Beiträge von Srinele

    wenn man aber bei so winzigen Dingen bleibt, dann hat der Hund auch die Chance sich dran zu gewöhnen.

    Ich würde bei einem Welpen mit dem Alleinbleibtraining immer warten, bis er von selber sicherer wird und sich selber anfängt abzunabeln. Man merkt schnell, dass der Hund entspannt bleibt, wenn man weggeht (anfangs natürlich nur kleine Dinge). Und dann kann man steigern und mit dem echten Training beginnen.

    Jap, ich hab es auch geschrieben als ich es gelesen habe. Und dachte mir "je nach Situation schon" und da hatte dann schon jemand oben geschrieben, wenn man in der Wallachei wäre, dann wäre es eine Option.

    Was @Grinsekatze1 schreibt kann ich auch nur unterschreiben - letztlich weiß man nciht, wie man konkret handeln würde. Ich hoffe ich werde es auch nie endgültig erfahren, ob ich es täte oder nicht.

    Ich glaube, dass bei dir viel zu viele Unklarheiten herrschen, als dass du das Problem durch ein Forum lösen kannst.

    Du solltest dir dringend einen kompetenten Trainer suchen.
    Ich würde hier mal suchen:
    Trainer - Umkreissuche

    In einer Situation in der der Hund überdreht (wegen Stress / Aufregung / Unterforderung / Überforderung), kann er eh nichts lernen.
    Da heißt es nur sich hinter die Ohren schreiben und die Ursache suchen, warum der Hund überdreht hat. Sich überlegen, "was kann ich besser machen, dass mein Hund nicht mehr in die Situation kommt, in der er nicht weiß wohin mit sich".
    Die Situation aussitzen, verstreichen lassen und am Davor ansetzen.

    Die Mittel, die du eingesetzt hast, sind ziemlich unnötig gewesen und haben noch einen weiteren Stressfaktor in der eh schon stressigen Situation hinzugefügt.

    Bitte such dir professionelle, gewaltfreie Hilfe.

    Wenn ich sicher wäre, dass ich zu lange brauche um zum Tierarzt zu fahren (wie oben schon mal erwähnt: Wanderausflug in den Bergen o.ä.), dann würde ich es tun.
    Wäre mir lieber, als mein Hund siecht über Stunden hinweg nem qualvollen Tod dahin.

    In der Situation des Artikels, wäre ich vermutlich zum Tierarzt gefahren.

    Sachkunde hin oder her. Ich hab auch schon mal nen Vogel erlöst, den meine Hündin geschnappt hat. Und ich würde es wieder tun. Bei Wildtieren sowieso....

    also ich gehe regelmäßig mit zwei labbi Freunden gassi. Beide sollen in die Zucht. Bei der Jung Hündin mit 8 Monaten sagte die Tier Ärztin mehrfach, dass sie zu dick ist. Auf der Ausstellung sagte man ihr, dass sie ne bessere Platzierung bekommen hätte, wenn der hund zwei Kilo mehr hätte.....


    Man muss mal bei Sternen Wolf z.b. gucke. Standard labbi ohne dick sein.

    Oh, ich hätte nun auch gedacht, dass Amy um die 10 sein wird.....

    nicht nur die graue Schnauze, auch die Figur und auf dem oberen Bild wirkt sie hinten so "wacklig / unstabil".

    Aber Huptsache ist doch, dass sie gesund ist :) Auch wenn sie etw. betagter aussehen sollte, solange sie fit ist, ist ja alles bestens!

    @Angilucky2201

    Ich würde jetzt erst mal die Handbremse anziehen.

    Ich halte gar nichts davon, dass der Hund jetzt sofort alleinebleiben muss, dass er sofort sitz können muss und leinenführig sein soll.


