Beiträge von Srinele

    Woher kommt eigentlich immer dieser Satz "der eigentliche Zweck". Wer bestimmt denn das?! Der eigentliche Zweck der Wiese ist den Hunden Freilauf zu gewähren. Das muss trotzdem nicht in eine wilde Rauferrunde ausarten, die Kinderwägen umschmeißt. Meine Hündin ist mittlerweile 6, wenn ich mit ihr auf der Hundewiese bin, dann schnuffelt sie rum, markiert ein bisschen - aber spielen tut sie nicht. Sie sollte wohl auch gehen, sie hält sich nämlcih nicht an die ungeschriebenen Rauferregeln.

    @Eurasierfan2 Ich hab schon mehrfach geschrieben, was mein Vorschlag ist. Die Hunde ranrufen, wenn es zu wild ist und anderweitig beschäftigen. Oder einfach Pause machen lassen. Oder zur Frau gehen und sie Fragen, ob es für sie in Frage kommt sich weiter abseits zu stellen. Höflich wohlgemerkt. Bei uns auf der Hundewiese sind IMMER auch ein Haufen Kinder / Kinderwägen / Rollatorfahrer etc. ja sogar Angler und Griller (mit Leckerem im Gepäck) zu gegen. Na ist doch ne super Möglichkeit zu üben.
    Abrufen zur Not kurz anleinen etc. Nie würde mir einfallen meinen Hund über fremder Leute Grill laufen zu lassen. Wenn es passiert würde ich hingehen und mich entschuldigen.

    @BoxerandSchäferhund ich glaube keine Mutter dieser Welt würde auf die Idee kommen nachzufragen, ob sie die Hundewiese betreten darf. Das muss sie auch nciht. Mit Kinderunverträglichem Hund muss man eben auf den Hund und die Umgebung achten. Wenn man nen Hund hat der jagt, dann muss man auf Wild achten, wenn man nen Hund hat, der Joggern nach will, dann muss man auf Jogger achten, wenn man nen Hund hat, der Kinder nich ab kann, dann muss man auf Kinder achten. So spielt das Leben, aber das kann man doch nicht umkehren.

    Ich glaube wenn man mit seinem Hund auf einer Hundewiese ist, ist man abgelenkter, als wenn man 30sec beim Bäcker ist........


    ich finde so einen Vorschlag mehr als befremdlich und er hat meiner Meinung nach ncihts mit Problembeseitigung zu tun. Man kann doch den Leuten nicht vorschreiben wann und wie und wo sie ihren Kinderwagen parken.

    Also bitte, da kann man nur den Kopf schütteln.

    Hier wird laut aufgeschrien, wenn die Leute ihren Hund beim Bäcker anbinden, wenn sie 30sec im Laden sind, aber es wird ernsthaft verlangt, dass eine Mutter ihr Kind im Wagen außerhalb des Zaunes parkt, damit ihr Hund spielen kann?? Ich glaub es nicht.....

    Man kann ja Hunde auch anderweitig beschäftigen, wenn die Situation grad kein Raufen zulässt.

    Ach das ist doch Quatsch, dass man nicht mit Kinderwagen auf die Hundewiese kann. Manche sind nun mal drauf angewiesen ihre Kinder mitzunehmen und das ist deren gutes Recht.
    Immer diese "Freifahrtschein-Denke" für Hundewiesen. Auch eine Hundewiese rechtfertigt nicht, dass mein Hund Kinderwägen umschmeißt und sonstiges.
    Wenn mein Hund so wild tobt, dass ich Gefahr sehe - dann rufe ich ihn her und beschäftige ihn anderweitig, oder Frage die Mutter, ob es ihr was ausmachen würde etw. aus der "Schusslinie" zu gehen.

    Zitat

    Unterschiedlich. Aber ich hatte noch nie Hunde, die nicht innerhalb von ein paar Minuten angefangen haben zu bellen :nixweiss:

    Bäri würde nieeeemals bellen, wenn man ihr was vorenthält! Ich hab mal wirklich versucht es auszureizen, aber nach fast 45 stiller (!) Qual für den Hund, hab ich aufgegeben.

