Also ich geb jetzt auch mal meinen Senf zum Thema Junghunde ausprobieren usw.
Also bei meinen Eltern im Ort in der Junghundegruppe sind eigentlich alle Alters- und Größenklassen vertreten.
Ich glaube so 4-12 Monate.
Ich gebe Bubuka in der Theorie absolut Recht, in der Praxis wird das schon ein bisschen schwieriger.
Mein Pudelchen ist jetzt 4 Monate alt (ok, es dauert noch ne Woche, aber ich glaube nicht, dass sich in der Zeit die Situation grundlegend ändern wird). Die Hündin mit der wir oft laufen gehen ist 7 Monate alt. Wären also in der gleichen Gruppe. Und die Große wird meiner Kleinen tatsächlich irgendwann zu viel. Mein Hundi wiegt 4,5kg, der andere Hund wiegt 15kg schon allein das muss man sich anschauen. Die beiden spielen unheimlich gern miteinander, aber die Große weiß genau um ihren Vorteil, dass sie größer und stärker ist. Nach längerem Spiel fordert sie von meiner Kleinen dauerhaft ein sich zu unterwerfen. Scheinbares Unterwerfen mit Gestrampel reicht ihr nicht und sie "drangsaliert" weiter, bis die Kleine wirklich regungslos aufm Rücken liegt.
Wenn die Kleine wieder gehen darf, geht das Spiel von vorne los. Wieder bis die Kleine regungslos am Boden liegt. Ich muss sagen, ich lass das schon ein Weilchen laufen, aber irgendwann unterbrech ich dann schon. Das ist für meine Kleinen einfach kein Spaß mehr. Ist nicht mal so, dass sie Angst bekommt oder so, aber sie wird in dieser Beziehung halt nie "oben sein", sondern sie muss permanent aufgeben und sucht auch öfter das Weite. Das ist für mich einfach ein Zeichen von Unwohlsein. Warum muss ich das unbedingt laufen lassen? Damit der Hund Frust bekommt?
Hier entsteht aus meiner Sicht schon ein gewisses "Mobbing".
Ich unterbrech dann irgendwann, weil das für mich kein Spiel mehr ist, von dem mein Pudeli was hat.
Ich versteh also, dass das Spiel von Junghunden nicht einfach immer laufen gelassen wird, auch wenn kein Ernst dabei ist. Denn nur weil keine Verletzungen mit dabei sind, heißt es nicht, dass sich die Hunde unbedingt noch wohl fühlen.