Beiträge von Srinele

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    Ich hatte solche Situationen schon ab und an mal mit Janosch, aber gestern war es außerordentlich intensiv. Janosch ist einer der Hunde, die sich grundsätzlich über jeden freuen. Und zwar nicht nur so ein bisschen, sondern sehr ausgiebig. Gestern war ich mit Sohnemann (knapp 4 Jahre) und Janosch am Baggersee, an einer sehr abgelegenen Stelle, wo wir ganz alleine waren. Plötzlich, wie aus dem Nichts, stand da ein Mann. Ohne Badesachen, ohne Tasche, ohne Handtuch-nichts dergleich. Zudem trug er eine Lederhose und eine komische Jacke, es war sauwarm! Noch ehe ich begriffen habe, dass da einer steht, flippte Janosch völlig aus!!! Er knurrte, kläffte und fletschte die Zähne! Dieser Mann hielt dann Abstand, blieb aber weiterhin da stehen, und Janosch fixierte ihn. Seeeehr ungewöhnlich für ihn! Janosch schien nur darauf zu warten, dass der Typ irgendeine Bewegung macht. Und dann plötzlich bewegte der Mann sich auf mich zu, und da gab es kein Halten mehr für Janosch... Bürste bis zum Anstatz, es sah aus, als ob er diesen Mann stellen wollte... Der murmelte dann noch irgendwas Unverständliches zum Hund, und verschwand...

    Im Nachhinein bin ich unendlich dankbar, dass Janosch mit am See war!

    Wow, DA wär ich auch froh gewesen. Hattest du ihn angeleint?

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    Ich hab mal irgendwo gelesen, dass ein prager rattler zwar weniger fellpflege braucht wegen den kurzen Haaren usw., dafür aber viel mehr haart.
    Stimmt das wirklich das ein kurzhaar Hund mehr haart wie ein langhaar Hund?
    Kann man das überhaupt mit der Rasse bestimmwn oder ist das bei jedem anders?
    Wie viel haaren eure Hunde so allgemein? :)


    Meine haart wie eine Irre :/
    Hier gibts sogar einen "wie ist das mit einem haarenden Hund"-Thread :D

    Ich glaube man kann es nicht nur daran festmachen, ist unterschiedlich. Aber die kurzen Harre (zumindest die von meinem Labbi) weben sich so richtig in Textilien rein, während man lange haare einfach runter pflücken kann...

    Wenig bis gar nicht haaren die Rassen, die auch keinen Fellwechsel haben (Pudel, Havaneser, Yorkie (?)... etc.), die muss man dann dafür Scheren oder trimmen.

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    Ich denke damit ist gemeint, daß die angeleinten Hunde denen sich Cuma, so wie du es beschrieben hast, nähert sich dabei nicht wohlfühlen wenn er ihnen so nah auf die Pelle rückt. Aus diesem Grund zeigen sie ja ihre Zähne. Cuma reagiert darauf in dem er geht. Also hat der fremde Hund mit seinem Handlungskonzept: "Ich zeige Zähne und knurre und belle" Erfolg. (Cuma geht ja, also "Feind" erfolgreich vertrieben. :lol: Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.) Und alle Verhaltensweisen mit denen ein Hund Erfolg hatte und durch die er sein Ziel erreicht, werden abgespeichert und in ähnlichen Situationen wiederholt. Hund halt also gelernt, wenn ich an der Leine bin, ein anderer nähert sich mir und ich will das nicht, dann muß ich Zähne zeigen, knurren und bellen damit er verschwindet. Solange ein Hund dieses Verhalten nur "bei aktueller Bedrohung" zeigt ist das vielleicht noch nicht mal ein Problem.
    Aber bei vielen Hunden entwickelt es sich dann, im Verlaufe mehrerer solcher Erfahrungen, dahin gehend, daß sie versuchen zu vermeiden überhaupt erst in eine solche, für sie extrem unangenehme, Situation zu kommen, was ja im Grunde wirklich clever ist, indem sie schon von vornherein "Rabatz" machen um sich unliebsame Artgenossen von vornherein vom Leib zu halten. So entwickelt sich das dann zum permanenten Leinenpöbeln.

