Beiträge von Srinele

    Naja ich glaub zum abrupten Abstoppen kommt es erst, wenn man wirklich weit wirft, damit der Hund in Fahrt kommt. Wenn man den Ball in nem kleinen Radius rumkegelt oder wirft, dann glaube ich wird der Hund nicht so schnell, als dass da wirklich was passiert...

    Ich glaub man sollte einfach von allem nicht übertreiben ;)

    Mein Freund darf die wichtigen Sachen auch nicht beibringen :D Er hat zum Beispiel beigebracht:
    -gib Pfote
    -Rolle
    -Verbeugung
    ...

    Bei uns wird es Ballspiele geben. Bei uns wird es auch Zerrspiele geben. Ich möchte zwar keinen abgedrehten Balljunkie, aber ich möchte durchaus gern mal einen Hund der auf Spielzeuge steht.
    Also in Maßen seh ich da kein Problem. Man kann das Spiel ja abbrechen, wenn es zu dolle wird! Und bei uns darf Welpi ruhig auch rumrennen, das machen die beim Spielen untereinander auch. Es muss ja nicht 100 mal Ball apportieren sein, aber wenn da das Bällchen nen kleinen Bogen fliegt und der Welpe holt sichs, dann seh ich da kein Problem!

    Zitat


    Du steckst da etwas in der Hund will Rudelführerseintheorie bzw Dominanztheorie. Kein Hund will ständige Kontrolle etc. Ein Hund, der wirklich kontrolliert, lässt dich nicht mehr ins Bett, nicht aufs Sofa, nicht aus dem Haus...Solche Menschen schlafen dann in der Badewanne. Kein Witz, alles schon da gewesen.

    Was stört es denn, wenn der Hund das Kind leckt? Schlimm wäre es, wenn er es zwicken würde und gegen die Mutter verteidigt. Ganz ehrlich, dieser Hund versucht in meinen Augen Brutpflege zu betreiben, aber doch nicht, weil er denkt, dass er es besser kann. Dass er unterwegs dann den Kinderwagen schützt, liegt dann in der Natur der Sache.

    Ich denke, wir liegen nicht weit auseinander. Hier ist absolut die Mutter gefordert, die dem Hund Grenzen ziehen muss und sagen muss, dass sie alles im Griff hat. Für mich klingt das teilweise auch nach einem Hund, der frech ist und auch einfach probiert was geht, und wenn es nur dazu ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Aber wie bereits gesagt, wir sehen es nicht. Es kann viel harmloser oder auch schlimmer sein.

    Nein du verstehst mich völlig falsch. Ich denke absolut NICHT, dass der Hund Rudelführer sein möchte oder irgendjemanden dominieren will. Ich denke schlicht und einfach, dass er gewisse Aufgaben für die seinen hält - das hat aber nix mit Rudelführerseinwollen zu tun.
    Ich hatte hier einen Hund der uns auf Schritt und Tritt gefolgt ist, der uns Kopf und Pfoten auf uns gelegt hat, wenn wir uns zum gehen bereit gemacht haben. Der Hund hat sich aktiv nur vor die Wohnungstüre gelegt. Wenn wir das Haus verlassen wollten, hat sie sich scheinbar zufällig quer vor uns gestellt. Alleinebleiben ging nicht mal ne Minute.
    Nicht ein einziges Mal hat sie die Rudelführerrolle an sich reißen wollen. Gemacht hat sie das vermutlich um ihr Bedürfnis nach Sicherheit zu stillen.
    Meines Erachtens steht außer Frage, dass der Hund sich für die genannten Aufgaben zuständig fühlt. Ein Hund der zum Kind sprintet weil es sich bewegt, klingt für mich absolut nicht nach einem enstpannten Hund und selbst wenn er "nur" Brutpfleger spielt ist das wiederum eine Aufgabe, die er nicht erfüllen muss oder soll!
    Nochmal: ich denke auch nicht, dass der Hund denkt: "ich kann das besser". Ich denke einfach, dass er denkt er muss, weil es bspw. auch von ihm erwartet wird.

    Ok, ich sag jetzt nochmal zusammenfassend wie ichs mein. Nicht, dass durch meine unglückliche Formulierung das jetzt falsch rüber kommt.

    Ich denke der Hund übernimmt Aufgaben, weil er denkt er muss, die er nicht übernehmen braucht und sogar gar nicht übernehmen soll (Kontrollieren vom Frauchen, draußen vor Hunden "beschützen", einschreiten wenn sich das Kind frei bewegt (--> Erziehung), sich dazwischen drängen beim Spielen zwischen Eltern und
    Kind (--> Erziehung), Gesicht ziemlich penetrant ablecken (--> "pflegen" / "putzen"), von der Küche aus beobachten, was zwischen Eltern und Kind "passiert" (--> kontrollieren), ...)

    Wenn dem so ist, dann sollte aus meiner persönlichen Sicht was daran geändert werden, da der Hund nicht für das Kind zuständig ist und er es weder zu kontrollieren noch zu "pflegen" geschweige denn zu erziehen hat.

    So. Nur noch als kurze Zusammenfassung, weil ich eigentlich nicht finde, dass ich was vermenschlicht hab - denn Vermenschlichung geht mir gegen den Strich. (Genauso wie der ewige Vergleich zwischen Rudel und Familie, denn das ist einfach was Grundverschiedenes!)

