Hallo,
kann deine Verzweiflung verstehen.
Hab eine eineinhalbjährige Golden Retriever Hündin mit Gelenksproblemen.
Ihre Krankheitsgeschichte begann im Alter von nur vier Monaten. Sie begann zu humpeln.
Wir gingen von einem Tierarzt zum nächsten. Jeder hatte unterschiedliche Diagnosen und es war so ziemlich
alles dabei, Prellung am Fuß, Verstauchung, Bänderüberdehnung u.s.w.
Sie bekam ständig nur Schmerztabletten, aber der Zustand ihres linken Vorderbeins verschlechterte sich immer mehr. Mit acht Monaten und nach fünf Röntgenaufnahmen ohne Ergebnis konnte sie den Fuß gar nicht mehr belasten und wir mussten sie nur mehr tragen damit sie ihre Geschäfte erledigen konnte. Sie lief nur mehr auf drei Beinen und dass bei einem Welpen der einen natürlichen Bewegungsdrang hatte.
Ich stieß dann auf eine Tierärztin, die mir den Rat gab mit Joy auf die Chirurigische Ambulanz zu fahren und ein CT machen zu lassen. Die beste Entscheidung, dabei wurde festgestellt, dass ein Stück ihres Knochens im Ellbogen abgebrochen ist und im Ellbogengelenk steckt.
Drei Tage später wurde sie operiert und danach ging es ständig aufwärts.
Zwei Wochen nach der OP fingen wir an die Muskeln wieder langsam aufzubauen.
Jeden Tag im Bach gehen lassen und schwimmen. Nach zwei weiteren Wochen lief sie endlich wieder auf vier Pfoten.
Die OP ist jetzt sechs Monate her und sie kann ohne Probleme auch wieder zweistündige Spaziergänge machen und mit anderen Artgenossen herumtoben. Ihr Gelenk ist leider in Mitleidenschaft gezogen aber durch Zugabe von Gelenksmittel kann sie ein artgerechtes, schmerzfreies Leben führen.
Ich wünsche euch für eure Maus nur das Beste und das sich alles so in Wohlgefallen auflöst wie bei meiner Maus.
Alles Gute
Joy und Claudia