Beiträge von souma

    Naja, Freundschaft ist ein menschlicher Begriff, der durchaus sehr komplex ist. Daher scheue ich mich ein wenig, ihn auf Hunde, Katzen und sonstige Tiere zu übertragen.

    Aber diese "besonderen" Beziehungen zwischen Hund und manch Tieren nur als Zweckgemeinschaft zu betiteln, ist definitiv noch mehr fehl am Platze. :D

    Denn auch meine Hunde haben sich alle auf ihre Art und Weise in ein anderes Tier bzw. einen bestimmten Tiertypus "verschossen", dass man als Mensch richtig mitverliebt sein konnte.

    Am extremsten war meine Souma mit ihrem Auserwählten. ;)

    Sie, Mami, Papi und auch die Hunde mit denen sie aufgewachsen ist, waren mehr oder weniger recht selbstbewußte Schäferhundmischlinge. Daher war ihre Vorliebe nicht allzu erstaunlich, aber durchaus einmalig.

    Als wir auf dem Land wohnten, gab es dort einen freilaufenden sehr selbstbewußten (und auch richtig schicken und umgänglichen) Schäferhundmischling, der jeden Tag seine Runde zum Ärger aller sonstigen Rüden, die eingezäunt waren, im Dorfe drehte. :p

    Und dem war Souma völlig verfallen. Sie wußte ganz genau, wann er kommt, und falls ich den Zeitpunkt fast verpasst hätte, nervte sie genau davor eindringlich, auf dass ich sie in den Garten rennen lasse (da sage mal jemand, Hunde hätten überhaupt kein Zeitgefühl :D), um sich mit ihrem Chameur am Zaun zu treffen.

    Die beiden waren richtig niedlich anzuschauen und Souma wäre ihm überall mit hin gefolgt. :girlboy:

    Mittlerweile hast Du ja schon ganz viele Gegenbeispiele und Gegenargumente geliefert bekommen, aber das Argument "Fast jede Hündin muss im Laufe ihres Lebens kastriert werden" kann allein deswegen nicht stimmen, denn dann würden sich alle TÄ riesig nur aufgrund finanzieller Gründe freuen, weil jeder 2. Hund (da Hündin) kastriert werden müsste bzw. später aufwendige (und noch teuere) OPs wegen Mammatumoren über sich ergehen lassen müsste.

    Ich denke mal, wenn dem so wäre, dann könnten TÄ wahrscheinlich fast alleine davon leben, wenn man sich anschaut, wieviele Hunde es hier in der Republik gibt. :D

    Unser Kombi-Kofferraum ist neben dem Schutzgitter mit einer sehr dicken Plastikschutzdecke gegen sämtliche Haare usw. ausgestattet.

    Und das war es schon auch. Denn sämtliche "Belüftungsgitter" usw. während der Fahrt sind unnötig, da wir eine Klimaanlage haben. Und auch während das Auto steht, wären diese leider nur ein vermeindlicher Schutz, da sie keine ernsthafte Durchlüftung bieten und das Ganze schnell richtig nach hinten losgehen kann, da sich ein Auto bei gewissen Temperaturen derartig schnell aufheizt, dass ein Hund das mit seinem "Hecheln" nicht mehr kompensieren kann (und schneller tod umfällt als man denken kann; leider gibt es jedes Jahr wieder diese erschreckenden Fotos).

    Also, ab 20° Grad im Schatten, keinen Hund mehr, und sei es nur kurzfristig, mehr im Auto lassen. Und in der Sonne beide schon bei eigentlich niedrigern Temperaturen nicht einfach so stehen lassen.

    Ich kann Dir zwar auch nicht aus eigener Erfahrung mit einem "3-Beiner" berichten, sondern nur aus 2. Hand von zwei Hunden bzw. deren HH berichten, denen ich hier öfter mal begegne.

    Bei deren Hunden hat es auch viele Monate gedauert, bis sie nicht die "Alten" waren, sondern bis sie gelernt hatten, insgesamt mit ihrem neuen Leben damit richtig gut zurecht zu kommen.

    Was für mich als Aussenstehende offensichtlich war, ist, dass die HH von anderen Menschen (naja, das ist ja klar, dass da jeder guckt und nicht wirklich nachfragt) geschickt umgangen wurden, aber das deren Hunde (und dass hätte ich nicht gedacht) auch von anderen Hunden, selbst von meiner Ich-liebe-alle-Hündin, wenn auch gsd nicht von allen Hunden, durchaus gemieden wurden.

    Da müssen sicherlich Hund und Halter erstmal einen neuen Findungsprozess starten und durchstehen.

    Hallo,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Einem Hund das Bellen auf Kommando beizubringen (wobei mir, da Deiner bisher nur Sitz und so kennt, sicherlich 30 sinnvollere einfallen würden ;)) ist nicht sonderlich schwer.

    Aber was soll das denn bitte bei einem Westie mit einer 10jährigen Schwester an der Leine bewirken? Nicht nur, dass ich meine 10jährige Schwester nicht einfach so abends rumlaufen lassen würde!!!

    Hinzu kommt auch, dass ich meine jüngere Schwester möglichst nie alleine mit meinem Wauzie lassen würde, da sie beide ernsthaft mich benötigen, um ständig dazuzulernen. Und dann ist es leider auch noch Fakt, ein Westie, der rumkläfft, nimmt kaum jemand, der "Böses" im Sinn hat, wirklich ernst.

