Danke für Eure Anteilnahme. Meine Nichte hat es auch gelesen.
Die Todesursache war letzlich komplettes Nierenversagen. Ihre Nieren sind wahrscheinlich an der Vollnarkose gescheitert.
Zudem hat sich herausgestellt, dass sie einen spitzen Gegenstand im Darm hatte, der schon begonnen hatte, die Darmwand zu schädigen. Hätte sie irgendwie die Geschichte mit den Nieren überstanden, dann wäre eine OP fällig
gewesen, um den Darm zu retten, was wieder eine Vollnarkose bedeutet hätte... *hmpf* Unbehandelt wäre in naher Zukunft der Darm gerissen...
Das mit den Nieren wäre vielleicht nicht so eskaliert, hätte sich die HausTÄ nicht auf alte Werte verlassen und hätte vor der Narkose ein neues Blutbild gemacht. Eine Erklärung für die immernoch vorhandene Anämie wurde nicht mehr gesucht.
Gewiss, sie war schwach aufgrund ihrer Vorgeschichte, aber es ist schon makaber, dass ein Hund an einer dusseligen Zahnbehandlung stirbt, der mit einem Jahr in eine Tötungsanstalt kam, dort wohl ausbrach, dann drei Jahre auf der Straße lebte und nach einem halben Jahr "Reha" problemlos kastriert wird.
Ich kann mir vielleicht noch vorstellen, dass die Kastration, die Impfungen, der Klimawechsel, die neue Familie, neuer Alltag, neue Impfungen und schliesslich die Zahnbehandlung ihr Immunsystem komplett überfordert haben. Der Hund war durchgehend schwach und alles spielte sich innerhalb von nur drei Monaten ab. Die Hündin wurde immerhin im letzten Frühjahr mit nur 13 KG Kampfgewicht gefunden.
Nun glaube ich ganz fest an die Regenbogenbrücke und hoffe, dass sie endlich ihren Frieden hat und irgendwo wohlgenährt in der Sonne liegt. :-)
EDIT:
Der erneute Test auf die Mittelmeer-Krankheiten war übrigens negativ.