Also ich bin ja froh, dass ich so wohne, dass man in Ruhe Gassi gehen kann :)
Ich hätte auch keine Lust auf Freilauf zu verzichten. Sowieso nicht bei Bäri, die exorbitant wenig Jagdtrieb hat. Ich würde ja sogar sagen "gar keinen", aber was hier die Definitionen sind, dass der Hund nen Hasen / Reh ignorieren muss, dass neben ihm hochschreckt - na gut, dann eben doch geringen Jagdtrieb.
Aber wegen dem einen Mal im Schaltjahr, wo neben uns ein Tier schreckt und Bäri 20m nachrennt um dann verdattert umzudrehen, würde ich NIE auf unseren Freilauf verzichten wollen. Vor allem da es Bäri hasst ne Schleppleine hinter sich her zu ziehen und dann nur nen Meter hinter mir her dackelt.
Wildtiere nicht belästigen ist alles schön und gut und recht. Aber meine Tiere haben auch Bedürfnisse und die werden hier nicht komplett eingeschränkt nur weil vielleeeeeeicht mal eine hetzen gehen könnte.
Ich finde es auch mittlerweile richtig BITTER, wie viel Hunden teilweise entzogen werden soll ohne mit der Achsel zu zucken. Also bitte - über Jahrhunderte hinweg wurden Hunde domestiziert und kennen nun nichts anderes mehr als das Zusammenleben mit uns und wir haben sie über zig Jahrhunderte / Jahrtausende für unsere Zwecke eingesetzt und jetzt sollen sie bitte weder freilaufen, geschweige denn mal ne Sekunde ungehorsam sein, im falschen See schwimmen oder an falscher Stelle atmen. Traurige Sache.
Ich weiß @AnjaNeleTeam das nutzt dir nun herzlich wenig für deine Situation, aber das war eben das erste, das mir durch den Kopf schoss.
Ich würde wohl das Gebiet nicht meiden, sondern eben versuchen, dass nichts passiert und das Risiko eingehen, dass er halt wieder meckert.