    Würde es aber auch heute nicht mehr fördern, wenn ich es nicht dringend für Sport o.ä. bräuchte. Hier wird viel abwartendes ruhiges freundliches Verhalten belohnt und kein frustiges.

    Hier werden immer Kekse in den Hund gestopft. Kann man grade während ner Blutabnahme super machen. Ggf. das Frühstück weglassen, dann hat Hund vielleicht mehr Hunger ;)
    Klappt sicher nicht bei allen Hunden, aber falls es geht ist es einfach eine super Ablenkung!

    Ich würde erst mal einen Laufstall für Kinder oder eine sehr große Hundebox besorgen. Dann würde ich den Hund gezielt und mit viel Zeit daran gewöhnen. Drin füttern, gemütliche Decken rein, drin kuscheln und und und (Wassernapf muss natürlich auch rein!!). Und dann würde ich gezielte Ruhezeiten einrichten. Zum Beispiel morgens 3h und nachmittags 3h. Immer zur gleichen Zeit. Der Hund entwickelt eine Art "Uhrzeiten-Gedächtnis". Und kann so durchaus, zu Entspannung bewogen werden, die er sonst nicht hätte.
    Parallel dazu würde ich mit ihm ein Ruheritual erarbeiten. Hund soll auf der Seite liegen, mit dem Rücken zu dir. Und nun schön den Hund "ausstreichen". Immer vom Kopf zum Po, deine Hände wechseln sich ab. Guckt der Hund hoch, wird er mit sanftem Druck wieder hingelegt. Das Ritual so lange durchführen (Hund nicht aufstehen lassen), bis er RICHTIG entspannt (Anzeichen können sein: sufzen, wohliges schmatzen, spürbares "Zusammensacken" der Muskeln, Augen zu) und dann würde ich ihm ein ruhiges Auflösekommando geben, oder sogar ihn einfach nur antippen oder so. Dies würd ich in den Nichtboxenzeiten machen. Ruhig mehrfach am Tag, du kannst es sogar mit einem Kommando verknüpfen, wenn das Ritual mal sitzt.

    Vielleicht kannst du so eine gute Struktur in den Alltag bringen, die ihm hilft und die dich jetzt erst mal ein bisschen zur Ruhe kommen lässt!

    Ich würde außerdem zusehen, dass er nicht mehr zum Schreddern kommt. Sprich entweder anleinen oder in die Box, oder wirklich beaufsichtigen. Solche Verhaltensweisen ritualisieren sich nämlich leider auch.

    Auch draußen würde ich auf Entspannung acht geben. Lieber mal 10min für eine Entspannungsübung abzwacken. Keine Frage, der Hund soll sich bewegen, aber der Hund soll auch lernen runterzufahren. Sprich einfach mal auf ne Bank setzen und nichts tun, oder sich auf die Leine stellen und wo ruhig warten, dass du ihn ignorieren kannst. Kann auch sein, dass Frisbeespielen nicht positiv beiträgt. Beim hetzen wird ein Hormoncocktail ausgeschüttet, der lange anhält und extrem pusht. Ggf. Alternativen bieten, wo er rennen kann - z.B. mal 10min Fahrradfahren. Oder den Hund absetzen / festhalten lassen und über weite Distanzen rufen, dass er rennen kann. Oder Spielzeug verstecken, verknüpft mit "bleib" und da darf er hinrasen.

    Das Wichtigste aber zum Schluss: Auf jeden Fall gesundheitlich komplett durchchecken lassen. Allen potenziellen Schmerzen auf den Grund gehen und rausfinden, was dem armen Kerl fehlt!!!!! Denn alles oben geschriebene ist nicht ausreichend. Der Hund muss gesund sein und wenn er nicht gesund ist, muss was getan werden. Alles was oben steht, kann auch keine abschließende Lösung sein, wenn dem Hund körperlich was fehlt.

    Viel Erfolg, dass ihrs in den Griff bekommt!!