Beiträge von schäferhundmischling

    Eine extreme Scheinschwangerschaft kam uns auch in den Sinn, doch sollte diese schon wieder vorbei sein, weil sie dieses Verhalten zunehmend mehr seit Monaten zeigt. Ich weiß nicht, ob die Hündin leidet, doch versteh ich vermehrtes Quieken (während der Scheinschwangerschaft) und innere Unruhe (ständiges Umherlaufen, Nest bauen) als leidend. Ob sie leidet, können wir nur interpretieren.
    Fakt ist, dass dieses am Anfang beschriebene Verhalten auch ihren Mitmenschen enorme Nerven und Kraft raubt. Das Mobiliar geht kaputt durch Kratzen, Schränke ausräumen, etc. und es raubt den nächtlichen Schlaf (weil man durch den Lärm wach wird und sich Gedanken macht, was es sein könnte). Wenn man weiß, was es ist, kann man besser damit umgehen und hat er Geduld für das Verhalten und die nächtliche Unruhe.
    Ich habe meine Mutter auch eine Therapeutin für die Hündin empfohlen. Doch ist es für meine Mutter leider fianziell nicht tragbar.
    Organisch und an den Bewegungsapparaten ist alles ok. Vielleicht hab ich mich unverständlich ausgedrückt: sie klettert auf alle Erhöhungen (Regale, Schubläden, Badewanne) und bleibt darauf minutenlang stehen. Also sollte es nicht an den Bewegungsapparetn liegen :-)

    Also Staupe hatte sie bisher nicht und die Schilddrüsenwerte haben wir auch noch nicht untersuchen lassen. Werden wir dank deines Hinweises jetzt mal machen. Wie geht man besten damit um? Meine Vermutung: mit viel Geduld, ohne Schimpfen, akzeptieren lernen...?

    Hallo,
    meine Mutter besitzt eine Schäferhundmischlingsdame, die nun mittlerweile 9Jahre alt ist. Bisher war sie nie wirklich krank oder hat irgendwelche Beschwerden gezeigt. Sie ist regelmäßig scheinschwanger (von der TA bestätigt). Seit einigen Wochen zeigt sie zunehmend mehr Verhaltensauffälligkeiten. Anfangs dachten wir, sie sei wieder scheinschwanger, doch die Auffälligkeiten nehmen vermehrt zu und hören nicht auf (nur mit wenigen Tagen Unterbrechung).

    Zu den von uns beobachteten Auffälligkeiten:
    - sie meidet ihr sonst wichtigstens Plätze (nachts bei meiner Mutter im Bett, ihren eigenen Sessel, etc.)
    - sie öffnet Schubladen und Regale und stellt sich mit den Vorderfüßen darauf und steht da und schaut umher, sie stellt sich mit den Vorderfüßen auf die Badewanne und steht da einfach nur minutenlange ohne dass sie mit der Nase etwas sucht
    - sie räumt Küchenschränke leer (Töpfe, etc.) alles raus --> wenn man ihr die Schublade frei räumt, interessiert sie sich nicht mehr dafür)
    -sie kriecht hinter Sessel und versteckt sich da oder legt sich vermehrt in die leere Badewanne
    - sie kratzt an Türen oder am Teppich
    - sie räumt alles unter dem Schreibtisch (da stehen Ordner etc.) raus, kratzt auf dem Teppich
    -wie zittert häufig in unterschgiedlich Situationen minutenlang
    All diese Beobachtungen treten meist nachts auf. Es ist sehr laut dabei, so dass man davon wach wird. Wenn man ihr sagt, dass sie z.B aus der Küche gehen soll, da sie alles ausgeräumt hat (was sie sonst macht), weigert sie sich und macht sich auch richtig steif, dass man sie nur mit groben Zerren von der Stelle wegbekommt.

    Die TA hat ihr Blut untersucht und es sei alles ok. Sie hat auch keine Erklärung dafür.

    Was ist mit unserer Hundedame nicht in Ordnung? Hat das jemand so schon mal erlebt? Was könnte das sein? Was könnten Ursachen dafür sein und wie geht man mit ihr in solchen Situationen um?

    Als Zusatzinfo: Ihre Ernährung hat sich nicht verändert. Meine Mutter geht mit ihr am Tag mehrmals raus (jeweils 1-2 Stunden). Sie spielt gerne und viel mit Kindern (lässt sich gerne den Ball werfen).

    Danke schon einmal im Vorraus für eure Hilfe!