ZitatAlles anzeigena) ist der Hund zu alt für eine Erstgebärende, da gäbe es keine gesundheitlichen Vorteile, aber die Gefahr für Komplikationen bei der Geburt wären extrem hoch - es sei denn, es macht Dir nichts aus, dass das Risiko, deine Hündin während des Geburtsvorgangs zu verlieren unverhältnismässig hoch ist.
In dem Alter lässt speziell die Dehnfähigkeit des knöchernen Geburtskanals deutlich nach. Bei Hündinnen, die bereits geworfen haben, ist der knöcherne Geburtskanal von den vorausgehenden Geburten bereits geweitet, so dass hier keine grössere Gefahr besteht. Bei einer Erstgebärenden ist die Gefahr, dass ein Welpe im Geburtskanal stecken bleibt, deutlich erhöht - Kaiserschnitt mit all seinen Komplikationen bis hin zum Verlust von Muttertier und Feten sind dann die Folge.
Hündinnen in seriösen Zuchtverbänden werden in diesem Alter aus der Zucht genommen. Überleg Dir auch mal warum - vergleichbar wäre eine Frau mit Ende 40 Anfang 50 ........
die Auswirkungen der Belastung von Trächtigkeit, Geburt und Säugen der Welpen sind für die Mutterhündin in diesem Alter deutlich höher als bei einer jungen Hündin. Willst Du das deiner Hündin wirklich noch zumuten? Dann kann deine Tierliebe nicht so weit her sein.b) Angeblich gesundheitliche Vorteile - welche denn?
glaubst Du, die Scheinschwangerschaften hören danach dann auf? Träum weiter. Dass eine Hündin nach der Läufigkeit scheinschwanger wird, hat die Natur so eingerichtet. In einem Rudel pendeln sich Hündinnen häufig auf den gleichen Hormonzyklus ein. Soll heissen, sie werden zur gleichen Zeit läufig und sind dann entsprechend auch deckbereit. Sinn dahinter ist, dass die Welpen von einer zweiten Hündin versorgt werden können, falls der Mutter was passieren sollte. Sprich zur Sicherung des Überlebens des Nachwuchses.
An einer Scheinschwangerschaft ist erst mal NICHTS Krankes.Nur wenn sie extrem übertrieben abläuft und die Hündin massiv darunter leidet, sollte man entsprechend eingreifen. IdR reichen homöopathische Mittel, im schlimmsten Fall Kastration.
Gesundheitliche "Vorteile" von wegen "Scheinschwangerschaft tritt nach der Geburt nicht mehr auf" gibt es nicht. Wenn Du Pech hast, wird die Hündin nach einer regulären Geburt sogar noch stärker scheinschwanger.
Und zudem - bei einer Trächtigkeit mit anschliessender Säugeperiode wird das Milchdrüsengewebe ebenfalls gereizt. Sogar noch deutlich stärker als bei einer Scheinschwangerschaft. Wo also liegt der gesundheitliche Vorteil?
c) es gibt genug Mischlinge, die ein Zuhause suchen.
Mal angenommen, deine Hündin hat 10 Welpen. Hast Du wirklich die Möglichkeit, notfalls mehrere dieser Welpen später, wenn die Besitzer ihrer überdrüssig geworden sind, zurückzunehmen und ggf. sogar für immer zu behalten? Vielleicht völlig verkorkste Hunde, weil Du den Welpenkäufern trotz aller noch so vermeintlich sorgfältigen Auswahl nur vor den Kopf schauen konntest.Denk daran, DU bist zeitlebens für diese Welpen, die Du so leichtfertig produziert hast, verantwortlich. Auch wenn aus dem ach so süssen Welpen ein verängstigter, unsicherer Hund geworden ist, der in Panik vor allem flüchtet, weil sein Besitzer ihn völlig verdorben hat. Oder wenn aus dem kleinen Welpi ein aggressiver Angstbeisser geworden ist.
Und wenn die Besitzer dann diese Hunde wieder loswerden wollen - dann ist es DEINE Aufgabe, diese Hunde zurückzunehmen.Von KRankheiten etc. mal gar nicht zu reden.
Dir ist schon klar, dass DU dafür gerade stehen musst, wenn diese ach so süssen Welpen dann HD bekommen oder sonst eine erbliche Krankheit?
Ich schliesse mich diesem Beitrag an.
Da steht alles Wichtige an Infos drin, kann man nur hoffen dass es auch gelesen und verstanden wird.
