Eine Sache noch: ich finde hier wird oft vorschnell über neue Welpenbesitzer "geurteilt". Hier versuchen schließlich alle ihr bestes zu geben. Ich wollte Milla das eine oder andere Mal gerne gerne abgeben, weil sie mich mit Problemen konfrontiert hat, an die ich im Traum nicht gedacht habe! Ich habe hier also für die Alltagsprobleme absolutes Verständnis und ich denke jeder Hund bringt andere Baustellen mit sich.
Lasst euch also alle nicht unterkriegen
Ich war mir sicher ich werde niemals glücklich mit meinem Wurm aber siehe da - ich finde sie heute einfach nur perfekt!!
Beiträge von Srinele
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Also ich sehe einiges anders hier als andere..
Ich finde zum Beispiel die Methode "Hund in einen anderen Raum packen" ziemlich unangebracht. Meiner Welpin hätte das massiv Angst und Stress bereitet. Ich sehe keinen Grund mich meinem Welpen zu entziehen. Da finde ich jede Box "harmloser" die neben mir steht, wo mich der Hund sehen kann. Oder auch auf die Leine stellen.Milla war auch ein Welpe der wahnsinnig schlecht zur Ruhe gekommen ist. Allerdings hat sie nicht hochgedreht oder so, sondern nur einfach keinerlei Sinn in Schlafen tagsüber gesehen. Mir war das aber wichtig, dass mein Welpe auch mal schläft tagsüber um Eindrücke zu verarbeiten. Ich habe sie also tatsächlich auch öfter in ihre positiv aufgebaute Box gesteckt um ausreichend Ruhephasen zu garantieren und um mir eine Pause zu gönnen. Milla fand nämlich auch unsere Wohnungseinrichtung ganz besonders toll und deshalb war ignorieren nicht immer möglich. Mit etwa 4-5 Monaten hat sich das dann eingependelt, dass sie die Wohnung nicht mehr so spannend fand und man nicht permanent ein Auge auf sie haben musste. Ich würde also durchaus zur Box greifen, dabei geht es allerdings nicht um 12 Stunden am Tag, sondern mal um das eine oder andere Stündchen (so wars bei uns) oder zwei...
Beim Essen haben wir das anders gemacht, Milla hat auch sehr gerne Frust an uns ausgelassen - das ging von Knurren über Zähnefletschen bis hin zu in die Hände / Beine packen... Beim Essen haben wir sie schlicht ignoriert. Insgesamt finde ich, dass ignorieren bei so einem besonders agilen Welpen ein extrem hilfreiches Mittel war. Durch wegschieben oder durch Diskussionen hat sich Milla viel eher hochputschen lassen, als durch die simple Lernerfahrung "mit diesem Verhalten komme ich an kein Ziel".
Wir haben mit Milla sehr früh ihr Korb-Signal aufgebaut. Und sie konnte auch als kleiner Welpe sehr schnell dort verweilen. Allerdings haben wir das nicht mit Leckerlies aufgebaut, weil ich finde, dass man da eine völlig unnötige Erwartungshaltung beim Hund aufbaut. Korb heißt nicht es gibt Kekse, sondern Korb heißt "es passiert nichts spannendes und jetzt ist Ruhe".
Wir haben es so gemacht, wann immer sich die Milla wo hin gelegt hat, bzw. hinlegen wollte haben wir sie zum Korb "gebracht" (hingedeutet) und "Hundebett" gesagt. Das war natürlich dann in Situationen wo sie tendenziell eine Pause gesucht hat und eher in "Ruhestimmung" war. Ist sie wieder aufgestanden war das für uns auch okay erst mal, aber sie durfte sich quasi nicht woanders hinlegen. Wenn sie doch wieder Entspannung gesucht hat, ham wir sie wieder in ihr Bett geschickt. Das hat sehr sehr gut so funktioniert und das würde ich immer wieder so aufbauen. Das hat parallel zur Folge, dass "Hundebett" im Grunde auch unser Entspannungssignal ist. Sage ich Hundebett - selbst wenn ich nur auf den Teppich deute auf dem ich gerade sitze oder so, dann legt sie sich sofort hin und ruht oder schläft. Das ist auch toll bei Restaurantbesuchen oder ähnlichem. Da nutzt man sich das schöne Hundplatz-Platz nicht ab und der Hund weiß trotzdem genau was gemeint ist. Finde ich bei einem aufgedrehten Welpen extrem (!!) hilfreich. Natürlich haben wir das immer weiter ausgebaut und sie weiß auch jetzt, dass sie im Bett bleiben soll, wenn sie reingeschickt wird. Sie ist gestern 10 Monate alt geworden und man kann sie da ewig "halten" ohne, dass es ihr Probleme bereitet.Sozialisierungszeug haben wir nichts bewusst oder extra gemacht, Milla ist zu uns in die Stadt gezogen, kann da also mehr als gut mit allem umgehen und ist im Alltag mitgelaufen und hat dabei alles gelernt.
