Beiträge von Srinele

    Zitat

    Arbeiten über positive Verstärkung besteht ja nun nicht nur aus dem freien Formen.
    Das ist, muß ich zugeben, auch nicht so mein Fall, hier gibt es auch Unterstützung für den Hund in Form eines freundlichen "falsch", aber eben keine Maßregelung!


    Das hab ich ja auch nicht gesagt. Mein Hund ist kein Typ für die permanente Erwartungshaltung. Wenn ich den ganzen Tag Futter bei mir habe (was man ja im Endeffekt haben muss, sonst funktioniert das ja nicht), dann steht sie unter der ständigen Erwartungshaltung, die ihr einfach nicht bekommt (auch durch fordern von Alternativverhalten, statt eines Verhaltensabbruchs).

    Grade wie in dem Beitrag vor meinem Hund wird dafür belohnt, dass er bei Tisch unten bleibt. Geb ich dem Hund da einmal ein Leckerlie, dann hockt die die nächsten 10 Wochen am Tisch, geifernd und hechelnd und frustriert. Klar ich kann sie auch in ihren Korb schicken, aber dann hab ich immer noch nicht beigebracht "Tisch=Verbot"...


    Ich sage auch ein freundliches Nein, das habe ich aber mit körperlicher Strafe aufgebaut.

    Ich habs mal für alle rauskopiert, die nicht suchen wollen ;)

    Zitat

    Übrigens ist auch konzentrierte, schwierige Nasenarbeit bei diesem Wetter nicht sinnvoll.


    Schwere Nasenarbeit nicht in brüllender Hitze, bitte
    Die Atmung, die ein Hund in der Nasenarbeit einsetzt, ist eine völlig andere als die zur Thermoregulation.

    Der Hund kann nicht die volle Nasenleistung erbringen, wenn sein Körper mit dem Ausgleich der Temperatur beschäftigt ist.

    Ebenso wenig kann sein Körper effektiv gekühlt werden, wenn er versucht, seine Nase effektiv einzusetzen.

    Das Zitat kommt von folgender Seite:
    http://cavecani.de/wissenswertes/…ur-erfrischung/

    Nein Sorry, ich arbeite durchaus bspw. mit freiem Formen und es IST so, dass sie das stresst und ich bin mir sicher ein ständiges positiv bestärken ohne ein nein wäre für sie definitiv anstrengender, als ein "nein" an richtiger Stelle. Übrigens hab ich nicht gesagt, dass es nicht funktioniert, sondern dass ich denke, dass unser Weg der angenehmere für diesen Hund ist.
    Meine Hündin kam mit 2 1/2 Jahren zu mir, sie hatte noch nie irgendwas beigebracht bekommen, wenn ich mir vorstelle, ich hätte ausschließlich über positive Bestärkung gearbeitet, wäre das ein frustrierender Weg gewesen für Hundi und uns.

    Mag sein, dass das bei einem Welpen anders ist. Kann ich nicht beurteilen, hatte noch nie einen.

    Leider hatte unsere Hündin dieses Jahr mit Hotspots zu kämpfen - Wasser tabu :/

    Sie ist extrem hitzeempfindlich, hier gibt es gar keine großen Gassigänge mehr. Ich fühl mich jeden Tag schlecht deswegen, aber wenn wir bis zum Löseplatz und die kleine Gassirunde laufen, die wir immer morgens und abends gehen, dann fühl ich mich nimmer schlecht. Weil danach ist sie schon immer vollkommen platt und kurz vorm Umkippen...Dafür darf sie auf den kurzen Wegen mehr schnüffeln und ich lass ihr da mehr Zeit.


    Abends nach 23 Uhr machen wir dann noch ein paar Trainingseinheiten mit Unterordnung und Tricks, und ein bisschen Leckerliesuchspiel. Da ist sie dann voll dabei, wenns schon runtergekühlt hat!

    Ab nächster Woche darf sie dann wieder schwimmen, dann gibts wieder große Spaziergänge an den Main runter!

    Ach und Haaren tut mein Hund das ganze Jahr abartig!

    Zitat

    Ich dank euch für eure Antworten - hatte nachher Angst, dass ich irgendwie zu angreifend war, aber ihr habt alle sachlich geantwortet - des freut mich ...

