Beiträge von Srinele

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    Ich sehe das so, macht jemand das wirklich mit Herzblut und Liebe hat ein oder zwei Zuchthündinen, dann gönne ich ihm voll und ganz das er was übrig hat nachdem er die Welpen 12 Wochen liebevoll aufgezogen und sozialisiert hat. Sehe ich aber wie im Beitrag riesen Zwingeranlagen, mit Angestellten, dann frage ich mich schon wie gut der Züchter jeden Welpen kennt und ob da nicht doch der Provit dahinter steht!?


    Natürlich gönne ich dem, dass der was verdient!
    Klar, wenn der seine Sache gut macht, dann soll der auch an mir verdienen. Aber viele (VDH)Züchter stellen einfach Tatsachen falsch dar. Sie versuchen den Kunden weiszumachen, dass sie an einem Welpen eben nichts verdienen, sondern nur ihre Kosten decken - das ist der Knackpunkt.

    Der Punkt ist, dass viele viele (VDH)Züchter so tun, als würden sie NICHTS als Aufwand (Kosten und Zeit) mit einem Wurf haben. Das stimmt einfach nicht. Dass bei einem 1500€-Welpen nichts hängen bleibt stimmt einfach nicht. Außer natürlich ich rechne tatsächlich die Versorgung des gesamten Rudels mit ein, wie oben schon geschrieben wurde. Und sorry, klar kann man sich das so schön rechnen, dass ja gar nix übrig bleibt, aber das ist einfach lächerlich!

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    Aber umsomehr erstaunt mich deine Naivität, wenn du echt glaubst, die Zucht problematischer, unter Qualzuchtverdacht stehender Rassen sei bei unkontrollierter eigenverantwortlicher Zucht besser bedient als unter dem Deckmantel der VDH-Auflagen, so verbesserungswürdig deren Umsetzung auch sein mag. Ich wage zu bezweifeln, dass alle verbandslosen Züchter deine eigenen hohen Standards teilen - und Minimalstandards haben sie gar nicht....


    Ja, das ist soo schwierig! Noch wichtiger wären glaube ich die Nachfrager, die auf gesundheitliche und charakterliche Zuchttauglichkeit wert legen und keine solchen völlig überzüchteten Rassen mehr kaufen. Sorry, aber ein Hund der sich selbst nicht vermehren kann und keine Geburt durchführen kann? Wo schon fast ausschließlich künstlich besamt wird? Dafür sollte es schlicht und einfach keine Zielgruppe geben, die Welpen dieser Rassen abnimmt :/

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    Das ist leider tatsächlich oft so. :sad2: Es gibt Richter, die aktiv Gegenmassnahmen treffen, aber leider nicht genug. Allerdings möchte ich anmerken, dass eine Angstreaktion den Aussteller auch unvorbereitet treffen kann. Da kann ein Hund absolut souverän agieren im Ausstellungsring, dann aber im Ehrenring oder gar auf dem Podium Fracksausen kriegen angesichts des Traras.... Vom Handler, der auch nicht immer ein Profi ist, ganz zu schweigen.

    Also wenn mich und meinen Hund eine Angsreaktion plötzlich und unvorbereitet trifft, dann setze ich sofort alles dran die Situation für den Hund zu beenden. Im Leben würd ich den Hund nicht noch auf ein Podium zwingen, das ihm unangenehm ist. Davon ab wurde der Halter des Ridgebacks in diesem Fall nicht überrascht. Schon beim Interview (nicht im Ring) hatte der Hund Angst und hat permanent versucht wegzulaufen, woraufhin er nur an der Leine hergezerrt wurde. Tut mir leid, aber so ein Hundehalter ist für mich absolut herzlos.
    Wenn ich einen Hund hab, der "Fracksausen" kriegt angesichts von Ausstellungstrara, dann war das meine letzte Ausstellung mit dem Hund, oder ich versuche an der Angst kleinschrittig (bspw. auf kleineren Veranstaltungen) zu arbeiten. Soll jetzt wirklich absolut nicht gegen dich sein oder so. Aber ich hab dafür einfach keine Entschuldigung. Für einen Hund hat man Verantwortung. Der Hund soll uns vertrauen. Wie um alles in der Welt kann man so abstoßend sein die Angst des eigenen Hundes unnötig (!!) zu ignorieren?

    Im Ehrenring werden die Handler nicht mehr erzogen, das ist nur noch Show, und das kann man auch nicht wirklich üben. Die Erziehung setzt vorher an, im Bewertungsring. Da ist durchaus was zu machen,aber das ist kleinschrittig und zu wenig spektakulär für die Medien. Und leider ziehen nicht alle Richter mit, aber es tut sich was!

    Woahr, die englischen Bulldoggen find ich schon auch abartig!

    Was ich immer wieder erstaunlich finde bei so Ausstellungen, wie die Besitzer der Ausstellungstiere Angst oder gar Panik ihrer eigenen Hunde ohne mit der Wimper zu zucken hin nehmen. Der Ridgeback wird aufs Treppchen gezwungen und an der Würgeleine zum hierbleiben genötigt, der Dalmi wird verschreckt nur damit Herrchen jubeln kann. Mir täte es in der Seele weh, meinen Hund leiden zu sehen. Unnötig.