Beiträge von Srinele

    Mir ist grade ein netter Schwank aus Millas erster Zeit bei uns eingefallen.

    Sie ist ja nun ein Pudel und da sie als Welpe noch nicht so lange alleinebleiben konnte, habe ich meinen Freund (damals 24) gebeten die kleine Maus mit zu seiner Spielersitzung im Fußballverein zu nehmen, da ich verhindert war.
    Hmm ein bisschen ein schlechtes Gewissen hatte ich schon, ihn mit dem Pudelchen loszuschicken zu seiner Fußballmannschaft, wo es bekanntlich nur Männer hat.....Echte Männer. :D

    Naja, aber ich hab mir umsonst Sorgen gemacht, die gesamten 30Männer im Alter zwischen 20 u 30 waren unserer kleinen Pudeldame erlegen. Sie stritten sich drum, wer sie auf den Schoß nehmen darf und waren völlig empört, wenn einer ihr Leckerlie geben durfte und der andere noch keine bekommen hat...

    Ein paar Tage später wurde ich auf der Straße von nem schnittigen jungen Kerl angesprochen.... leider nicht wegen mir, sondern dreimal dürft ihr raten: wegen des Pudels... "das ist doch die Milla, oooooder???" :D

    Also unsere lieben Herren der Schöpfung scheinen sich keine Gedanken zu machen, wie unmännlich ein Hund wohl sein mag - ich fände es ja fast schön, wenn wir Frauen es genauso halten würden :) Gerade wir hundeverstehenden Frauen wissen ja, dass die Größe des Hundes nicht viel darüber aussagt "wie viel Hund" in dem Tierchen steckt.... ;)

    Mein Freund stellte ja neulich die These auf, dass ein Mann mit Kleinhund (in seinem Fall Pudel) vieeeel männlicher wirkt, als ein Mann mit Großhund. Schließlich wirkt das so, als wäre der Mann mit Kleinhund unterwegs und würde den beschützen. Bei Mann mit Rottweiler, da beschützt der Rottweiler den Kerl :D

    Falls deine Hündin noch häufig Probleme mit Durchfällen hat: lass mal Vitamin B12 checken (Blutprobe). Meine Hündin hatte nun auch lange Zeit dauernd Durchfall (alle 2 Wochen oder so) und seit wir per Spritzen Vitamin B12 "aufgefüllt" haben, ist das weg!

    Hallo @ricci

    Ich habe (deinen Erzählungen nach) genau den gleichen Hund, wie du. Bei uns fing der Wahnsinn etwa mit 10 Monaten an. Jagdtrieb, vergrößern des Radius, ständig superschnelles Tempo, aber quasi immer abrufbar.

    Ich hab sehr viel daran gearbeitet und konsequent trainiert und habe nun nach etwa 6 Monaten schon einen ganz anderen Hund hier sitzen.

    Erstmal vorweg: wenn dein Hund seinen Rückruf liebt (so liest sich das für mich - wahrscheinlich bewegungsfreudiger Hund, der ordentlich Gas gibt), dann kann dieses Signal auch als Verstärker fungieren.
    Es gibt Studien dazu, was passiert, wenn der Hund mit positiv aufgebautem Rückruf, den der Hund supergerne ausführt, immer in Situationen gerufen wird, die unerwünscht sind. - Jogger belästigen, Dinge fressen, abzwitschern, weite Entfernung zum Halter. Der Hund zeigt diese Verhaltensweisen öfter.
    Was passiert, wenn der Hund häufig in erwünschten Situationen gerufen wird: er befindet sich in unserer Nähe, wird gerufen, wenn er uns anguckt, oder auf uns zu kommt - dann zeigt er wiederum DIESE Verhaltensweisen öfter.

    Ich rufe Milla fast gar nicht mehr, wenn sie sich zu weit von mir entfernt. Ich habe ein Leinenendesignal ohne Belohnung aufgebaut und das wird auch mal etwas rüffeliger ausgesprochen. Dieses nutze ich, wenn sich meine Hündin zu weit entfernt, um die Entfernung nicht noch mit dem Rückruf zu verstärken. Aufbau: kurz vor Ende der Schleppleine: "Ende", wird Hund langsamer oder bleibt stehen (muss sich nicht umwenden), dann ist alles tutti. Wenn Hund in gleichem Tempo weiterläuft, dann dreht man sich kommentarlos samt Leine um und geht in die andere Richtung.

    Was für Milla zudem entscheidend war: die Gassigänge umstrukturieren. Ich laufe zwischenzeitlich in ganz anderem Tempo, weil ich sie förmlich im Stechschritt durch die Pampa "getrieben" habe. Wir haben Bummelzeiten, in denen wir gaaaaaanz langsam laufen (ich sehe mir dann Steine und Pflanzen etc. an). Wir haben massiv abgekürzt, weniger Strecke in langsamerem Tempo.
    Rückwege statt Rundwege entspannen und viel gleiche Runden laufen hilft auch.

    Ich würde mal versuchen ihm einfach eine Alternative zu bieten, das klingt logisch, dass er ein Verbot erhält und sich stattdessen etwas neues sucht.

