Beiträge von just2dun

    Währe es dann nicht die Pflicht der TS ihre Interessenten aufzuklären?

    Deckrüdenhaltung ist weder besonders aufwendig noch teuer.

    Es gibt für L 2 Studien. Beide besagen das bei L der ungeimpfte Hund nicht schlechter gestellt ist als der geimpfte, im Gegenteil die Todesrate bei den geimpften war leicht höher. Es gibt rd. 300 L Arten. Die Impfung beinhaltet 4 Arten. Es gibt soweit man weis keine Kreuzreaktionen. Häufig sind rd. 8 Arten. Es ist zu vermuten das wenn die Infektion von 1 Art durch die Impfung verhindert wird, das andere Arten infektiös werden.

    Geimpfte Hunde können erkranken.

    Geimpfte Hunde können Erreger ausscheiden und damit Anstecken.

    Nachlesen kann man das

    Leptospirose beim Hund in Süddeutschland_2009

    Hunde mit Leptospirose Berlin 2015

    Pi hat analog zu L ebenfalls sehr viele meist bakterielle Erreger. Der kränkeste Zwingerhustenhund den ich erlebt habe war gut durchgeimpft. Das H aus der SHP Impfung steht für Adenovirus, das ist ebenfalls ein Atemwegsinfekt auslösender Virus und die Impfung dagegen schützt für viele Jahre.

    Tollwut impfe ich immer seperat, da die Impfung so besser vertragen wird.

    Es gibt Studien die beweisen das der Impfschutz bei SHP lebenslang hält. Ob man jetzt der Herstellerempfehlung folgen mag und 1-3 jährig Nachimpft muß man selber entscheiden.

    Nachdem die maternalen Antikörper abgebaut wurden, würde 1 Impfung reichen.

    Nachdem die meisten nur Impfen und die MK nicht feststellen wird lt. Impfempfehlung der Stiko vet mit 8, 12, 16 Wochen geimpft und abschluß mit 1 Jahr.

    Es gibt Impfstoffhersteller deren Impfschema mit 12 Wochen abgeschlossen ist.

    Wenn du ältere Hunde Impfst reicht 1 Impfung.

    Wenn du deinen Hund in einem Hundehotel unterbringen möchtest, kann es sein das die Impfungen vorschreiben.

    Oben gesagtes gilt für SHP.

    Pi ist in meinen Augen unnütz.

    L dito. Beides Impfe ich nicht.

    Tollwut kann ab 12 Wochen mit 1 Impfung für 3 Jahre eingetragen werden, Ich würde immer den Impfstoff wählen wo dies möglich ist. Hier gilt Reisen ins Ausland nur mit gültiger Impfung möglich.

    Ich finde Strodtbeck fachlich ja oft nicht schlecht, aber der Ton dieser Texte - zugegebenermaßen habe ich die jetzt nur überflogen - nervt mich.

    Genauso wie das Getue, als sei jeder Auslandshund von der Straße aufgegabelt worden und ach so arm dran, wenn er dann hierzulande in einem Zuhause landet.

    Von unseren 5 Hünden sind alle secondhand und gerade mal eine ist gebürtige Österreich. Luna und Suki wurden zumindest streunend aufgefunden, in Bulgarien bzw. Rumänien. Vorgeschichte halt nicht wirklich bekannt, aber gerade die Suki hat sich hier nach 1,5 Wochen eingelebt wie nix und genießt einfach ihr Leben.

    Viele Auslandshunde - gerade die Poms, Pomchis und ähnliche - kommen ja gar nicht von der Straße, sondern z.B. aus Welpenfabriken. Meine Jasmin war auch eine Beschlagnahmung vom Vermehrer. Diese Hunde sind wohl allesamt eher weniger für das Leben auf der Straße geeignet^^ Ich persönlich würde mir tatsächlich immer wieder ausrangierte Vermehrerhunde nehmen, da ich mit deren Art gut kann. Ja, die sind oft eher ängstlich und brauchen Zeit, aber damit kann ich gut umgehen und ich finde es schön, denen die Welt zu zeigen. Die blühen mit der Zeit oft richtig auf und entwickeln sich bei den richtigen Menschen oft zu supertollen Hunden.

    Ich habe extra 2 Texte ausgewählt wo es um Auslandshunde, Strassenhunde und Frühkastration geht.

    Unzweifelhaft gibt es die Auslandshunde die in Familien aufgewachsen und gehalten wurden. Die einfach nur ein bisschen Zeit und ein passendes Zuhause brauchen und dann ein normales Leben führen.

    Die hier bei uns rumlaufen sind keine Vollkatastrophe, einfach aber auch nicht.

    Hier gibt es z.B. den vermuteten Galgo/Podenco/Schäfermix der als klein bleibender Welpe ohne spezielle Ansprüche verkauft wurde. Probleme hatte er keine, außer das er mehr Beschäftigung in jungen Jahren gefordert hat, als ihm die Familie geben konnte. Jetzt ist er alt und kurze Leinenspaziergänge reichen ihm.

    Oder der kniehohe Mix aus ich glaube dem Osten. Nachfolger von jagdorientierten Schleppleinen Hunden beim Besi der gerne Gruppenspaziergänger ist. Leider mindesten genauso jagdorientiert wie die Vorgänger und zudem absolut unverträglich mit fremden Menschen und Hunden. Getroffen hab ich die schon mehrere Jahre nicht mehr. Jetzt läuft sie zu Zeiten wo keiner läuft. Das hat sie mir auf 50 m entfernung beim letzten Mal zugeschieen.

    Die Kritikpunkte beim Auslandstierschutz sind

    *es wird vermittelt auf Teufel komm raus, hauptsache gerettet. Wenn man keine gescheite Vermittlung betreibt, dann muß man natürlich kastrieren...

    *es wird nicht richtig aufgeklärt, weder über den Karakter, noch über Gesundheit.

    *wenns Probleme gibt ist keiner mehr zuständig.

    *Hauptaugenmerk sollte der Tierschutz im jeweiligen Land sein, nicht das Rauskarren aller Hunde die man irgendwie unterbringen kann

    *alles Kastrieren ist nach neuester Forschung nicht populationsregulierend.

    Wenn du bisher gute Erfahrungen gemacht hast, schön für dich. Allgemeingültig ist das nicht.

    just2dun

    Die wussten nix davon

    Dann ist aber der Zusammenhang VDH Sheltie landet garantiert beim Vermehrer einfach nicht gegeben.

    Bei allen meinen bisherigen Würfen hatte ich eher Mühe wenigstens einen Teil so zu plazieren das was in der Zucht landen könnte. Wieso nur glaubt der Auslandstierschutz dann das die Vermehrer nur so an allen Ecken auf Ihre jungen Hunde lauern.

    Wärst du mit deiner Sheltie Hündin unter die Vermehrer gegangen, wenn sie nicht kastriert wäre?