    Zitat

    Der Hund denkt ganz sicher nicht, dass Fraule nicht in der Lage ist das Kind richtig zu pflegen und er es besser beschützen bzw pflegen kann. Ich bezweifle, dass Hund so denken. Das ist für mich eine absolute Vermenschlichung.

    Auch die Annahme, der Hund möchte das Spiel kontrollieren. Wir wissen nicht, was der Hund tut, wir waren nicht dabei. Er könnte auch splitten wollen oder sonstwas.

    Kein Thema, auf das Kind muss man aufpassen und dem Hund sagen, was geht und was nicht. Ich denke aber, die Motivation ist Brutpflege durch Hormone, die der Hund ausschüttet. Und dafür kann der Hund nichts.


    Ich finde das nicht menschlich gedacht. Aber oke, wenn du dir sicher bist ;) Er denkt vielleicht nicht "ich kann das besser", er denkt aber evtl. er muss die Verantwortung tragen. Mein Hund denkt auch nicht "ich kann uns besser vor einem fremden Hund beschützen als Frauchen". Trotzdem meint er zum Beispiel da Verantwortung übernehmen zu müssen.
    Ich sagte die ganze Zeit, dass ich finde, dass es sich so anhört. Ich hab nicht gezählt, aber ich finde ich habe oft genug betont, dass ich nicht dabei war, aber dass es sich für mich so anhört. Mag sein, dass er splitten wollte - und warum? Er fühlt sich ja offensichtlich verantwortlich.
    Ich finde auch nicht, dass der Hund da irgendwas dafür kann.

    Zitat


    Das ist extrem menschlich gedacht, ich glaube nicht, dass Hunde so denken. Auch in Hunderudeln übernehmen Hündinnen bei vorhandenen Welpen eine Tantenrolle bzw die der Pflegerinnen. Die eigene Brut wird gehegt und beschützt.

    Wenn der Hund ungewünschtes Verhalten zeigt, dann muss man ihm das sagen. Dann hat er nicht das Gesicht zu lecken, dann muss er mal auf seinen Platz, dann gibts halt mal ein Nein und er wird weggeschickt. Man kann einem Hund auch mal die Türe zumachen.

    Ich denke, für den Hund ist das Baby schlichtweg wie ein Welpe und genauso wird es auch behandelt.

    Ob der Hund alles kontrolliert, kann ich nicht beurteilen, meine liegen auch überall und beobachten mich.

    Was genau findest du zu menschlich gedacht?

    Es ist richtig, dass in einem Hunderudel die Tanten mit pflegen etc. Da erziehen die aber auch mit. Und ich glaube nicht, dass das bei feiner Kinderhaut gewünscht ist. Man kann also die Familie nicht mit einem Hunderudel vergleichen.

    Ich würd auf jeden Fall drauf schauen lassen, einfach weil ein Kind im Spiel ist. Es kann ja sein, dass es sich komplett falsch liest, oder ich zu viel reininterpretiere. Aber angenommen es ist tatsächlich so und der Hund fängt an das Kind zu maßregeln wenn es anfängt zu laufen, dann könnte dass unangenehme Folgen für alle Beteiligten haben!

    Jaa, wie gesagt wir hatten hier so einen Kontrollfreak, sie konnte deshalb leider nie alleine bleiben. Wir mussten massiv daran arbeiten und es hat sich wirklich gelohnt. Mittlerweile bleibt sie toll alleine und es geht ihr gut! Bei uns hat sich die Arbeit gelohnt!

    Bin gespannt, was die Trainerin sagt und wie sichs entwickelt, ich freu mich über Berichte! ;)
    Vielleicht ist ja alles ganz anders, als es sich für mich gelesen hat und ihr kommt um die Antikontrollarbeit herum ;)

    Naja schon allein, dass du dich kontrollieren lässt könnte ihr den Anlass geben zu denken, dass es nötig ist.
    Ich würde die Hinterherlauferei als erstes mal unterbinden. Das ist gar nicht so schwer (ich hatte hier auch nen Kontrollfreak sitzen...). Hund sollte beim Training am besten müde sein und dann heißt es für Frauchen wild im Haus umherlaufen und alle Türen immer schließen. Am besten immer so lange, bis es ihr zu blöd wird dir nach zu gehen. Also rein ins Wohnzimmer Tür zu (sie kann nicht mit), wieder raus, rein in die Küche (sie kann nicht mit), ins Bad (sie kann nicht mit) etc. So dass es ihr richtig ungemütlich wird und sie irgendwann sagt ist mir zu blöd, passiert eh nichts spannendes und liegen bleibt.

    Außerdem würde ich sie bei Hundebegegnungen nicht den "Beschützer" spielen lassen, sie also bspw. hinter dich schicken, wenn ein Hund kommt - so nach dem Motte "ich regle das, du bleibst hinten". Ich würde ihr auch nicht gestatten den Kopf auf mich zu legen (falls sie sowas macht), oder Pfote auf die Füße stellen o.ä. Am besten einfach die Situation ungemütlich machen, bis sie "aufgibt".
    Vor Türen liegen würde ich nicht gestatten. Und eben auch nicht immer Zugang zum Kind gewähren, sondern nur auf Einladung.

    Ja, dass das neu ist hab ich verstanden. Aber liegt sie da bspw. vor ner Türe um zu beschützen, oder zu beobachten?

    Im übrigen sind das trotzdem alles Spekulationen, wenn du wirklich wissen willst, was Sache ist, musst du wohl oder übel jemanden kommen lassen. Für mich liest es sich aber so, als würde der Hund denken er müsse sich um die Familie kümmern....