Beiträge von Srinele

    Hi

    ich berichte jetzt mal als Studentin....
    Also ich war auch 19, als unsere Hündin einzog, mein Freund war 23. Wir haben 1 Monat zusammen gewohnt, dann kam der Hund. Allerdings haben wir beide schon 1 Jahr studiert und da "halb zusammen gewohnt".

    Die Situation ist ähnlich wie bei euch, Hund bleibt bei mir im Falle einer Trennung, aber jetzt ist sie unsere. Wir haben beide Jura studiert, als Hundi kam. Ich hab den Studiengang gewechselt und studier mittlerweile BWL, mein Freund studiert nach wie vor Jura, mittlerweile im 6. Semester und er hat auch Zeit für unsere Hündin!

    Man muss sich einschränken. Wie bei dir: uns fällt das nicht schwer. Als Student hat man meines Erachtens ein recht flexibles Leben und ich glaube bisher ist unsere Hündin noch nicht zu kurz gekommen, im Gegenteil! Ich hab es noch nicht bereut (mein Freund auch nicht) und würden es immer wieder tun! Das sagen wir noch nach zwei Jahren ;)

    Wir haben eine Labradorhündin und wohnen im 3. Stock ohne Aufzug. Bisher verträgt das unsere Hündin gut, Folgeschäden kann ich natürlich nicht voraussehen. Unsere Hündin wiegt 30kg und ich krieg die nötigenfalls auch hoch getragen.

    Haaren tut unsere Hündin wie sau, die kurzen Haare "weben" sich in jedes Kleidungsstück... Bei uns sollte eigentlich im August eine zweite Hündin einziehen, ob das noch was wird steht in den Sternen ...

    Also ich würde immer wieder als Studentin einen Hund anschaffen! Ich werd mein Leben wohl niemals exakt für 10 Jahre im Voraus planen können ;)
    Meine Eltern waren übrigens voll gegen den Hund, sind auch gegen den zweiten Hund. So viel Geld wie ihr haben wir nicht zu Verfügung - nicht mal im Ansatz, trotzdem langt es gut, man muss sich halt an anderer Stelle einschränken!

    Dreckige Augen hat unsere Hündin oft, auch mit Tropfen ließ sich das nicht in den Griff kriegen. Ich bin auch den ganzen Tag am rumwischen, aber manchmal wischt man halt nicht rechtzeitig :D

    Unsere Hündin war übrigens total aufgedreht bis sie 3 Jahre alt wurde. Mit einem Schlag wurde sie erwachsen, leider zuuu erwachsen, deshalb soll der Welpe kommen! ;)

    Zitat

    Srinele

    Geschäfte und Restaurants sind auch nicht das Problem (wobei ich allerdings auch da schon ganz anderes erlebt habe). Fakt ist, dass du bspw. im Bereich Mieten mit einem kleinen Hund tausendmal besser dran bist. Die Menschen im Alltag reagieren auf große Hunde deutlich zurückhaltender und abweisender, gerade mit letzterem muss man auch leben können.


    Das ist nicht mein Eindruck und ich HABE einen großen Hund. Mir wird oft erklärt so ein großer ruhiger Hund ist doch vieeeeel toller, als die ganzen kleinen Kläffer, die so unterwegs sind. Man kann das einfach nicht pauschalisieren - da ist einfach nichts "Fakt" dran, wie du so schön sagst.

    Zitat

    Na ja, Fakt ist eben dass kleinere Hunde im Schnitt lieber gesehen werden als große. Bei meiner wurde da schon desöfteren das ein oder andere Mal ein Auge zugedrückt während es bei Hunden in Schäferhundgröße unumstößlich hieß "Tut mir Leid, geht nicht!"


    Tut mir leid, aber das kann ich nicht bestätigen! Ich hatte noch nie Schwierigkeiten meine Hündin irgendwohin mit zu nehmen. Sie hat schon Ausstellungen besucht, war schon öfter im Mediamarkt, in einem Klamottenladen neulich (an der Türe war ein Hundeverboten-Schild, ich hab gefragt, ob es okay wäre und durfte rein), fährt regelmäßig Bus und Bahn, kommt regelmäßig mit mir zur FH, war schon mit meinem Freund in der Uni, Ist schon Bergbahn gefahren, Biergarten, Restaurant, war schon mit in einer Selbsthilfegruppe von ner Bekannten ... ...

    Und in Einrichtungen wie Supermarkt, Krankenhaus, Arztpraxis kann man genau gar keinen Hund mitnehmen, da gibts auch kein "Auge zu drücken"...

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    Ich kenne richtig coole, gelassene Kleinhunde, die ihren Halter wie ein Schatten und völlig unaufdringlich überall hin begleiten.
    Die auch keine Leine kennen...

    Das ist wirklich keine Frage der Grösse... :D


    Eben! Find ich auch! Vor allem ist da die Frage noch vielleicht über einen erwachsenen Hund nachzudenken. Von einem 5 Monate alten Hund stelle ich es mir schwierig vor zu erwarten, dass er 5 Stunden in der Uni Ruhe hält!

    Ich will mal was anmerken zur Größe, völlig unabhängig von den genannten Rassen.

    Also ich hab ne Hündin mit gut 30kg und 64cm Schulterhöhe. Ich könnte mir keinen besseren Hund zum "überall mitnehmen" vorstellen. Sie ist super souverän, nicht ängstlich, ruhig, ausgeglichen, faul. Egal wohin wir sie mitnehmen, sie kommt sofort zur Ruhe und schläft. Klar sie nimmt schon einiges an Platz in Anspruch, wenn sie platt auf der Seite liegt, dafür ist es aber egal, wenn sie jemand berührt, über sie drüber oder sogar auf sie drauf steigt - sie nimmt das lässig. Es nutzt mir der kleinste Hund nix, wenn es ein Hibbel ist, der nicht zur Ruhe kommen kann..

    Meine Erfahrung ist (mir ist klar, dass man so eigentlich nicht pauschalisieren kann!!! - Jeder Hund ist anders!!), dass die großen Rassen meist ruhiger und entspannter sind, wenn was los ist, als kleine Rassen. Die sind eher so zum rumhüpfen und so. Das ist jetzt aber eine rein subjektive Erfahrung, es ist ja auch alles ein Stück weit Erziehungssache, aber ganz so "kleiner Hund ist leichter zum mitnehmen" finde ich es nun mal einfach nicht!

    Noch ne Sache, weiß nicht, ob ich damit falsch lieg: meines Wissens sind dt. Schäferhunde und die weißen schweizer Schäferhunde komplett anders und ham nix miteinander zu tun!

    Grenouille: wow bei deinem Hund sieht man wirklich ganz toll den Unterschied! Ich denke du hast ein echt passendes Geschirr gefunden für deinen Hund!

    Ich hab das Wolters für meine Hündin, ihr passen Geschirre leider nur ganz schlecht, sie hat eine sehr tief hängende schmale Brust. Das Wolters ist ein kleeeeeeines bissl zu groß, rutscht dann bissl hin und her, aber jetzt nicht wirklich einschränkend für den Hund.

    Ich hab mir ein Camiro bestellt, müsste die Tage kommen, hab das Camolraund genommen, da steht, es eignet sich gut für Hunde mit tiefer Brust. Bin gespannt!