    Der Unterschied zum Forumstreffen liegt für mich ganz klar in der Tatsache, daß dort eben alle Hunde frei liefen und sich entsprechend aus dem Weg gehen und ungehindert miteinander kommunizieren konnten.

    Was du tun sollst? Dir etwas einfallen lassen wie du deinen Hund in Zukunft halten kannst. Wie du das erreichst mußt du dir überlegen. 1-2 Mal im Monat finde ich auch schon viel. Mein Hund ist zwar kein ganz Kleiner, zählt aber gewiss auch nicht zu den Großen. Und dem macht so etwas schlicht und ergreifen Angst. :(

    Liebe Grüße
    Tino

    Brauch ich nix mehr zufügen, denn Tino hat alles beschrieben, was ich meinte! ;)

    Und nur zur Erklärung du widersprichst dir selber, erst sagst du die Hunde lösen die Probleme selber, dann sagst du es gibt kein Problem (weil dein Hund ist ja nicht aggressiv), dann ist dass der andere HH erschrickt plötzlich doch ein Problem :???:
    Tatsache ist: es gibt ein Problem, das daraus resultiert, dass du deinem Hund körperlich nicht gerecht werden kannst.

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    Ne denn mein Hund verhält sich ja trotzdem stets friedlich und es kommt ja eigentlich auch zu keinem Problem,
    Du hast gesagt du traust Hunden zu solche Probleme zu lösen...
    kein Bellen, kein Knurren, kein Zähnefletschen...er will schnüffeln und spielen. Zeigt der andere Hund Zähne,
    DAS kann für andere HH ein ernsthaftes Problem sein. Denn viele Hund lernen genau durch solchen unerwünschten Kontakt ernsthafte Leinenaggression, vor allem weil sie ja Erfolg haben
    dann weicht Chuma eh zurück. Das einzige Problem ist, dass die anderen Hundebesitzer sich erstmals ziemlich erschrecken.
    schon allein DAS ist ein Problem!

    So ne Situation kommt vielleicht 1-2 mal im Monat vor...und wie geschrieben, wir arbeiten ja dran.


    du magst das selten finden, ich finde das erschreckend oft.

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    Freu mich für euch das ales so super läuft!!
    Jetzt hab ich mal ne ernste Frage, wie bekomme ich meinen Hund dazu draussen nichts mehr zu fressen?? Hab schon mehreres versucht und an der Leine klappt das auch super aber kaum ist die Leine ab da bin ich Luft!! :hilfe:


    Das ist das einzige, wo ich meinem Hund ein gewisses Maß an Gewalt entgegen gebracht hab....
    Als die zu uns kam, waren die Gassigänge für sie nur dazu da Futter zu suchen... von Scheiße über schimmliges Brot über faule Äpfel. Ich bin da jedes mal STINKSAUER geworden. Ich hab sie angebrüllt, ihr nen Stoß in den Nacken verpasst ich hab sie auch mal aufn Boden gedrückt, auch wenn der Hund das angeblich nicht mehr verknüpfen konnte..
    Ich hab mittlerweile nen Hund hier, der so gut wie nix mehr draußen frisst.
    Anders wären wir bei ihr auch nicht gekommen, weil das einfach ein 2 Jahre lang ritualisiertes Verhalten war.

    Beim neuen Hund werde ich ein Tabu aufbauen, mit positiver Strafe. Sprich ich tabuisiere ein Futterstück mit dem Kommando "tabu". Der Hund hat im Endeffekt 1 1/2 Sekunden Zeit, wenn er gegen das Tabu verstoßen will, dann gibts nen Stoß. Der nächste Stoß ist 1 Milliarde Mal so schlimm, denn sonst tritt eine Gewöhnung ein.

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    Es kann auch einfach sehr blöd für den anderen Halter sein. Ich will da jetzt nicht Öl ins Feuer gießen oder dich angreifen oder so... Es mag ja sein, dass dein Hund im Zweifelsfall eh weg geht, wenn der andere Hund das Annähern nicht toll findet. Aber andere Hundehalter haben vielleicht lange trainiert, um ruhig und friedlich an "fixierenden, anschleichenden, großen Rüden" vorbei zu kommen. Ich z.B. und es läuft super zur Zeit. Aber wenn es so abliefe, Grisu wär wohl nur bis zu einem bestimmten Punkt entspannt. Er würde einen Lauten machen, es würde nicht mehr passieren, wenn dein Rüde dich so zu uns ziehen würde, dann aber bei "Misfallen" wieder abdreht. Aber ich wär wieder da mit einem deutlich angespannteren Grisu, wenn uns in den Tagen und Wochen danach auf engem Weg ein großer Rüde entgegen kommt... Das hat nichts mit "aus Prinzip" oder "Todsünde" zu tun, aber ich wär auch not amused...
    Man kann doch einfach fragen. Stört mich nie und oft hat es lustigerweise den Effekt, dass alle Hunde entspannter werden, wenn sich die Halter aufs Gespräch konzentrieren :smile: . Ob ableinen okay ist oder Hallo sagen an der Leine... Und sonst sehe ich es auch so: man muss den Hund halten können, bzw. kontrollieren können. Meine Hunde wiegen auch 32 + 24kg, die ziehen mich ganz sicher nirgendwo hin.[/quote]

    :gut:
    Danke, ich dachte schon ich steh mit dieser Meinung alleine da! :gut:

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    Jain.
    Brix Größe hat sicherlich einen entscheidenen Vorteil im Alltag, aber gerade in der Problematik jetzt hilft sie mir nicht.
    Ich muss ihn nämlich auch in dieser Situation nicht bei mir halten - das liegt schlicht am Grund für seine Aggressionsproblematik. Brix flippt auch ohne Leine gänzlich aus bei Hundesichtungen, trotzdessen muss ich ihn in diesen Situationen nicht halten, er bleibt von selber. Nur zum "aus der Situation führen", ist, da nicht mehr ansprechbar, eine Leine von Vorteil.

    Fabi hatte ein ähnliches Problem mit etwa 1,5 Jahren ein ähnliches Problem - ähnlich da selber Auslöser, aber nicht gleiche Charaktereigenschaften. Auch er war händelbar, ohne viel Kraft aufwenden zu müssen.

    Die wenigsten Leinenpöbler wollen wirklich gehen, zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht und auch wenn keifend in der Leine gehangen wird, wenden sie nicht ihre ganze Kraft auf, die sie haben. So sind auch große Hunde da durchaus gut händelbar. Wenn ein gewisses Grundgehorsam sitzt ohnehin.

    Also bei einem aggressiven Hund wär ich aber nicht so sicher, dass der nicht auch mal nach vorne geht... Aber ist ja auch egal. Auch ohne Aggression, schon allein aus Respekt anderen Leuten gegenüber, die vielleicht Angst haben, die vielleicht einen unverträglichen Hund dabei haben, die vielleicht Kinder dabei haben, die Angst haben, sollte man in der Lage sein den Hund an kurzer Leine zu halten. Was ja offensichtlich eben nicht bei allen Hunden dieser Größe oder Gewichtsklasse möglich ist.

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    okay, ich merk schon da geht nix, ich wünsche dir das DU deinen 30 kg Hund IMMER!!!! unter Kontrolle hast und der Hund NIE in Panik verfällt!


    Sry aber irgendwann........


    Rein körperlich, an der Leine - da bin ich mir schon äußerst sicher, dass ich nie umgezogen werde, oder hinterhergeschleift oder sonstiges, jap.

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    Ok, das ist dann Deine allgemeine Meinung, dass Hunde über 30kg besser nicht mehr gezüchtet werden bzw. nur extrem übergewichtige kräftige Menschen solche Hunde führen dürfen, die wie Baumstämme in der Gegend stehen können. Denn von jetzt auf gleich wird es glaub ich schwer werden den Hund so zu erziehen, dass solche Begegnungen nie passieren werden! Bisher haben auch wenn sowas vorkommt die Hunde das immer souverän gelöst. Ich vertrau da auch irgendwie den Hunden da schon auch, solche "Probleme" zu lösen.


    Das bedeutet für mich schlicht, dass du deine Verantwortung in die "Hände" problemlösender Hunde legst. Ja eigentlich ist meine Meinung, dass ein so schwerer, kräftiger Hund in die Hände von "Baumstämmen" gehört.