    Hab jetzt nachgedacht über das was ihr gesagt habt, aber irgendwie find ich trotzdem dass man zumindest die ersten Monate nix machen sollte. Die Grundlage für gute Zusammenarbeit leg ich ja auch, durch einen harmonischen Alltag, der wiederrum nur mit Einhaltung diverser Regeln so harmonisch ist ...

    Klingt jetzt wahrscheinlich arogant, aber ich glaub ich bin diejenige von uns hier, die am allermeisten auf gute Zusammenarbeit angewiesen sein wird (bei der Hütearbeit - wo Luna auch extrem gut im Lösungsuchen sein muss). Und eben der Grundtenor bei der Hütefratkion ist, dass man im ersten Jahr "nix" machen soll - Alltag und sonst Ruhe halten ... Aber vielleicht gilt das auch nur beim BC so stark???

    lg

    Erstens glaube ich tatsächlich, dass man mit einem "Arbeitsjunkie" vorsichtiger sein muss, als mit einem anderen Hund und zweitens glaube ich kommt es auch da vor allem auf die Menge an. Wenn man jeden Tag 2 1/2 Stunden Tricks übt, ist das was anderes, als Einheiten von wenigen Minuten. Ich denke nicht, dass der Hund zum "Ungeheuer" wird, wenn man das zeitlich knapp hält.
    Ich hab hier so einen Hund, mit dem man 2 Jahre lang gar nix gemacht hat (ich weiß, dass das nicht das ist, was du meintest ;) ), die wusste überhaupt nicht, wie das "Lernen" an sich funktioniert. Zum Vergleich hab ich schon Welpen gesehen, die mit 4 Monaten ne tolle Basis für spätere Unterordnung beherrschen.

    Ob du dem Hund Platz (so wie du z.B.) beibringst, oder Pfote ist ja völlig Wurscht. Du musst deinem Welpen beibringen keine Autos zu jagen - das machen aber gar nicht alle Welpen, also kann ich in dieser Zeit ein Kunststückchen lernen. Ich denke man muss immer sehen, was für Halter und Hund am Besten ist. Mein kleiner Welpe wird sich hier von Anfang an sein Futter verdienen. Egal, ob bei Tricks, bei Suchspielen o.ä.
    Ich werde die zeitliche Dauer immer gering halten und aufpassen, dass Welpi genug Erholungs- und Verarbeitungszeit bekommt.
    Mein Welpe wird dafür andere Sachen nicht so schnell lernen müssen, wie beispielsweise deiner. Sie wird nicht sofort die ganze Nacht alleine bleiben müssen, sie muss sich nicht in eine große Familie eingliedern, oder mich zur Arbeit begleiten. Ich denke schon allein deshalb kann man gar nicht pauschalisieren, weil ja der Alltag bei uns allen unterschiedlich ist!

    Ich nehm ganz normales Trockenfutter.

    Diese Nasenarbeit muss der Hund erst lernen.

    Am Anfang drauf zeigen mit dem Wort "Such", irgendwann weiß Hundi was "such" bedeutet ;)


    Drücke die Daumen für Klein-Ruby!!!

    Ich glaube man muss das auch vom Hund abhängig machen "die eine Methode" gibt es denke ich nicht. Meiner Hündin würde das (denke ich) gar nicht gefallen ausschließlich über positive Verstärkung zu arbeiten. Ihr ist es schon zu viel "freies Formen" auszuführen, da fängt sie an zu hecheln und zeigt Stresssymptome.

    Der Sheltie von ner Freundin wäre genau perfekt dafür ausschließlich mit positiver Bestärkung gearbeitet zu werden. Für den ist es die Lebensaufgabe permanent Frauchen zu gefallen und allerlei Sachen anzubieten usw. Mit (körperlicher) Strafe kann er überhaupt nicht umgehen. Wird er einmal zu grob angeschaut, zeigt er Stress und Unsicherheit, manchmal sogar Angst.

    Ich will mit Welpi viele Knobelein und Tricks etc. sehr früh lernen.

    Denn ich möchte den Hund früh ans "Mit-mir-Arbeiten" gewöhnen.


    Ich denke es kommt auch auf die Dauer der Übungseinheiten an! Wenn man nur wenige Minuten macht und Welpi danach erst mal ne Weile schläft, seh ich da keinen Grund was nicht zu tun.

    Übrigens: ich bin so ein "so früh wie möglich, so viel wie möglich fördern - Kind" :D Ich find ich bin ganz gut gelungen :D :D