Ich denke auch, dass sicher die genetische Komponente dazu kommt. Wenn die Mutterhündin schon nicht wesensfest war oder extrem jung war, dann kann ich mir schon vorstellen, dass da das Kind ein bisschen in den Brunnen gefallen ist.
Allerdings glaube ich, dass die "Prägung" beim Züchter auch oftmals überbewertet wird. Ich denke der Kontakt zu Menschen ist sehr wichtig. Aber viel mehr muss gar nicht gemacht werden. (Da war ich früher anderer Meinung, aber sehe das inzwischen anders.)
Ich fand auch, dass der Hund besonderes Vertrauen zu den Menschen hatte, aber ich vermute, dass das schon auch viel daran liegt, dass der Hund sonst vor allem Angst hat. Also das sind seine zwei einzigen "Rettungsanker".
Diesen extrem (!!) unsicheren Hund, hätte ich niemals dieser großen "Verantwortung" in dem Laden ausgesetzt. Ich denke das hat schon sein übriges zur Unsicherheit beigetragen.
Denke es ist also schon eine Mischung....