Beiträge von souma

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    Ich denke das ist doch kein Problem.
    Da wird viel zu menschlich gedacht.

    Naja, aber vielleicht vermissen die Hunde den anderen Partner. :D

    Als ich mich vor Ewigkeiten von meinem nun Ex getrennt habe, haben unsere Hunde richtige Scheidungswaisen gespielt. :lachtot:

    Beide Hunde sind bei uns aufgewachsen, aber für uns war von Anfang an klar, welcher zu wem gehört. Und im Großen und Ganzen war die Bindung zu demjenigenwelchen auch stärker.

    Allerdings in dem Moment, wo wir uns (unserer Meinung nach ;)) entgültig trennten, machten unsere Wauzies richtig Stress und wir kamen nicht umhin, sie alle paar Tage mal auszutauschen und das dann langsam auslaufen zu lassen. :roll:

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    Du meinst sie ich soll sie z. Bsp. im Schlafzimmer "einsperren"?

    Ja. Bei uns ist es das riesige Wohnzimmer mit Couch und Ausblick. :D

    Anfangs habe ich es so gemacht, wenn sie von alleine reingegangen ist (um auf die Couch zu krabbeln ;)) und ich nebenan im Arbeitszimmer am Rechner saß, habe ich irgendwann gaaanz "zufällig" die Tür mal zugemacht. Erst gleich gaaanz "zufällig" wieder auf und dann immer länger zugelassen. Wenn sie allerdings tatsächlich mal jaulte, habe ich zwar noch gewartet, bis sie mal 1sek Ruhe gab, aber das nächste Mal die Tür-Zu-Zeit wieder verkürzt.

    Im nächsten Schritt bin ich gezielt in das Zimmer gegangen, um irgendwas "Wichtiges" zu suchen, Zazie natürlich gleich hinterher, und dann habe ich geschickt versucht, durch die Tür zu entwischen. Das Spielchen hatte sie natürlich schnell durchschaut, aber ein in die entgegengesetzte Richtung fliegendes Spielzeug hilft. ;)

    Später, als sie schon ganz artig im Zimmer Ruhe gab, gab es eine Phase, wo sie nicht mehr ins Wohnzimmer gehen wollte, wenn sie merkte, gleich gehe ich weg. Da habe ich dann das Kommando "Rein" mit ihr trainiert. Und mittlerweile trottet sie schon von alleine rein, wenn ich weggehen will, wobei ich immer (noch) vorher eine Gassie-Runde mit ihr drehe, bevor ich gehe.

    Zwischendurch dachte ich, dass klappt ja prima im Wohnzimmer, dann kann sie ja die ganze Wohnung nutzen. Aber das gab immer ein riesen Theater und ich denke mal, meine wird dann allein durch meine Nachbarn im Treppenhaus nie wirklich zur Ruhe kommen. Daher bleiben wir bei dem Wohnzimmer, reicht ja auch.

    Ich greife nur ein, wenn meine oder der andere Hund eindeutige Beschwichtigungssignale (gegenseitiges spielerischen Anknuren gehört nicht dazu) gibt, die aber vom Spielepartner völlig ignoriert werden (Mobben halt).

    Und wenn das tatsächlich mal meine ist, dann schimpfe ich sie auch nicht, sondern lotse sie aus der Stiuation raus.

    Ich würde sie auch in den nächsten Tagen in der Wohnung "aussperren", d.h. sie öfter mal in einen anderem Zimmer (am besten ein Zimmer, in dem sie auch alleine bleiben kann, wenn Du die Wohnung verlässt) alleine lassen, obwohl Du Dich noch in der Wohnung aufhälst. Und das langsam steigern.

    Wenn sie da 'ne gute Viertelstunde aushält, dann würde ich mich langsam aus der Wohnung bewegen und es stetig steigern.

    Das Extra-Alleinebleib-Zimmer hat den Vorteil, dass Dein Wauzi (wenn er denn da ruhig ist und es akzeptiert) gar nicht richtig mitbekommt, wenn Du die Wohnung verlässt.

    Keine Sorge, eine Woche Trennung ist kein Problem, wenn sie in dieser Zeit super versorgt ist. Ich würde nur alles genau absprechen mit Deiner Schwester (falls Du das nicht eh schon gemacht hast).

    Vielleicht ist diese erste Trennung sogar ganz gut, falls Du in den nächsten Jahren öfter beruflich bzw. privat mal ohne sie weg musst.

    Und wenn es jemanden schadet, dann wahrscheinlich Dir, weil Du Deine Kleine so vermisst. ;)

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    @
    und wenn der hund ausgewachsen ist und wir es ihm mit dem runter drücken von klein an bei gebracht haben so wie die muttertiere es bei ihren welpen auch machen denn wird sie das wohl gelernt haben und es gewohnt sein da sie so erzpgen wurde und später dann schlißelich auch NICHT mehr knurrt...

    Nee, diese Theorie geht niemals auf!!! Ich kann mich nur wiederholen, in ein paar Monaten wird sie sich das nicht mehr gefallen lassen und dann ist guter Rat teuer. :kopfwand:

    Bei den Beschwichtigungssignalen muss man immer den Hund in seiner Gesamtheit betrachten, d.h. diese Signale sind durchaus komplexer.

    Z.B. ein Hund, der auf den Rücken liegend massiv beschwichtigt, hat eine sehr angespannte Körperhaltung, der Schwanz ist mehr oder weniger eingeklemmt und/oder wedelt ganz verhalten, die Ohren sind angelegt, die Kehle wird präsentiert oder der Hund schleckt sich leicht über die Schnauze bzw. versucht, die Hand, die auf ihn zukommt, zu schlecken, die Augen sind weit aufgerissen ....

    Dagegen ist ein Hund, der auf dem Rücken liegend schläft, völlig entspannt (wobei ich mich in manchen Posen meiner Hündin frage, wie man so entspannt liegen kann :lachtot:), das ein oder andere Bein ragt in die Luft, die Augen sind zu und der Hund bekommt so gut wie nix mit. ;)

    Und ein Hund, der sich im Spiel oder zum Kuscheln auf den Rücken dreht, hat ebenfalls insgesamt eine mehr oder weniger entspannte Körperhaltung, dreht sich meist hin und her, wuselt mit den Beinen in der Luft rum, wedelt vielleicht mit dem Schwanz, hat einen "neckischen" bzw. "genießerischen" Gesichtsausdruck ...

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    da gebe ich dir schon recht, handgreiflich nicht wirklich da die bei der hunde schule selber sagten, hund auf den boden drücken das machen die im rudel auch und wenn sie sich wehrt solange machen bis sie merkt das ich stärker bin..so wurde das uns erklärt

    Ihr seit aber keine Hunde, sondern Menschen. :D

    Habt Ihr Euch mal überlegt, wie Ihr einen ausgewachsenen Rotti auf dem Boden drücken wollt, solange, bis er merkt, dass Ihr stärker seit. In ein paar Monaten wird Euch Eure Dame mit Sicherheit zeigen, wer hier der Stärkere ist. ;)

    Irgendwie merkwürdig finde ich Ihr Verhalten auch. Habt Ihr gesundheitlich schon alles abklären lassen?