Beiträge von souma

    Bei uns gibt es meistens ein Betthupferl im wahrsten Sinne des Wortes, Kuscheln im Bett. :D

    Aber ein Leckerlie gibt es nicht, da meine diese nur beim Training bekommt. Wenn ich tatsächlich einfach mal so eines rausrücken möchte, will sie es sogar nicht wirklich haben. :lachtot:

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    Das waren 17,5 Stunden! :schockiert:

    Da hast Du Deine Emma doch insgesamt mittlerweile suuupper gut erzogen, dass sie sogar mal solange aushält. :applaus:

    Wozu sollte da das Melden denn noch gut sein? :???:

    Normalerweise ist es doch so, dass ein Welpie sich noch nicht lautstark meldet, sondern man immer ein Auge auf ihn haben muss, um die kleinen Signale zu erkennen, und ein Junghund hin und her schwankt.

    Aber das eigentliche Ziel ist doch, dass man zusammen mit dem eigenen Hund die üblichen Rituale gefunden hat, so dass er sich nicht melden muss (weil es entweder oft genug raus geht bzw. er sogar die Ausnahmesituationen kennt und aushält).

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    bannt eine frühzeitige kastration tatsächlich das risiko des krebses bzw. mindert es?

    Ja, das stimmt schon, eine frühzeitige Kastration, d.h. vor der 1. bzw. 2. Läufigkeit, setzt das Risiko dieses! Krebses deutlich herab.

    Was aber nicht heißt, dass die Hündin nicht an sonstigem Krebs (Milz-, Leber-, Haut- und und und) erkranken und sterben kann.

    Meine Souma wurde mit 9 Jahren aus medizinischen Gründen kastriert, erkrankte dann mit 10 an einem Hautkrebs, der gds nicht streute und entfernt werden konnte, um dann mit 12 Jahren in rasanter Geschwindigkeit von einem Krebs der inneren Organe (es ging so schnell, dass nicht einmal geklärt werden konnte, wo und wie) befallen zu werden. :|

    Umgekehrt sind die Risiken einer Kastration nicht zu verachten und leider auch nicht rückgängig zu machen.

    Ich persönlich würde nie meinen Hund kastrieren lassen (außer, es ist unumgänglich), da ich mich zu recht scheue, massiv in seine Entwicklung einzugreifen und auch sämtliche damit verbundenen Risiken einzugehen. Und erst recht nicht, weil ich EINE EINZIGE MÖGLICHE! Krankheit damit verhindern will.

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    Ja, ich habe schonmal einen Trainer eingeschaltet, Einzelstunden genommen ...

    Und im Moment...ganz ehrlich...hab ich da einfach nicht genügend Geld für übrig.

    Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Aber ich denke, dass Du neben der virtuellen Hilfe hier im DF eine super Unterstützung vor Ort brauchst, denn Deine Hündin ist schon ...

    Ich bleibe mal dabei (wenn ich auch völlig daneben tippen könnte), dass es auch durchaus an ihrer HSH-Genetik liegen kann. http://www.pro-herdenschutzhunde.de ist zwar ein Verein für die Vermittlung von HSH, der mir aber seit einigen Jahren schon online positiv auffällt. Vielleicht können sie Dir weiterhelfen, dass mal jemand Eure Lage dahingehend beurteilt. Fragen kostet ja nix. :D

    Eure Maus ist doch erst gut 4 Monate alt und dieses Thema wird Euch wahrscheinlich noch 3-4 mal so viele Monate lang beschäftigen. Und wie man auf jede "neue Phase" optimal reagiert, wird sich auch noch 'zig Mal ändern. :D

    Aber eines solltet Ihr konsequent durchhalten: beständig positiv versuchen, Eurer Kleinen es nach und nach beizubringen (Leckerlies helfen da auch ungemein ;)) und immer gaaanz viel Geduld haben. Achja, und nochmals wieder gaaaanz viel Geduld haben ;), denn Euer Wauzie wird sämtliche Kommandos erst zu (fast) 100% umsetzen, wenn Ihr sie im drei/vierstelligen Bereich mit ihm wiederholt habt.