    Entweder würde ich das verbieten, dass er Janosch piesackt und ihm danach ein Alternativverhalten anbieten, z.B. einen kleinen Trick oder sowas oder ihm ein Spielzeug vielleicht zum rumtragen geben oder einen Futterbeutel, den darf er dann ein paar Meter tragen oder sowas.

    Maulkorb drauf finde ich einen doofen Rat, falls es wirklich eine Übersprungshandlung ist. Der Hund braucht sein Ventil nun mal - lieber in die Richtige Bahn lenken, statt einfach nur das Symptom deckeln.

    Ich denke, wenn er aus Genuss Gras fressen würde, würdest du es merken. Meine zwei stellen sich an das leckere breite frische Grad dran und speisen genüsslcih - so hört sich das für mich hier nicht an.

    Also Gras fressen meine aus Genuss, dieses etw. breitere, höhere Gras finden die super. Vielleicht schmeckt es ihm auch einfach nur? Finde Langeweile beim Gassi klingt eher komisch....
    hmm aber die Thematik ist schwierig, grade das immer wieder abbrechen. Weiß auch keinen Rat, bin mal gespannt, ob jemand anders was weiß.

    Ted ist eigentlich ein liebes, lernbegieriges Schaf, aber er dreht wahnsinnig schnell auf und Impulskontrolle ist ein Fremdwort. Immer noch.

    Wenn man ihm Zeit gibt, die Ruhe selbst, aber jedes Mal wenn er sich freut überdreht er.

    Er springt, zieht, röchelt sich ein ab.

    Die letzten 100m führt er sich komplett auf wie ein Wahnsinniger, meine Arme haben sich gefühlt um 3m verlängert und er ist kaum zu halten.

    Ich hab schon Angst das er mich vom Rad holt, aufgedreht wie er oftmals ist.

    Aber wir haben festgestellt das er einfach bei Besuch erstmal brauch um runter zukommen (seine Reizschwelle ist schon ziemlich niedrig)

    Und die Erkenntniss das ich mir nie nie wieder was BC-artiges ins Haus holen werde.

    Gefühlt eine Stunde ist er ausgetickt. Stressrammeln/Stressabbau. Ich mußte meine Sofakissen ins Schlafzimmer verbannen und Ted von mir runterpflücken.

    Stattdessen wollte er wieder bei mir aufreiten.

    Mit Ted zu leben ist schon ein wenig schwierig weil ich so krass auf sein Stresslevel achten muß.

    Der Viertel Bordercolli macht sich doch ganz schön bemerkbar.

    Das sind circa die ersten 5 Seiten in deinem Thread. Diese Dinge hast DU geschrieben - sie lassen nicht sooo viel Interpretationsspielraum zu. Ich glaube weniger, dass ich so unaufmerksam gelesen habe, sondern viel mehr, dass du ungenau geschrieben hast, ich lasse mir nicht gerne vorwerfen ungenau zu lesen, weil ich mir immer viel Mühe bei meinen Antworten gebe.
    Ich hab bis Seite 10 Zitate von dir gesammelt, die hat es mir leider rausgehauen - aber darauf kommt es nicht an.

    Das Buch, das ich empfohlen habe, habe ich selbst gar nicht benutzt - wir brauchten es nicht. Es ist aber einfach ein hilfreicher Leitfaden, um das von dir geschilderte Problem (nicht angebunden werden können) zu lösen. Du musst es nicht benutzen, kannst stattdessen weiter machen, wie bisher - hat ja auch so gut funktioniert.
    Ich würde mich an deiner Stelle vom Titel "Ruheprotokoll" nicht abschrecken lassen, aber das bleibt natürlich dir überlassen.

    Für mich klang es in deinen übrigen Posts nicht danach, dass du Ted so häufig den Freilauf im Feld ermöglichst, ich freue mich für Ted, dass das nun möglich war und es kann durchaus sein, dass auch seine Umgebung im Feld, mit weniger "Reizüberflutung" für seinen guten Tag verantwortlich war.

    Ich werde dann hier nichts mehr schreiben, da du dich von meinen Posts provoziert (?) oder belästigt (?) fühlst. Das war nicht meine Absicht, ich wollte viel eher Tipps zu deinem Problem geben, das ich sehr gut nachempfinden kann. Ich entschuldige mich, dass ich offensichtlich in eine falsche Richtung geantwortet habe und wünsche dir viel Erfolg beim Lösen eures Problems!!

    Na das klingt doch so gar nicht nach einem nichthörenden Hund ;)
    Das freut einen ja zu lesen - dann verstehe ich nur nicht so ganz wo das Problem liegt :D :D :D

    Hm wie übt man das?
    Ich würde mit dem Ruheprotokoll von Bina Lunzer arbeiten, wenn es dem Hund so schwer fällt. Dabei fängt man in der Wohnung in angenehmer Umgebung an, ohne Distanz etc. Da geht es viel um Ruhe und es ist äußerst kleinschrittig und detailliert beschrieben. Mit einem Hund, der so ein großes Problem mit dem Angebundensein hat, würde ich tatsächlich so vorgehen. Ist sicherlich ne Fleißarbeit, aber ich würde es versuchen.
    Gibt es bei Amazon als Ebook, habe es weiter oben schon empfohlen.

    Viel Erfolg!