Naja, so einfach mal ein paar Merksätze nach dem Motto "Dann passiert Dir nichts!" aufstellen, geht sicherlich nicht und diese vermeintliche Sicherheit würde ich Teenies auch nie vermitteln wollen. Denn wenn ein Hund ernsthaft aggressiv ist, dann hilft weder stehenbleiben noch weglaufen noch die beste Hundeerfahrung.
Aber die meisten Hunde sind ja nicht ernsthaft aggressiv, sondern versuchen, ihren Bereich zu schützen oder reagieren aus Unsicherheit lautstark und durchaus beeindruckend.
Daher würde ich Euch raten:
- nie in den Bereich einzudringen, den ein Hund für sich als sein Territorium beherrschen möchte;
- wenn ein Hund in "freier Wildbahn" auf einen losstürzt, dann wie erstarrt stehenbleiben, den Hund auf gar keinen Fall anschauen, sondern intensiv nach dem HH Ausschau halten und diesen lautstarkt, aber möglichst nicht hysterisch, darauf aufmerksam machen, dass er seinen Hund zurück ruft;
- nie einen Hund streicheln wollen, der daher kommt, sondern höchstens abwarten, wenn man denn unbedingt Kontakt aufnehmen will, bis der Hund zu einem kommt und von sich aus die Nähe sucht; aber auch dann lieber vorher kurze Rücksprache mit dem HH halten, ob das o.k. ist, oder ob der Hund irgendwie "merkwürdig" reagieren könnte. Selbst dann den Hund nicht über den Kopf streicheln, sondern unter dem Maul, an den Ohren usw., da einige Hunde beim Übern-Kopf-Streicheln ganz anders, wenn auch nicht aggressiv, reagieren, als das unerfahrene Gegenüber erwartet.
- wenn ein Hund tatsächlich in "freier Wildbahn" ganz ohne HH weit und breit auf einen los stürzt, dann wie oben ganz ruhig stehen bleiben und ebenfall intensiv nach einem HH Ausschau halten. Aber wenn der echt weit und breit nicht zu sehen ist, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder man ist schon in den Fängen des Hundes oder man begrüßt den Hund freudestrahlend und entschäft die Situtation damit entgültig. 
Letzteres ist mir als Teenie auf einem Schulausflug passiert. Ich bin zusammen mit einem Schulfreund in der abendlichen Freizeit losgestapft, weil wir unbedingt zum See wollten. Dabei haben wir uns irgendwie in einem menschenleeren Villenviertel verlaufen, es wurde dunkel und immer mehr Hund bellten richtig böse, weil wir da wohl nix zu suchen hatten.
Und plötzlich kam auf der langen Straße ein ausgewachsener, schwarzer Riesenhund (es war dann ein Neufundländer) immer näher auf uns los gestürzt. Während meinem Schulfreund das Herz in die Hose rutschte (hat er nachher zugegeben), habe ich nur noch "Ohh, ein Hund!!!" gesehen, mir freudig auf die Schenkel geklopf und ihn in meiner höchsten Stimme schon aus Entfernung mit "Ohh, ein Riesenschnuffel!!" begrüßt. 
Er war dann wirklich ein richtiger Schnuffel, hat uns bis spät in die Nacht begleitet und obwohl er unsere Sprache eigentlich nicht verstehen konnte, hat er in dieser Nacht einige Brocken Deutsch gelernt. 
Daneben würde ich Dir raten, Dich mit Deiner Truppe mal in einer Hundeschule o.a. umzusehen, damit Deine Jungs die grundlegenden Kenntnisse der Hundesprache sehen und verstehen können.