    Und wenn es mal nicht so klappt, wie Ihr Euch das vorgestellt habt, dann sollte man das Verhalten seines Hundes sehr genau zu deuten wissen und erst einmal sich und sein Verhalten überdenken (oft liegt es daran, dass man zu spät, nicht eindeutig genug, ein bisschen inkonsequent oder völlig unverständlich für den Hund reagiert hat). Erst wenn man meint, dass einigermaßen im Griff zu haben, kommt der Hund als aktiver Part ins Spiel, mit dem man die auserwählten Erziehungsmethoden gezielt umsetzt. ;)

    Ein Welpie hat in den ersten Wochen einen "Folgetrieb", der sich aber, wie Du schon bemerkt hast, sehr schnell verliert. Und nun geht die viele monatelange Erziehung los, so dass er sich nie und nimmer zu weit entfernt bzw. auf Abruf sofort zu Dir kommt (mit die schwierigsten Dinge der Hundeerziehung überhaupt). :D

    Um das hinzubekommen, gibt es 'zig verschiedene Methoden wie z.B. Schleppleine, Weglaufen usw. und da müßt Ihr Euren Weg finden.

    Was ab jetzt aber bis auf weiteres gar nicht mehr geht, ist, den Hund in der Nähe einer Straße ohne Leine laufen zu lassen. ;)

    Ich kann Deine Mutter auch völlig verstehen. Die Trauerarbeit über den Verlust von Bennie hat sie vielleicht unterschätzt, sich der "Mehrheit" angeschlossen, so dass Sam bei Euch eingezogen ist, und hat insgeheim durchaus auch die berechtigte Hoffnung gehabt, durch Sam ein wenig über Bennie hinwegzukommen.

    Dem ist aber scheinbar nicht so und sie kann Sam nicht wirklich annehmen, was man erst einmal so akzeptieren muss.

    Daher läuft es eigentlich auf die folgenden Möglichkeiten hinaus:

    Ihr gebt Sam wieder ab, was Dir das Herz bricht (aber denke daran, er wird sicherlich nicht der letzte Hund, wenn auch ein einmaliger, sein, den Du in Deinem Leben um Dich haben wirst), was für Sam als Welpe nicht wirklich ein Problem sein wird (zumal er in die gute Vermittlungsstelle zurückkehrt und schnell neue Besitzer finden wird), Deiner Mutter aber die Zeit gibt, die sie benötigt, bevor ein neues Familienmitglied einzieht.

    Oder aber, da Du ja auch schon über 20 bist, Du gibst Sam nicht her, aber versuchst, außerhalb Eurer gemeinsamen Wohnung bzw. Hauses Dir Dein Leben (mit Sam) einzurichten. Keine Ahnung, ob Du das überhaupt kannst, willst, vielleicht eh schon in nächster Zeit vor hattest. In diesem Fall würde Deine Eltern sicherlich hinter Dir stehen, aber der Bezug zu Sam wäre ein ganz anderer und neuartiger, womit sich Deine Mutter vielleicht anfreunden könnte.

    Und zu guter Letzt die Möglichkeit, die ich persönlich nicht favorisieren würde: Ihr behaltet Sam und wartet noch einige Wochen ab, auf dass sich Deine Mutter vielleicht auch an ihn gewöhnt. Vielleicht geht es gut und alle werden glücklich. Aber was bedeutet das für alle Beteiligten, wenn nicht. :/

    Ich drücke Dich jedenfalls mal ganz fest :knuddel:, denn jeder Entscheidung, die Ihr trefft, wird erst einmal eine schwere sein.

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    aber sobald die Türe vom Schlafzimmer aufgeht huscht sie auf´s Bett!

    Aber denk dann an einen Matratzenschoner bzw. räum die Federbettdecken weg. :D

    Meine hat sich anfangs immer mehr oder weniger über den Staubsauger aufgeregt. Ich habe mir immer die Zeit für sie UND den Staubsauger genommen, aber ein Tag musste es ganz schnell gehen und ich habe sie wirklich nur ganz kurz auf meiner Staubsaugerrunde ins Schlafzimmer gesperrt. Und da hatten wir das Malheur, was gsd wegen dem Matratzenschoner nicht wirklich schlimm war. :roll:
    Meine Couch ist eh sehr resistent und leicht zu reinigen. :lachtot:

    Hallo Sleipnir,

    die Überschrift "ein letzter Versuch" war nicht wirklich so gemeint, oder? :roll:

    Die Erziehung eines Angsthundes aus der Ferne zu kommentieren ist immer schwierig, da man total daneben liegen kann, aber ich beantworte trotzdem Deine Fragen.

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    1.) War das heute zu lang...ich vermute fast ja?

