hier niste ich mich auch mal ein und berichte.
Milla hatte auch immer ein Stress Problem, von jungem Alter an. Bei ihr hat es sich durch neurotisches verhalten gezeigt. Schwanz jagen, kreiseln, exzessiv im Korb graben, vor sich hin bellen, extreme Pflege, geweitete Pupillen, sehr gesteigertes Jagdverhalten...
Die Schwelle des “zu viel“ wurde immer geringer. Ixh konnte irgendwann nicht mehr als eine dreiviertel stunde gehen. Und wehe wir haben eine Katze getroffen, dann war es zuhause wieder so weit.
Ganz durch zufall hat sich das Problem gelöst. Es gab ein Problem mit der futter Bestellung und die kam nicht. Auch markus Mühle. Meine mutter hat die hunde dann ganz spontan, nach Gefühl und ohne wissen bekocht. Ein drittel fleisch, ein drittel kartoffeln, ein drittel gemüse.
Nach zwei wochen hatten wir einen stressigen tag und milla reagierte nicht. Ich habe es dann rausgefordert und sie paar tage überlastet. Nix.
Seit diesem Tag hat sie keine Neurosen mehr. Seltenst mal in ner akuten Stress situation, dass sie nen Mini Mini Ansatz zeigt. Sie läuft mittlerweile sogar in der Dämmerung frei. Wir können mit ihr richtig wandern gehen auch mal 20km. Sie kommt gut zur ruhe. Sie ist emotional super gelassen, kann auch mal zugucken, wenn bäri was macht. Sie denkt erst, bevor sie handelt. Sie überdreht nicht mehr so. Also im Grunde eine 180grad wende.
Ich gebe keinen Ernährungszusatz. Ich bin immer noch beim gedrittelten Verhältnis. Ich gebe gerne schwein, da tryptophanreich. Und eben.viel hafer / reis / Kartoffel. Abends gibt es als abendsnack eine halbe banane. Als trockenfutter fürs gassi bin ich auf futtershuttle ente kartoffel umgestiegen.
In markus.mühle ist ja mais drin. Den vermeide ich nahezu komplett, da er die tryütophan aufnahme hemmen kann, wegen tyroxin (?).