Beiträge von souma

    Ja, das hört sich an, als wenn Ihr mittlerweile eine gute Bindung zu Eurer Megan habt. Und da ihre Kindheit/Jugend ja nicht so klasse war, kann es schon sein, dass sie über ein Jahr brauchte, um Euch voll und ganz zu vertrauen.

    Aber der Grad zum Kontrollverhalten ist schmal (was ich jetzt allerdings als Hütehundhalterin anmerke). :D

    Solange es kein wirkliches Problem ist, dass jeder kommen und gehen kann, wie es ihm passt, ist auch noch alles o.k., aber man sollte aufpassen, dass das auch so bleibt.

    Erklären kann ich Dir die Entstehung des Satzes nicht, aber er ist sicherlich eher für Menschen im Spiel mit ihrem Hund gedacht als für Hunde untereinander.

    Und für die Mensch/Hunde-Kommunikation finde ich den eigentlich nicht schlecht, denn wenn man auf jede Spielaufforderung seines Junghundes eingehen würde, dann kann es halt passieren, dass man sich ganz schnell einen kleinen Pascha oder ein Prinzesschen heranzieht. :D

    Im Laufe der Jahre wird da sicherlich jeder sein eigenes Level finden, was o.k. ist und was nicht, und bedarf nicht unbedingt mehr solcher prägnanten Erziehungsweisheiten. ;)

    Hallo Maik,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Das ist natürlich eine blöde Situation, aber immerhin scheint der Hund Deiner Freundin nicht wirklich aggressiv zu sein, da Du ja ansonsten ganz gut mit ihm umgehen kannst.

    Die Ignoranzmethode ist sicherlich gut, aber funktioniert natürlich nur, wenn der Hund von ALLEN ignoriert wird und nicht nur von Dir. ;)

    Daher würde ich mal ausprobieren, wie der Hund denn darauf reagiert, wenn nicht nur Du ignorant an ihm vorbei gehst, sondern auch kein anderes Familienmitglied das Gegrummel/Bellen kommentiert (denn jegliches "Aus", "Nein", Wegsperren hat der Hund bisher so interpretiert, dass die anderen ja mitmachen und er daher ja scheinbar nicht zu Unrecht Dein Kommen/Gehen anzeigt). Sicherlich wird sich dadurch nicht alles von heute auf morgen ändern, da dieses Verhalten sich ja über viele Monate aufgebaut hat, aber vielleicht erkennt man ja eine positive Entwicklung innerhalb der ersten Tage.

    Dann könntest Du noch in Absprache mit der Familie die Futterherrschaft übernehmen in den Tagen, die Du da bist. :D D.h. nur Du gibst dem Hund in einer entspannten Situation sein täglichen Fressen und zwar nicht aus dem Napf, sondern aus der Hand (hoffentlich kriegt er kein Dosenfutter ;)).

    Das muss auch nicht auf einmal passieren, sondern Du kannst die Tages-Portion nach Deinem Gutdünken aufteilen, so dass er, wenn Du wieder mal in die Küche willst, ihm einen Teil auf dem Hin- und Her-Weg geben kannst, wenn er mal mind. 1sek ruhig ist.

    Ich an Deiner Stelle würde dann mit dem Senior ein eigenes "Zauberwort" vereinbaren wie "Jetzt gibts Fressen!", es ihm nach und nach während der Handfütterung beibringen, um mich dann, wenn ich an ihm vorbei muss, gleich mal mit diesem Spruch anzukündigen (das musst Du ja nicht unbedingt auf Dauer machen, halt nur solange, bis der Hund Dich sofort mit "Es gibt Leckerlies, juchei!!" verknüpft hat).

    Auf jeden Fall solltet Ihr bei beiden Trainingsmethoden ein wenig Geduld mitbringen und Rückschläge einkalkulieren, denn ein Senior verbiegt sich nicht gleich. Aber innerhalb von 4-6 Wochen sollte eine Tendenz zu sehen sein, ansonsten muss man sein Training nochmals überdenken. :roll:

    Ich glaube auch nicht, dass das etwas mit der Läufigkeit zu tun hat.

    Bei Junghunden kann es halt vorkommen, dass sie Dinge, die sie eigentlich schon gelernt hatten und einige Zeit anstandslos gemacht haben, wieder "vergessen" bzw. anfangen, die Grenzen auszutesten.

    Bei zwei Junghunden ist das natürlich blöde mit dem Jammern, da sie sich auch noch gegenseitig anstacheln. :D

    Ich an Eurer Stelle würde noch einmal das stufenweise Alleinseintraining abspulen, d.h. sie nach und nach immer länger alleine lassen (angefangen bei 1min und bei Erfolg stetig steigern).

    Hallo Soulcancer,

    ein verstellbarer Napf wäre sicherlich die Lösung, damit Kiba seinen Napf nicht ausschüttet, aber wenn er das super findet, warum lässt Du ihn nicht einfach (bei TroFu gibt es ja auch keine Sauerei). :D

    Viel prikärer finde ich, dass er Dich anknurrt. Ein Hund darf knurren, wenn ihm etwas nicht passt und wenn man ihm etwas wegnehmen will, was man ihm gegeben hat. Das sollte man auch auf gar keinen Fall unterbinden oder negativ quittieren.

    Aber Du kannst ihn überzeugen, dass Du es doch einfach so darfst, indem Du ihn die nächsten Wochen ausschließlich aus der Hand fütterst und ihm kleine Tauschgeschäfte anbietest.

    BurschiEde: Das demonstrative "Ich fesse dein Futter!" ist völlig unnötig. Es reicht, das Futter ganz klar als seine Ressource zu sehen und zu verteilen. Denn ich bin ja ein Mensch und kein Hund. :D

    Diese kleinen Staubsauger. :D

    Zum einen sollten keine Essenskrümel rumliegen, damit Eure Carina nicht auf den Geschmack kommt und anfängt zu betteln, und zum anderen, was wesentlich wichtiger ist, musst Du jegliche Plastik-, Kunststoff- oder sonstige ungeeignete Dinge von ihr fernhalten. Denn solch' ein verschluckter Gegenstand kann ganz schnell in einer Not-OP enden, die viel zu viel Bangen, Nerven und Geld kostet. ;)

    Hört sich insgesamt schon nach Läufigkeit an.

    Und wenn die Hündin richtig gut ist, d.h. wenig blutet und sich ordentlich putzt, dann kriegt man das auch durchaus nur sehr wenig mit. :D

    Mein erster Hund war ein Cocker-Spaniel und ich muss sagen, bei ihm hat die Genetik des Stöberhundes derartig zugeschlagen (und wir als Ersthundebesitzer waren ein wenig mit seinem völlig ignoranten Verhalten und seinem Dickkopf überfodert ;)), dass ich persönlich einen Spaniel nicht unbedingt wieder bei mir erziehen lassen möchte.

    Dahingegend habe ich Retriever zwar auch als durchaus sehr arbeitsliebende Hunde kennengelernt, die aber, wenn ausgelastet, nicht unbedingt ihren HH auch mal zu gerne aus den Augen verlieren. :D