Zum Thema Autofahren noch.
Gefühl: ich würde sehr darauf achten mit Ruby gar nicht auszusteigen, wenn sie so angespannt ist. Milla hat als kleine auch Terz gemacht, wenns raus Gassi ging, da saß ich auch das eine oder andere mal 15min im Auto, bis es raus ging um die Erwartungshaltung abzubauen. Wenn sie Geräusche macht, gäbs bei mir so oder so kein Aussteigen. Ich würde viele Fahrten mit Ruby machen, wo sie gar nicht aussteigen soll. Also sie mal mit Einkaufen nehmen, sie dabei im Auto lassen und wieder nach Hause fahren. Ich würde oft auf Parkplätzen (ruhig auch bei Gassigebieten) stehen bleiben und anhalten, gar nicht aussteigen und nach Hause fahren. Ich würde diese hohe Erwartungshaltung durchbrechen ....Milla ist bei den Züchtern noch nie Auto gefahren und bei ihr ist das kein Thema. Was ich so gehört hab, steht das auch nicht zwangsläufig im Zusammenhang. Ich kenne Hunde, mit denen ist man viel Autogefahren und die haben trotzdem massiv Probleme damit, kenne aber so einige Kandidaten mit denen wurde das nie geübt und das klappt trotzdem super. Ich denke da ist viel "Fahrersache" und noch mehr "Typsache" beim Hund....
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Hallo liebe Hundefreunde,
ich bin auf der Suche nach einem "Trainingspartner". Ich mache schon seit längerer Zeit im privaten Rahmen mit meiner 10 Monate alten Kleinpudelhündin Dummyarbeit. Bei der Dummyarbeit ist ein Helfer oft von Vorteil, weil man viele Sachen zügiger und geschickter trainieren kann.
Deshalb hatte ich jetzt über mehrere Monate eine "Trainingspartnerin". Wir haben uns zwei Mal die Woche je eine Stunde getroffen. Einen Tag mit ihrem Hund (ich hab die Helferin gemacht), einen Tag mit meinem Hund (und sie war meine Helferin). Das hat sehr gut geklappt, wir hatten zwei feste Termine und haben dadurch beide mit unserem Hund ein konstantes Training machen können.
Man könnte es auch so machen, wenn beide Hundehalter ein Auto haben, dass man sich am gleichen Tag trifft und erst wartet der eine Hund im Auto und dann der andere.Vor ein paar Wochen bin ich aber umgezogen und unsere "Trainingspartnerschaft" kann nicht mehr fortbestehen. Ich suche jetzt also auf diesem Wege "Ersatz".
Gerne könnte ich auch bei anderen Sportarten / Disziplinen / Trainingszielen den Helfer spielen und bin nicht zwingend auf der Suche nach einem Dummypartner.Ich bin recht flexibel, da ich ein Auto habe und ich wäre für eine tolle Trainingspartnerschaft auch bereit ein paar Kilometer zu fahren. Meinen direkten Wohnort gebe ich gerne bei Interesse per PN raus. Ich wohne in der Umgebung Ravensburg / Wangen / Amtzell / Kißlegg / Wolfegg.
Hat jemand Interesse?
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So eine Situation hatte ich auch mal :) Das macht einfach richtig Spaß. naja bei uns funktioniert das ja jetzt nicht mehr, aber irgendwann sicher wieder...
Wollte Grad auch schreiben, dass so n Rückruf mit nem welpen oft deeeeeutlich einfacher ist, als mit nem erwachsenen hund ;-) milla war bis 4 Monate quasi 100% abrufbar. Mit der Selbstständigkeit wird das dann oft weniger ;-) also nich zuuuu früh freuen

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Ach herrje.. Hast du da noch Infos, was das ausgelöst hat? Ausgelastet ist er ja, Mittelmaß haben wir ein ganz gutes gefunden..
Ich werde einfach mal eine Runde "Hundesicher" in der Wohnung verteilen, dann bleibt eben bis alles wieder geht, Wohnzimmer und Arbeitszimmer zu und nur Vorraum und Schlafzimmer auf. War wohl ein Vertrauensvorschuss.Kausachen liegen lassen ist bei zwei Hunden halt eher schwierig.. :/
Nein, leider wissen die "Betroffenen" auch nicht besonders viel. Also im einen Fall ist es ne Hündin, die scheinbar sehr gut alleinebleiben konnte, die nie was zerstört hat / nie gebellt hat. Sie hatte auch keinerlei Interesse Sachen kaputt zu machen als Welpe und auch kein Interesse daran irgendwas zu klauen und zu zerstören, wenn die Besitzer waren. Als sie etwa 6 Monate alt war find sie an richtig loszulegen. Tapeten, Türrahmen abkauen, Türen zerkratzen, Klamotten zerstören, Teppiche zerrupfen, Körbchen kaputt machen. Es ist jetzt im Grunde so, obwohl die beiden alles "hundesicher" gemacht haben ist beinahe jedes Mal wenn sie nach Hause kommen irgendwas kaputt.
Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass der Hund zu früh zu lange alleine bleiben musste. Man hat das quasi "ausgenutzt", dass sie beim Alleinebleiben so unkompliziert war. Sie musste manches Mal (nicht am Stück, aber über den Tag verteilt) mehr als 8h alleine sein und das schon mit 5-6 Monaten.... zum Vergleich: da haben wir mit unserer Hündin überhaupt erst angefangen das Alleinesein zu üben.Im anderen Fall ist der Hund nicht ganz allein, sondern auch ein Ersthund ist da. Da fing es an, dass der Hund mit ca. 6-7 Monaten immer reingemacht hat und der Hund neigt jetzt auch sehr zum zerstören. Details sind mir da aber weniger bekannt. Aber auch hier waren die Besitzer der Meinung, dass Hund ganz entspannt alleine bleibt und keine Probleme macht.
In beiden Fällen hält die Problematik noch an und wurde bisher keine Lösung gefunden (das Alleinebleiben neu aufbauen wurde aber in beiden Fällen nicht versucht).
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Zwei Monate war der Kleine nun brav mit dem großen alleine zuhause, so für 3,4 Stunden und nie ging was hin (haben es langsam aufgebaut und der große hilft halt sehr mit.
Heute kam mein Freund nach 2 Stunden nach Hause und er hat zig Bücher, Dvds, Xbox Spiele usw geschreddert..
Wieso??

Das hab ich jetzt schon öfter von Hunden gehört, die als junge Hunde sehr bald auch länger alleine bleiben mussten und nieeee ein Problem damit hatten. Dass die dann etwa mit 5-6 Monaten losgelegt haben die Wohnung zu schreddern...
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Eine Decke würde bei uns wohl nicht an der vorgesehenen Stelle liegen bleiben.
Kann es eigentlich sein dass Pepper schon makiert? Auf einem Spaziergang von 10 Miniten pinkelt er schon 4-5 mal. Morgens kann er aber auch seine Blase in einmal entleeren

Bin gespannt wann er anfängt zu Zahnen. Er ist ja jetzt schon 13 Wochen
Von unterwegs...
Als Milla noch kleine Welpin war hat sie auch bei jeder Pipirunde mehrmals gemacht, sie hat sich mit einem Mal einfach nicht komplett entleeren können.
Dass ihm morgens einmal reicht, kann daran liegen, dass nachts die Verdauungsorgane heruntergefahren werden. Meine zwei müssen zum Beispiel morgens erst nach nem Stückel Bewegung.... -
Fellknäul, für mich klingt das eher so, als bekommt er auf der letzten Runde zu viel Beschäftigung! Wenn er schon trottet scheint er wirklich müde zu sein. Evtl. dreht er zu Hause wegen Übermüdung auf. Ich würde den Spaziergang nicht so vollpacken, sondern das eher ruhig angehen. Versuchs mal mit ihm nichts auf der Abendrunde zu machen und beobachte ihn, wie er dann drauf ist.
Wenn der Hund eh von sich aus viel rennt beim Spaziergang und er ne Stunde powert, dann würd ich die Auslastung nicht unbedingt in den Spaziergang mit reinpacken...
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Bei uns gibts die Stänglis von Aldi
Seehr begehrt und meine Hunde erfreuen sich bester Gesundheit 
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Guten Morgen ihr lieben, vielen dank für die ganzen antworten, die noch kamen! Ich war gestern mit milla bei meiner "vertrauens-tierärztin". Und ich war froh, dass ich bei ihr war. Da fühl ich mich einfach sicher bei der Behandlung! Sie hat sich milla angeschaut, die zitzen sind nach wie vor sehr geschwollen und haben so richtige Knoten drunter. Sie meint, dass da wohl ein drüsensekret gebildet wurde, das nicht abfließt. Dagegen würde sie aber nichts machen, weil sie denkt, dass der hundekörper das selber reguliert! Die scheide soll ich weiterhin beobachten. Milla hat nach wie vor ausfluss, aber er ist wieder klar. Deshalb würde sie auch dagegen noch nichts machen. Etwa 6 Wochen nach der läufigkeit schließt sich der muttermund und da wird es dann erst "riskant" und ich soll besonders aufpassen und sie gut beobachten. Ich soll noch ein paar Tage pulsatilla geben, um den "hormonschub" für den hund noch etwas abzumildern und sonst soll ich mir keine Sorgen machen.
milla gehts nach wie vor gut und sie ist auch an den zitzen nicht schmerzempfindlich!