicht alles ist immer nur an dem einen Punkt der medizinischen Versorgung messbar.
Meine persönlichen Grenzen liegen recht eng bei so tiermedizinischen Sachen. Ich habe ein großes Polster für die Hunde und könnte auch jederzeit auf meine Eltern bauen. Das war Grundvoraussetzung, dass ich mir im Studium die Hunde überhaupt angeschafft habe. Aber ich sehe häufig tiermedizinische Maßnahmen, die ich einfach ablehnen würde. Nicht immer muss alles auf Biegen und Brechen gemacht werden.
Ich würde auch immer den finanziellen Aspekt in solche Überlegungen mit einbeziehen. Auch wenn das Geld da ist.
Wenn ich da teilweise sehe wie 1000de ausgegeben werden für CT's, MRT's etc. Ehrlich? Sowas wirds hier sehr wahrscheinlich nie geben. Schon gar nicht "um sicher zu gehen, dass" o.ä. .....
Ich habe die Folge nun nicht gesehen, aber ich glaube wir sind mittlerweile hier auch sehr verwöhnt von dem, was man dem Tier alles zukommen lassen muss.