    Zitat

    Wir haben gesagt bekommen, dass Hündinnen bis zur ersten Läufigkeit wachsen.

    Kommt in etwa hin, aber kommt auf die Endgröße drauf an, d.h. je kleiner, je besser ist diese Theorie. Meine Colliehündin ist nach ihrer 1. Läufigkeit noch gut 5-7cm, zwar im Gegensatz zu vorher langsam, aber immerhin noch, in die Höhe gegangen, während die Breite mehr und mehr ganz offensichtlich wurde. :D

    Seit der 2. Läufigkeit passt es bei meiner besser, denn seitdem kriegt sich nur noch einen fetteren A***. :D

    Hallo Lucy,

    ich könnte dafür wetten, dass Ihr noch weitere Alltagsprobleme habt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Du eigentlich richtig gut in der Erziehung Eures Hundes bist, da die Rettehundausbildung nach Deinen Beschreibungen recht gut klappt.

    Woher habt Ihr denn Euren Wauzie, da er dieses Gezeter schon mit wenigen Wochen angefangen hat?

    Nun zu Deinem eigentlichen Problem: das ist kein Rangordnungsproblem, noch will er den Chef markieren und auch sämtliche "Attacken" Deinerseits (Besen, Wasser über ihn ausleeren, Lattenroste anheben, Zeitung, Tisch rücken, und jetzt kommt es ganz schlimm, ihn auf den Boden werfen) sind super kontraproduktiv und wie Du ja schon selber bemerkt hast, gehen sie richtig nach hinten los, ohne dass eine Besserung bemerkbar ist.

    Du hast Deinem Wauzie doch diverse Kommandos beigebracht bzw. beizubringen versucht. Dabei belass es auch, d.h. gebe Deinem Hund nur etwas, was er auch haben und auch verteidigen darf, ohne dass Du ihm zu nahe kommst, räume alle andere ordentlich weg ;) (bzw. tue so, als hättest Du nicht mitbekommen, dass er es hat, wenn dann doch) und baue Eure Kommandos in gezielten Trainingssituationen schrittweise nach und nach auf.

    Das gezielte Training gestaltet sich bei Euch sicherlich erst einmal am besten über Spielzeug (also kein Fressen) und erst nach und nach kommt ein "ungeliebter" Kauknochen ins Spiel, bei dem man Tauschgeschäfte gut sind, um dann irgendwann so weit zu sein, ein Leckerlie vor die Nase zu legen, dass der Hund erst auf Kommando nimmt, und man auch ein Knochen aus der Schnauze nehmen kann, ohne dass Dein Hund Dich beisst.

    Da Dein Hund Dich gebissen hast, bist Du zu weit für ihn gegangen, er hat völlig normal in seinen Bahnen reagiert, daher musst Du nicht Deinen Hund wütend eine halbe Stunde auf den Platz schicken, sondern Du selber hättest Dich da drauf verkrümeln müssen, um intensiv länger als eine halbe Stunde Dein Verhalten und Deine Erziehung zu überdenken. :D

    Hallo Marina,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Und als nächsten finde ich es klasse, dass Du Dich vor der Anschaffung eines Hundes umfangreich informierst.

    Aber ....

    Zitat

    "muß" man mit den Border Collie´s Freizeit- o. Hundesport machen damit sie ausgegliechen und ausgelastet sind???

    Da hat Pebbles aus intensiver eigener Erfahrung richtig gut dargestellt, wie das Leben mit einem Border sich wohl eher noch weit darüber hinaus darstellt.

    Wie wäre es mit einem Collie ohne Border?! ;) Denn den habe ich hier neben mir liegen und kann daher sagen, super Familienhund, dessen Hütehundeigenschaften sehr gut auch ohne Schafe und Hundesport in Bahnen zu lenken sind, und auch wenn man ihn geistig und körperlich durchaus auslasten muss, hält sich das alles für einen erfahrenen Hundehalter in einem "normalen" Rahmen.

    Und wenn man dann noch einen Hund aus den amerikanischen Linien (d.h. kürzeres Arbeitsfell wie der Border und nicht so püschelig, wie die englischen Linien, die man eigentlich meistens sieht) findet, dann könnte man einen Hund mit all den positiven Eigenschaften eines Borders haben ohne die arbeistintensiven Aspekte eines Borders zugüglich des Lassie-Faktors haben. :D

    Dank Dir vielmals für Deinen Erfahrungsbericht.

    Indorex Fogger kannt ich noch nicht, hört sich aber richtig gut an! Und Fenistil kannte ich zwar, aber nicht im Zusammenhang mit einer Allergie beim Hund.

    Dass das Frontline-Spot-On bei Zazie auch nicht die vorhergesagte Wirkdauer hat, habe ich auch festgestellt. Da werde ich meinen TA auch mal gleich auf das Frontline Spray ansprechen (bzw. klären, inwieweit das für mich neuartige Spot-On "advantage" echt besser ist).

    Eine Frage hätte ich nur noch: Wie habt Ihr denn seine Flohallergie erkannt? (Da zwar bei uns aus der Gesamtgeschichte und wie es gerade echt massiv aussieht, sich eine Flohallergie zusammenreimen läßt, aber ich natürlich gerade noch sehr vorsichtig bin, auf diesen doch noch "Verdacht" hin, meiner massiv Cortison spritzen zu lassen).