Beiträge von Srinele

    Nö, wieso sollte mich das denn ankratzen? Wir hatten nur in sehr seltenen Fällen ein Problem mit hochdrehen. Wir hatten viel mehr Probleme mit Ruhelosigkeit. Sie wollte nicht ruhen, hochgedreht ist sie selten, wenn auch die "Gefahr" bei ihr eher hoch war, weil sie sich leicht hochpuschen ließ... Wenn sie doch mal hochgedreht ist, dann hab ich sie im Endeffekt gelassen und bin da nicht drauf eingestiegen. Bin direkt danach zum Lösen raus und fertig.
    Außerdem hat sich das alles super gegeben und deshalb gibt es kein Grund, dass mich das ankratzen sollte (wobei mir auch die Bedeutung dieses Wortes nicht ganz klar ist, kenne diesen Ausdruck nicht).

    Du hast selber geschrieben, dass das den Hund mehr hochpusht, du das aber trotzdem machst, damit der Hund weiß, dass es sowas gibt (diese Form von Grenze) - also im Endeffekt aus Prinzip. Natürlich auch als Mittel den Hund zu beruhigen, aber das sind alle anderen von dir genannten Optionen auch. Du hast begründet, dass du deinen Weg gewählt hast eben weil du willst, dass dein Hund diese Art Einschränkung kennen lernt (und vermutlich auch hinnehmen lernt - das ist aber meine Interpretation).

    Ist aber egal, ist in Ordnung, dass du das als bestes Mittel ansiehst und du sagst ja du hast es nicht aus Prinzip gemacht - glaube ich dir auch. Aber die Formulierung ging nun mal in diese Richtung!

    Im Endeffekt find ich es ja auch nicht schlimm, wenn man das so macht - ich finde es halt unnötig und finde das Welpen ohnehin schon massiv eingeschränkt werden müssen in "unserer Welt", da muss ich ihnen das in (aus meiner Sicht) überflüssigen Situationen nicht zumuten.

    Ich finde auch nicht das verwerfliche daran, dass man nen Welpen mal festhält, sondern, dass man es halt aus Prinzip macht...

    Meine Welpin war wirklich ein Hund, der schlecht zur Ruhe kam, schnell überdreht ist. Aber ich finde es einfach unangemessen, den Hund so stark einzuschränken wegen normalem Verhalten.

    Und natürlich ist nachts Ruhe angesagt, das lernt Hund aber auch auf andere Weise, dafür muss ich ihn nicht solange festhalten, bis er sozusagen "erschlafft"...
    Und ich habe den Einwand gebracht, dass Welpen unter Umständen dann erst recht aufdrehen, sich wehren wollen etc. wenn dann kommt "ich mache das trotzdem, damit mein Hund weiß, dass es das gibt" - dann ist das für mich nix anderes als ein Machtspiel. Und das an völlig überflüssiger Stelle.

    Kann natürlich jeder handhaben wie er will.

    Naja, du schreibst selbst du machst das, damit der Hund lernt dass es sowas gibt. Sprich nicht, weil es unbedingt nötig ist...

    Ist für mich also sehr wohl dem Hund aus Prinzip zeigen, dass man ihn einschränken kann. An überflüssiger Stelle.

    Naja ein Welpe der nachts aufwacht und überdreht, will wohl einfach spielen. Völlig normal - und auch überdrehen gehört da für mich zu normalem Verhalten und ist nichts, was übermäßig korrigiert werden muss...

    Naja, wenn der Hund Aufmerksamkeit will und in einen rein schnappt, dann ist das einfach der sinnvollste Weg. Da brauch ich nicht aus Prinzip "künstliches Machtspielchen" schaffen nur damit Hund lernt, dass es sowas gibt. Find ich überflüssig das bei ganz normalem Welpenverhalten anzuwenden.

    Gibt genügend Dinge die korrigiert werden müssen, auch körperlich oder streng. Und da gehört finde ich nicht dazu, dass Welpe ausgeschlafen ist, was erleben will, Action will, spielen und sich an der Welt erfreuen will...

    Festhalten hat hier fürs Gegenteil gesorgt. Da ist Milla erst richtig "abgedreht". Klar kann man das aushalten, bis sie wirklich dann irgendwann ruhiger werden. Aber bei ihr war ignorieren der bessere Weg. Nachts würd ich mich einfach wegdrehen und wenn Hund verbotener Weise ins Bett kommt, dann schieb ich den runter. Das wird dem keinen Schaden zufügen - ist meine Meinung.