Beiträge von just2dun

    Es kommt sicherlich auch immer ein wenig auf die Rasse an. Bei manchen Rassen gehen die Vereine auch heutzutage immer noch weiter in die falsche Richtung, andre Vereine lassen (noch) alles so wie gehabt, andre werden schon fortschrittlicher.

    Und unter den Züchtern gibt es jeweils die gleichen Richtungen.

    Als Käufer kann man beeinflussen, welche Richtung man unterstützt.

    Wenn man Mitglied im Zuchtverein ist, kann man bei den Mitgliederversammlungen Einfluss auf das Zuchtgeschehen nehmen.

    Es ist halt immer einfacher, von der hintersten Reihe vorzunölen und nichts machen zu wollen.

    Jeder der wirklich interesse an einer besseren Zucht hat kann mitwirken. Durch die Wahl der Rasse, den Kauf des Welpens, Mitarbeit in Verbänden, Untersuchungen des Hundes, ZZL und Zucht.

    Ich kenne Ausstellungsfotos von Islandhunden die wie geplatzte Sofakissen aussehen und von denen ich weiß das sie vorher gebadet wurden.

    Ich habe Aussagen von Rasserichtern das sich das Fell von frischgebadeten Isis deutlich weicher anfühlt als das Originalfell.

    Ob die alle nur mit dem falschem Shampoo gewaschen wurden, k.A.

    Bei Caelan kommt das nicht durchs Shampoo sondern durchs Wasser. Der hat richtig schön festes Fell aufm Rücken und wird nach jeglichem Wasserkontakt flauschig. Wir haben ihn dann extra mindestens eine halbe Woche vor einer Ausstellung gebadet, damit die richtige Textur zurück kommen konnte

    Meine hüpfen in jede sich bietende Wasserstelle, Fluß, Bach, Tümpel, Weiher, See. Das macht der Fellqualität meiner Hunde definitv nichts. Dreck mit klarem Wasser ausgespült auch nicht.

    Ich kenne Ausstellungsfotos von Islandhunden die wie geplatzte Sofakissen aussehen und von denen ich weiß das sie vorher gebadet wurden.

    Ich habe Aussagen von Rasserichtern das sich das Fell von frischgebadeten Isis deutlich weicher anfühlt als das Originalfell.

    Ob die alle nur mit dem falschem Shampoo gewaschen wurden, k.A.

    Bei den Islandhunden hatte ich das schon mal verlinkt.


    Beim norwegischen Lundehund findet seit einigen Jahren ein offiziell vom Norsk Lundehund Club und der Tierärztlichen Hochschule Oslo organisiertes, betreutes und geführtes Einkreuzungsprogramm mit Islandhund/Buhund/Norbottenspitz statt.
    Die Verpaarungen (immer Lundehündin mit fremdrassigen Rüden, ab F1 immer Rückkreuzung mit Lundehunden) müssen genehmigt werden, auch der Rüde muss innerhalb seiner Rasse die Zuchtzulassung haben. Die Kreuzungshunde dürfen nur innerhalb Norwegen, Schweden, Finnland verkauft werden, da sie ALLE! mehrfach auf Ausstellungen gezeigt werden müssen, dort wird entschieden mit welchen Hunden weitergezüchtet wird. Ausserdem werden alle Kreuzungshunde ihr Leben lang regelmäßig medizinisch durchgecheckt.
    Es geht hier um die extrem hohe genetische Disposition für eine entzündliche Dünndarmerkrankung innerhalb der gesamten Lundehundpolulation, die auf nur 8 Hunden begründet wurde, die den 2.Weltkrieg überlebt haben (genauer eine Staupe-Epedemie in der Zeit). Durch dieses Projekt erhofft man sich wieder mehr Gesundheit.

    Von mir noch einige Ergänzungen und eine Berichtigung.

    Vorrangig sollten fremdrassige Hündinnen eingesetzt werden, da die geplanten Einkreuzungsrassen alle eher größer als die Lundis sind und so Geburtsproblemen vorgebeugt werden sollte. Und da eben mehr von Ihnen vorhanden sind. Laut den Kreuzungsstatuten sollen möglichst alle Kreuzungsnachkommen, zumindest die Hündinnen, in der Zucht eingesetzt werden, außer es sprechen gesundheitliche Aspekte dagegen. Erst ab dem Eintrag ins "Hauptregister" spielen Äusserlichkeiten wieder eine Rolle.

    Übersicht über alle bisherigen Würfe des Kreuzungsprojektes

    FAQ Kreuzungsprojekt Deutsch 2015


    RAS Breeding Strategy

    Über das Einkreuzungsprojekt hinaus hat sich der Lundehundklub das Ziel gesetzt die effektive population zu vergrößern. Je mehr Hunde, Je größer die mögliche genetische Varianz.

    Dazu wurde geworben eben mehr Hunde aufzunehmen. Wer platz für einen Lundi hat, hat auch noch Platz für einen zweiten....

    Lange vor dem ersten X-Wurf hat der Klub dafür geworben und meines Wissens ist die Interessentenliste voll.

    Nur aus Interesse, warum nicht?

    Darum

    Wir hatten ja vor zwei Jahren ne richtige kleine Epedemie in der LG.
    Es gab genau Null Unterschied zwischen ungeimpfen und geimpften Hunden in Sachen Infektion und Heftigkeit des Krankheitsverlaufs.

    Den geimpften Rüden einer Trainingskollegin erwischte es zB deutlich schlimmer als Cardassia, die ungeimpft war. Meine Jungs zB (beide ungeimpft) haben sich gar nicht angesteckt, obwohl Frau Dobermann lange gehustet hat und die kleine Kröte teilsweise (wenn ich schnell genug war) sogar ihren Auswurf aufgeleckt hat :igitt: :dead:

    Manche hatten Glück und die Hund infizierten sich nicht, andere hatten es leicht andere waren wochenlang außer Gefecht und alles vollkommen ohne Relation zum Impfstatus.

    Mein Fazit nach dieser Erfahrung: Zwingerhustenimpfung kann man sich schenken. Mein TA stimmt mir da übrigens voll und ganz zu.

    Es entspricht genau meiner Erfahrung. Ich bin auf Hundeplätzen und Ausstellungen unterwegs. Noch keiner meiner Hunde hatte eine nennenswerte Erkältung. Im Gegensatz zu Hundeplatzkollegen die, obwohl durchgeimpft die Saison ausgefallen sind, da heftigster Zwingerhusten.

    Impfungen können durchaus negative Nebenwirkungen haben. Unnütze Impfungen mache ich nicht.

    Ein Tip für folgende Ausstellungen. Wenn sich deine Kleidungsfarbe deutlich vom Hund abhebt, ist er besser zu sehen. Dunkler Hund vor dunkler Hose ist eher schlecht, muss ja keine weiße Hose sein, Jeans oder so ginge auch.

    Substanzvoll heißt meist zu dick. Zumindest in der Sicht dieses Richters.