Hallo allerseits,
meine Zazie, mittlerweile 20 Monate alt, hat sich von Anfang an (ich habe sie, seitdem sie 8 Wochen alt ist) immer mal wieder phasenweise mit langen Abständen dazwischen auffallend viel gekratzt und durchaus auch mit kleiner Krustenbildung, die aber auch schnell wieder verschwand, an der Kuppe (so heißt das also, bis eben hätte ich Hintern
dazu gesagt) "geknabbelt".
Als ich das das 1. Mal meinem TA zeigte, meinte er, einfach rausbürsten und abwarten und gut war auch. Als ich Monate später, da es wieder auffällig inkl. starken Fellwechsel wurde, es einer anderen TÄ gezeigt habe (da meine Haus-TA gerade im Urlaub war), meinte sie, dass der massive Fellverlust gerade viele Hunde betrifft (was auch stimmte) und diese "Krusten" u.U. ein Vitaminmangel sein könnten. O.k., Vitamintabletten ausprobiert.
Da aber nach einiger Zeit dieses phasenweise Kratzen (diesmal gsd ohne Krustenbildung) wieder auftauchte, habe ich mal kurzfristig mit dem Futter rumprobiert. War aber auch immer nur ein vorrübergehender Effekt zu erkennen. Dann kam der lange Winter und wir hatten wieder Ruhe.
Jedenfalls hat sie vor ein paar Tagen wieder enorm angefangen sich zu kratzen, aber diesmal hat sie innerhalb von zwei/drei Tagen sich eine riesen und eine kleinere Stelle richtig wund gebissen. Ich hoffe, Ihr lasst Nachsicht walten, dass mir diese "bösen" Stellen erst gestern abend richtig aufgefallen sind (und ich heute damit dann gleich beim TA war), als ich gezielt intensiv im Fell gewuselt habe, aber durch ihre langen Haare und dadurch, dass sie sich eh nicht so gerne hinten sondern lieber vorne umtüddelt läßt, habe ich es echt nicht gleich mitbekommen. 
Und nun scheint endlich klar, woran dieses immer wiederkehrende Gekratze wahrscheinlich liegt: Zazie hat eine Flohallergie! :kopfwand:
Das macht Sinn, denn es hörte jedesmal kurzfristig auf, wenn sie das Spot-On bzw. neue Scalibor-Halsband (wieder) drauf bzw. drum hatte, nur ich kam nicht wirklich drauf, da nach wenigen Wochen (kürzer, als die angegebene Wirkzeit) das Gekratze durchaus ab und an wieder los ging. Zur Verteidung der beiden TÄ muss ich sagen, dass natürlich beide sie auf Flöhe auch intensiv durchgekämmt hatten, aber überhaupt keinen Flohkot weit und breit auf ihrem weißem Fell finden konnten.
Dass ich nun alle möglichen Flöhe und deren "Nachgeburten" natürlich intensiv mittels Deckenwaschen, Schrubben, Putzen und Bolfo-Rundumprogramm innerhalb der Wohnung ausrotte, ist ja klar.
Aber Zazie hat eine Cortisonsalbe namens "Hydrocortisel" bekommen, welche ich erst einmal lieber antesten wollte, als Ihr gleich Cortison zu spritzen. Darüberhinaus haben wir die Tabletten "Program" mitbekommen, die sie ein halbes Jahr lang jeweils eine im Monat nehmen soll, welche bewirken sollen, dass sich ein Floh, der auf Zazie gelandet ist, nicht noch weiter vermehrt. Und zu guter Letzt hat mir mein TA das Spot-On "advantage" gegeben und mir empfohlen, dass bisherige Scaliborhalsband in den Staubsauger zu geben, damit auch dort die Vermehrung dieser Viecher gestoppt ist.
Lange Geschichte, kurze Fragen: Wer hat auch einen Hund mit Flohallergie? Wie habt Ihr es festgestellt? Wie schützt Ihr Eure Hunde? Und was haltet Ihr von dem Medi-Programm meines TA?