    AAAAALSOOOO *Ärmel hochkrempel* ich würde wie folgt vorgehen:

    Der Hunde dürfte mich die erste Zeit definitiv verfolgen. Meine Hündin hat das beim Besitzerwechsel zu uns auch getan. Ist doch auch völlig logisch. Der Hund hat gerade seine gewohnten Bezugspersonen und seine bekannte Umgebung verloren. Ihr seid gerade das einzige, das er hat --> dass Hund das erst einmal bewachen will, ist doch völlig klar!! Ich würde das auch nicht mit biegen und brechen verbieten. Ich sage mal pi mal Daumen 2-3 Wochen würde ich ihn damit in Ruhe lassen. Wenn ich bspw. mit meinen Hunden in fremder Umgebung bin (Urlaub in Ferienwohnung oder so), dann verfolgen die auch erst mal, weil sie sich einfach nicht in ihrer Wohlfühlzone befinden.
    Erst nach einer Eingewöhnungszeit, wenn der Hund euer Zuhause auch annähernd als seins ansieht, DANN würde ich beginnen das zu üben.

    Gassi & Leinenführigkeit: kannst du mal was zum Charakter des Hundes sagen? Wenn es möglich ist, dann würde ich definitiv auch mal ne lange Leine an den Hund machen. Dass der Hund dafür leinenführig sein muss, ist ausgemachter Unsinn. Meine Hündin ist am Geschirr nie leinenführig gewesen, sie musste aber lange an ner Schleppleine laufen, wegen Jagdtrieb. Der Hund hat dann auch mal Gelegenheit Hund zu sein, denn dauerhaft nur an kurzer Leine sein und nicht da hin können, wo man hin will: das bedeutet ein riesen Maß an Frust.
    Dann würde ich versuchen, wie sich der Hund mit der Schleppleine verhält (zu Beginn in der Hand halten). Wenn er in ne normal Umwelterkundung geht (rumschnuppern), dann ist ja schon mal alles ok, wenn er ans Ende kommt, dann würde ich stehen bleiben, manche verknüpfen das noch mit einem Signal (bei mir "net so weit bitte" --> ein einzelnes Wort eignet sich schlechter, da es schnell vorbei ist, bei einem ganzen Satz hat der Hund trotz Reiz die Gelegenheit es auch wahrzunehmen, wenn er stark abgelenkt ist.)

    Kann der Hund in keine normale Umwelterkundung kommen, weil er überdreht ist, dann liegt es nahe, dass das an eurem bisherigen Programm liegt, das ja wirklich enorm hoch ist. Dann würde ich mit dem Hund ein paar Tage (wegen der oft langen "Halbwertszeit" von Hormonen) nichts machen. Überhaupt nichts. Morgens Löserunde, mittags Löserunde, abends Löserunde. Und das ein paar Tage lang. Erst dann würde ich einen neuen Versuch mit einer größeren Runde starten. Hierbei würde ich in extrem langsamem Tempo gehen und mit dem Hund stehen bleiben, wenn er an etwas schnuppert. Viel Zeit geben. Eine sehr kurze Runde (15-20min reichen auch mal am Anfang), Hin und Rückweg (also keine Runde). Ich würde zu Beginn dann nur noch diese Runde gehen. Mehr dazu, wenn du es mal ausprobiert hast.

    Bzgl Leinenführigkeit würde ich DANN anfangen, wenn du das Gefühl hast, dass er an der SChleppleine einigermaßen gut zurecht kommt (ein bisschen SChnuppern genießt). Hatte der Hund bisher Freilauf?
    Üben würde ich wie folgt: am Anfang nicht mehr als 2-3min. (am besten am Halsband Leinenführigkeit üben, am Geschirr "Freizeit"). 2-3min, wenn du das Gefühl hast, dass er es mal gut gemacht hat: aufhören!! In der nächsten Einheit weiter machen. Die Einheiten kannst du nach und nach ausbauen. Leinenführigkeit ist EXTREM anstrengend für reizempfängliche Hunde. Unterschätz das bitte nicht.

    So. Ich glaube das war mein bisher längster Post hier :D
    Ich würde mich über ein paar mehr infos freuen (v.a. Beschreibung eurer Gassizeit).