    Würde ich nicht sagen. Ganz im Gegenteil. Einen ausgewachsenen Hund darf man durchaus ab und an richtig fordern, so dass er danach "tot" umfällt, was ja bedeutet, dass sich der Hund völlig entspannt. Und wie Du gesehen hast, hat es funktioniert.

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    2.) Wir arbeiten gerade verstärkt an ihrer Leinenführigkeit, klappt in reizarmer Umgebung auch sehr gut, wenn sie unsicher ist, dann besteht bei ihr aber die Tenden zu ziehen - sollte ich das korrigieren, oder beide Augen zudrücken? Ich habe es heute nicht korrigiert, da ich der Meinung bin, sie ist der Verarbeitung der Umwelteindrücke schon genug beschäftigt.

    Ich würde da auch beide Augen zudrücken, denn erst einmal ist wichtiger, dass sie ihre Angst verliert. Und ich finde, Du machst das genau richtig, indem Du die Leinenführigkeit nicht vernachlässigst, dieses gezielte Training aber auf eine Umgebung beschränkst, wo es überhaupt eine Möglichkeit gibt, dass sie es umsetzen kann.

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    3.) Wie reagiere ich richtig, wenn sie etwas sieht, dass ihr Angst macht und ausweichen möchte?
    Bisher habe ich davon nie Notiz genommen und sie eiskalt ignoriert - hat aber nie etwas gebracht.
    Mein neuer Ansatz sieht so aus, dass ich ihr etwas mehr Leine gebe zum Ausweichen und (bitte schreit nicht auf...) beruhigend mit ihr rede - wenn sie nicht vollkommen panisch ist, dann habe ich das Gefühl, dass ihr das hilft, was meint ihr?

    Das finde ich auch nicht schlecht. Allerdings sind beruhigende Worte natürlich schnell Bestätigungssignale für ihr ängstliches Verhalten Deinerseits (weißt Du ja).

    Meine ist auch ab und an eine kleine Schissie (aber nur eine ganz kleine ;)) und will nur weg. Dann rede ich auch mit ihr, allerdings nicht in einem beruhigenden Ton, sondern ich witzel ein wenig über ihr Verhalten wie "Na, so ein Quatsch! So ein großer Hund und hat immer noch Schiss vor ..." :lachtot:

    Während dessen bewegen wir uns nach und nach auf das "Subjekt" zu und ich ermutige sie, sich auch zu nähern und vielleicht dran zu schnuppern (was dann sofort ihr Verhalten auflöst).

    Aber manchmal will sie nicht bzw. es geht nicht, dann versuche ich zumindest das "Subjekt" zu berühren und als eindeutig "völlig harmlos" zu deklarieren.

    Wenn auch das nicht geht, bleibe ich mit ihr zumindest in der Entfernung, die sie gerade noch akzeptiert, eine Weile stehen, damit sie es sich wenigstens richtig anschauen kann (und hoffentlich zu dem Entschluss kommt, dass es vielleicht nicht gar so furchterregend ist).

    Und wenn alles nix hilft, gehe ich weiter und "hole" sie wieder mit kleinen Gehorsamsübungen zu mir zurück, wenn sie wieder ansprechbar ist.

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    4.) Wenn Emma Angst hat, dann würde sie immer noch gerne flüchten - und zwar nicht zu mir...
    Was kann man (auch im Alltag) machen, um einem Hund mehr Sicherheit zu vermitteln mit dem Endziel, dass sie zu mir flüchtet?

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    Darauf habe ich keine Antwort, denn obwohl meine eine Krise kriegt, wenn ich weg bin und in "normalen" Situationen nie aus meinem Sichtbereich entschwindet, würde sie bisher immer noch abhauen, wenn sie Schiss hat. :D

    Da ich Eure "Geschichte" nicht immer verfolgt habe, hattest Du schon Einzeltrainer eingeschaltet? Und da ich immer noch der Ansicht bin, dass bei Deiner eine gehörige Portion Herdenschutzhund-typisches Verhalten ein Teil der Ursachen sein könnte, hast Du Eure Probleme mal mit einem kompetenten Trainer auf diesem Gebiet besprochen?

    Wie auch immer, ich finde es jedenfalls super klasse, was Du alles unternimmst, um Deiner Hündin da raus zu helfen. Und bei dem Elan kann das eigentlich nur ein gutes Ende finden. :2thumbs: