Bei uns herrscht schon relativ viel Disziplin. Wir haben irgendwie für alles Regeln ![]()
Aber das liegt daran, dass unser Hund erstens völlig versaut zu uns kam und wir einfach relativ bald wieder ein normales Leben führen wollten und zweitens daran, dass es mir Spaß macht das und das auszuprobieren und zu üben.
Ich glaube aber nicht, dass es Hundi damit schlecht geht.
alle 4-6 Wochen sind wir zu Hause bei unseren Eltern. Da darf Hundi wirklich Hund sein. Da wird von morgens bis abends irgendein nicht hundegerechtes Essen in den Hund geschoben, Hundi hat abends und nachts Durchfall und Kotzerei, sie darf den ganzen Tag 7ha Grundstück bewachen, begehen, da darf sie sogar den Rehen nachjagen, sich selbstständig bewegen, Schei*e fressen, in der Sonne liegen, markieren, fremde Hunde verbellen und was sonst noch alles zum "Hundsein" dazu gehört.
Jedes mal wenn wir wieder in den Alltag kommen, freut sie sich wie ein Schneekönig! Und das ist mein voller Ernst. Sie liebt es bei den Eltern und sie darf da echt machen, was sie will - aber sie ist auch absolut zufrieden mit unserem Alltag, wo sie endlich ihren heißgeliebten Korb wieder hat, wo es ordentliche Spaziergänge gibt, wo es Kausachen gibt, wo es einmal am Tag uneingeschränkte Aufmerksamkeit gibt, wo wir einmal am Tag mit ihr Spielen, wo sie nicht den ganzen Tag drauf warten muss, dass was zu essen abfällt... etc.