Beiträge von TimmW124

    Hi,

    also zum Autofahren ich habe in der letzten Woche sehr viel mit ihm probiert, meistens auf Feldwegen, wenn ich ihn immer wieder wieder beschwichtige und ihms age er soll Platz machen und ihm dabei ein Leckerlie gebe, dann fährt er auch liegend mit.
    Aber sobald wir auf eine Hauptstraße kommen, muss ich mich ja aufs fahren konzentrieren, er hört zwar bei den ersten beiden Ermahnungen dann noch ganz gut und legt sich wiede rab, aber dann ist auch irgendwann Schluss und er gerät wieder in seinen Wahn hinein.
    Mit dem Knochen wäre evtl. eine Idee, aber ob das auf Dauer dann auch Erfolg bringt? Also er wird ja dadurch im Grunde nur abgelenkt und lernt ja nicht mit der Sache an sich, also dem Autofahren umzugehen?

    Naja zur Sozialisierung, da gibt es ja augenscheinlich mehrere Blickwinkel zu. Er hat ja die Hundeschule und alles durchgezogen und auch Welpenspielstunden und Jungtierstunden. Und war damals eigentlich auch "sozialisiert" nur wurde wegen diverser Umstände, wurde diese Sozialisierung eben in den letzten Jahren leider sehr stark vernachlässigt. Ich denke es ist im Großen und Ganzen, wirklich nur Interesse an den anderen Hunden. Gibt es da denn keine wirksame Trainingsmethode? Klar kann ich deine Argumente verstehen, das waren bis jetzt auch immer meine Argumente dazu, wo er eben bei mir nur in "Teilzeitpflege" war. Aber da er jetzt quasi für längere Zeit bzw. für immer bei mir ist, möchte ich aktiv daran was verändern.

    Schöne Grüße
    Timm

    Hallo,

    ich habe momentan einen Notfall Hund übernommen und zwar handelt es sich dabei um den 8 Jahre alten Altdeutschen Hütehund, welcher auf dem Namen Tiger hört, von meiner schwer kranken Mutter.
    Der Hund an sich wurde immer sehr liebvoll behandelt und gepflegt musste aber Familienbedingt unter vielen Umständen leiden und hat deswegen ein paar mehr oder weniger große Macken weg.
    Es wurde jetzt 3 Wochen lang versucht eine geeignete Pflegefamilie zu finden, aber leider ohne Erfolg und ganz weggeben kann ich Ihn auch nicht.
    Da mir sehr viel an dem Tier liegt und ich Ihn nicht ins Tierheim geben kann habe ich nun alle Hebel in bewegung gesetzt, damit er zumindest, während der Reha meiner Mutter, zu mir in die Wohnung kommen darf.
    Naja warum ich hier schreibe, ich möchte dass es dem Hund gut geht und versuchen einige Macken auszubügeln welche er in den Jahren bekommen hat.
    Zu ihm selbst, sein Name ist Tiger und er ist ein 8 Jahre alter Altdeutscher Hütehund, er ist ein absolut liebes Tier was keinerlei Agressionen aufweist. In der Wohnung ist er ein absoluter Traumhund der nur bellt, wenn im Fernsehen mal eoin Hund auftaucht oder die Klingel öfters geht. Er ist Kinder- und allgemein Menschenlieb und beherrscht alle Grundkommandos die ein Hund so können muss, manchmal leider etwas widerwillig, aber mit ein wenig nachdruck in der Stimme kriegt er es auch hin :D
    Naja zu seinen Problemen:

    1. Das Autofahren: Wenn man einen Hund hat, dann steigt natürlich auch das Bedürfnis mal an anderen Stellen, außer den gewohnten, spazieren zu gehen. Man möchte genr auch mal ein wenig aufs "Land", rausfahren und den kleinen toben lassen.
    Zu ihm: Er steigt problemlos ins Auto ein, legt sich auch hin und wird an sich auch ruhig im Auto,man kann den Motor starten und auch Musik anmachen, das stört ihn alles nicht. Aber sobald man einen Meter fährt geht es los, er fängt unglaublich an zu toben, bellt wie verrückt und verfällt in einen absoluten Rausch, aus dem man ihn nur mit vielen Leckerlis und gut zureden rausholen kann.
    Es wurden schon versuche mit einer Hundebox unternommen, aber in der hat er nur angefangen noch mehr zu toben.
    Die einzige momentane Möglichkeit ist es mit zwei Personen zu fahren und eine setzt sich direkt neben ihn und beruhigt ihn.
    Was gibt es da für Trainingsmethoden? Wo könnte man die Probleme suchen die er beimAutofahren entwickelt?

    2. Anderen Hunde: Er ist absolut kein agressiver Hund hört eigentlich sehr gut, beim spazieren gehen, zwar nicht ganz so super toll, aber das bekomm ich unter Kontrolle. Naja was aber sehr nervend ist, wenn er auf andere Hunde trifft. Er fängt an zu toben und zu bellen und wie verrückt an der Leine zu ziehen, er gelangt auch hier in einen Wahn wo man ihn nur schwer rausbekommt. Wenn man ihn zum schnuppern hinlässt, dann bellt er den anderen Hunden so stark in die Ohren, dass diese selbst böse werden und ihn wegscheuchen. Das ist für mich nicht angenehm für die anderen Hundebesitzer nicht angenehm und für ihn und den anderen Hund schon garnicht.
    Ich denke, dass es daher kommt, dass er allgemein mit zu wenigen Hunden in berrührung kam und daher den sozialen Kontakt nicht auf die Reihe bekommt.
    Wie kann man ihn am besten an andere Hunde gewöhnen, klar mit viel Kontakt zu anderen Tieren, aber dazu braucht man ja erstmal "freiwillige Opfer". Hier in der Nähe ist mir leider auch kein Hundeplatz bekannt und aufgrund von Problem 1 kann ich auch nicht ganz so leicht zu welchen gelangen :/

    Wäre für die eine oder andere Hilfestellung sehr dankbar.

    Beste Grüße
    Timm

    PS: Er ist kastriert, was gerade beim Sozialverhalten ja ziemlich wichtig sein sollte.