Beiträge von Srinele

    Meine Hündin (Labrador) verteidigt das Grundstück meiner Eltern. Sie mag keine Hunde in ihrem Wohngebiet und wenn Menschen oder Hunde ihr von Ferne eher suspekt erscheinen, dann sagt sie das auch ;) Ich würde also schon sagen, dass sie für nen Labbi recht viel Wachtrieb mitbringt.

    Reizschwelle könnte bei nem Hund wohl nicht höher sein. Die "ihren" dürfen ALLES mit ihr. Ich bin mir fast sicher, dass ich ihr ein Bein amputieren könnte ohne, dass sie was gegen mich machen würde xD beim TA haben wir noch nie nen Maulkorb gebraucht und auch sonst könnte sie gutmütiger nicht sein. So viel Vertrauen auch mit Kindern werde ich wohl nie wieder in einen Hund haben.
    Außerdem müssen wir unsere Labbidame vor unserer Welpin regelmäßig in Sicherheit bringen und uns einmischen, weil die Labbimaus sich ALLES von der Kleinen gefallen lässt (war erst so nachdem sie etwa 2 Wochen bei uns gelebt hat, davor wurde der Welpe noch in den Senkel gestellt). Mit anderen Hunden ist sie freundlich, ganz und gar nicht distanzlos sondern eher höflich bis beschwichtigend. Sie ist mit 3 Jahren SEEHR erwachsen geworden (deshalb haben wir auch nen Welpen dazu genommen).

    Zitat

    Das sie total Streß hat...sie ist total hektisch und kann sich überhaupt nicht entspannen beim Spaziergang.
    Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll...
    Wir haben eine Entspannung konditioniert, aber die hält dann 10 Minuten und dann muss ich sie wieder runter holen...und es nervt eben manchmal ein wenig nicht einfach laufen zu können sondern immer den Hund wieder auf den Teppich zu holen.

    Kann ich absolut verstehen! Und ich finde auch, dass man bei nem Labbi nicht mit übermäßigem Jagdtrieb rechnen muss. Alle die ich kenne mit Jagdtrieb sind trotzdem einfach zu händeln und verfallen eben nicht in so nen hektischen Stress, wie du ihn beschreibst!
    Ich kann verstehen, wenn es einen stört, wenn man keine entspannten Spaziergänge hat. Das sind bei uns eigentlich die, die wir am meisten genießen!

    Hier bei uns auf der Hundewiese ist auch n Husky unterwegs - der ist richtig "out of control" ....

    Da nehm ich mein Pudeltier aufn Arm, weil der sofort inn Jagdmodus verfällt und Herrchen keine Chance hat einzuwirken. Der arme Husky steht voll unter Dampf...

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    :lol: Und mit 63 Jahren ist er noch in der Lage, überhaupt einem Hund gerecht zu werden :gott: Alle Achtung :D

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    Also mein Vater ist jetzt 66 - er macht noch alleine alles an den Autos, was anfällt, er macht alleine den Garten und alles im Haus. Er wäre auch in der Lage einem Hund gerecht zu werden. Nicht einem Welpen und nicht einer Arbeitsrasse, aber ein erwachsener, nicht zuu anspruchsvoller Hund wäre gar kein Problem.

    Es muss nicht jeder unter 50 sein, um nen Hund zu halten.